Eurohike Almwandern im Salzkammergut: Meine Erfahrung

In Kooperation mit Eurohike* habe ich wieder einen Wanderurlaub gemacht und ich stelle fest: Ich darf hier im Blog über meine fünfte EUROHIKE-WANDER-REISE berichten, was mich gigantisch freut. Diesmal bin ich wieder in Österreich gewandert. Genau genommen knapp an der Grenze zu meiner Heimat Oberösterreich. Wir haben die Eurohike Tour: ALMWANDERN SALZKAMMERGUT in der Region Wolfgangsee Salzburg-Land gebucht.

Sieben herrliche Wandertage waren es und der Wettergott meinte es mehr als gut mit uns. Insgesamt sind wir in dieser Woche ca. 70 km gewandert, haben ca. 3.500 Höhenmeter im An- und Abstieg überwunden und 3 Gipfeln erklommen. Wir hatten eine Fernsicht, die ich selber oftmals nicht glauben konnte, aber am besten lasst mich einfach berichten…

*Werbung: Ich wurde auf diese Reise von Eurohike eingeladen. An- und Abreise, Verpflegung wie auch Ortstaxen wurden von mir selber bezahlt. Weitere Infos zur Werbekennzeichnung findet ihr unter TRANSPARENZ & OBJEKTIVITÄT.

Die Anreise und Ankunft in Abersee

Wir sind über Linz mit dem Zug bis nach Bad Ischl und dann weiter mit dem Bus bis nach Abersee angereist.

Abersee am Wolfgangsee und ich, August 2020

Den lauen Sommerabend am Anreisetag haben wir am See ausklingen lassen. Zum Abendessen haben wir uns einen Steckerlfisch organisiert und basierend auf unseren EUROHIKE-REISEUNTERLAGEN, die wir bekommen haben, über die Wanderungen der nächsten Tage gesprochen. Uns war klar, dass die nächsten Tage sehr heiß (über 30 Grad) werden und wir uns auf die Hitze vorbereiten müssen, sonst werden die Wanderungen zur absoluten Belastung und das wollten wir beide nicht.

Abersee am Wolfgangsee, August 2020

Darum haben wir versucht, jeden Tag spätestens um 7:30 Uhr zur Wanderung aufzubrechen. Wir haben immer die früheste Frühstücksmöglichkeit gewählt und wenn es in den Unterkünften keine fixe Frühstückszeit gab, haben wir gefragt ob wir ganz früh morgens frühstücken können. Wir haben immer genügend Wasser mitgenommen. Pro Person ca 3 Liter. Außerdem leichte Snacks, die den Blutzuckerspiegel, falls wir Energie beim Wandern brauchen, schnell anheben. Zum Beispiel: Bananen, Äpfel, Nüsse. Wir haben uns schon morgens vorm Loswandern, mit Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor eingecremt. Außerdem habe ich wieder einen Kopfschutz getragen, damit ich keinen Sonnenstich bekomme, und ich habe täglich den Wetterbericht angeschaut, weil wenn es so heiß ist, dann sind Gewitter möglich und die muss ich nicht unbedingt haben, wenn wir draußen im nirgendwo sind.

Tag 1: Von Strobl rund um den Sparber: Der erste extrem heiße Tag.

Sparberrunde, August 2020

Nach dem Frühstück in der Pension Carossa ging es mit dem Bus nach Strobl. Die Tickets für den Bus sowie der Busfahrplan waren in den Eurohike-Unterlagen. Von Abersee nach Strobl sind es nur ein paar Minuten Busfahrt. In Strobl haben wir uns zuerst mit Wasser und Snacks im Supermarkt eingedeckt. Auch eine Mittagsjause haben wir gekauft, weil wir wussten, dass wir vor Mittag nirgendwo einkehren können.

Von Strobl Ortsmitte gehen wir etwas außerhalb und finden den Einstieg zur Sparberrunde. Es ist bereits heiß und wir freuen uns schon auf einen Wanderweg im hoffentlich kühlen Wald. Unser Eurohike-Wanderbüchlein verspricht uns einen kleinen Anstieg bis zum GASTHAUS KLEEFELD mit der Möglichkeit, eine optionale Runde um das Wildtiergehege zu machen. Gesagt, getan. Rasch sind wir beim Gasthaus Kleefeld. Es begrüßen uns Ziegen und weiter oben sehen wir gewaltige Hirsche und diverse andere Wildtiere. Wir beenden die Runde um das Wildtier-Gehege und gehen weiter.

Wandern im Salzkammergut, August 2020
Wildtiere streicheln, August 2020
Wildtiere beim Gasthaus Kleefeld

Der Weg führt über eine Almwiese hoch. Es ist heiß, die Sonne brutzelt. Ich gehe sehr langsam und bedächtig. Der Weg mündet in eine Forststraße. Gemütlich geht es auf der Forststraße dahin, bis der nächste Anstieg nicht auf sich warten lässt. Die Kulisse ist gewaltig. Die Rückseite des Sparber blickt auf uns runter.

Während wir uns weiter schweißtreibend in der Mittagshitze die Forststraße langsam hoch bewegen, überholt uns leichtfüßig ein Trailrunner. Ich brauche eine kleine Trinkpause und mache Fotos.

Weiter gehts. Einmal noch durch den Wald und wir sind oben angekommen: auf der Schartenalm. Ein kühler Luftzug gibt der Anstrengung eine dicke Portion Entspannung und Gelassenheit. Wir haben es für heute fast geschafft.

Bei einem Brunnen mit kalten, klaren Quellwasser erfrischen wir uns. Es ist surreal, kitschig – einfach nur schön.

Beim Runtergehen nehmen wir unser spätes Mittagessen ein. Tomaten, ein bisschen Käse und Brot. Kurz vor den letzten Kilometern zum See kehren wir noch auf ein alkoholfreies Weißbier bei einer Jausenstation ein. Wir beschließen, den Nachmittag am See zu verbringen, und finden in Strobl ein nettes Strandbad.

Zurück fahren wir wieder mit dem Bus und um 22:00 Uhr liege ich todmüde, aber glücklich im Bett in Abersee.

Tag 2: Von Abersee auf die Genneralm: Ein abenteuerlicher Weg.

Ich packe meinen Koffer um und gebe ihn unten am Empfang bei der Pension Carossa ab. Unser Gepäck wird heute abgeholt und zur Genneralm gebracht. Meinen Tagesrucksack habe ich schon gepackt. Wir frühstücken früh. Begleichen unsere Rechnung – wir haben uns am Vorabend noch ein Gläschen Wein gegönnt und die Ortstaxe will auch bezahlt werden – und starten direkt von der Unterkunft los auf die Genneralm. Zuerst führt uns der Weg durch das wunderschöne Zinkenbachtal.

Gemütlich geht es die erste Stunde im kühlen Tal neben dem Fluss dahin. Dann beginnt der Anstieg: zuerst über eine Forststraße, dann wird der Weg schmäler und immer schwieriger zu finden. Wir gehen weiter hoch, kraxeln im Wald über Schlammpfützen und im Abhang über umgefallene Bäume in einem bis zu den Knie zugewachsenen Pfad. Der Schweiß steht mir auf der Stirn, nicht nur wegen der Anstrengung, sondern weil der Weg schlecht gewartet ist und dadurch extreme Trittsicherheit erfordert und Höhenangst sollte man auch keine haben.

Ich bin froh, als wir oben auf einem Plateau ankommen. Wir beschließen unsere Mittagspause dort einzulegen und rätseln wo der Weg weitergeht. Mitten auf dem Plateau, zur einen Seite mehrere umgefallene Bäume und ein tiefes Sumpfloch  – hier kann es nicht weitergehen – und auf der anderen Seite ein offensichtlicher Weg. Wir folgen dem offensichtlichen Weg, wobei ich im Sumpf stecken bleibe und nur mit Mühe wieder rauskomme. Am Ende des Weges stellen wir fest, dort geht es auch nicht weiter. Also wieder zurück zu den umgefallenen Bäumen. Tatsächlich beginnt dann über den Bäumen der echte Weg zur Genneralm.

Wir freuen uns, dass wir den Weg gefunden haben und wandern auf der nun kommenden Forststraße beschwingt zur POSCHNHÜTTE auf der Genneralm. Dort werden wir nämlich die nächsten Nächte schlafen.

Die Terrasse ist voll mit Gästen und wir können gleich unser schönes Zimmer in der Hütte beziehen. Am Abend werden wir dann von Kerstin, der Hüttenwirtin, und ihrem Team mit Kasnocken verwöhnt. Die Stille legt sich schnell über die Alm und ich genieße einfach das hier und jetzt. Ach ja und damit ihr es wisst, kein Empfang oder WLAN auf der Hütte, somit auch keine Smartphone-Ablenkung – das ist was ganz Besonderes und einfach nur herrlich.

Tag 3: Auf`s Gennerhorn und wie ich einer Kuh das Leben rettete.

Wir stehen früh auf. Frühstücken und beschließen das Gennerhorn gleich gegenüber von der Poschnhütte zu gehen. Der erste Anstieg geht über die Alm bis zum Gennersattel. Wir gehen rechts aufs Gennerhorn und beim ersten Kraxelanstieg ist mir noch nicht bewusst, dass ich fast permanent auf allen 4en zwischen Latschen hochkraxeln werde und auch auf allen 4rn wieder runter.

Es sind immer wieder ziemlich freiluftige Passagen ohne jegliche Sicherung dazwischen. So etwas mag ich ja gar nicht. Ich halte tapfer durch. Oben beim Gipfelkreuz zwar wunderschöne Aussicht, aber die Mücken haben uns fast aufgegessen, darum sind wir schnell wieder runter. Warum so viele Mücken dort oben waren, kann ich mir selber nicht erklären. Habt ihr schon mal so was erlebt?

Zur Mittagszeit sind wir wieder auf der Alm eingetrudelt. Die Terrasse auf der Poschnhütte war wieder gut gefüllt und Musikanten haben gespielt. Im Schatten haben wir es uns gemütlich gemacht und ich habe mein verschwitztes Wander-T-Shirt zum Trocknen über den Almzaun aufgehängt. Ein schwerer Fehler, weil so schnell hab ich nicht schauen können und eine Kuh hat sich das T-Shirt geschnappt. Sie roch mein Salz, das beim Schwitzen in meinem T-Shirt gelandet ist, und hat es mit einem Leckstein verwechselt. Ein Schock für mich: Mein schönes T-Shirt.

Ich habe dann am Zaun mit der Kuh gekämpft, dass sie mein T-Shirt, was in ihrer dicken Zunge mittlerweile eingewickelt war, wieder freigibt, während mir die volle Terrasse mit Menschen dabei zugesehen hat. Muss lustig ausgesehen haben und alle auf der Alm haben mich danach gekannt – die mit der Kuh „tanzt“! Die Kuh hat dann mein T-Shirt freigegeben, damit habe ich der Kuh das Leben gerettet – wusste ich ehrlich gesagt vorher auch nicht. Irgendwie aber logisch, weil die Kuh an dem T-Shirt ersticken kann.

Mein Wander-T-Shirt war definitiv futsch, weil auch mit viel Wasser und Seife war es zu sehr „angesabbert“ und angerissen, dass nicht mal ein Putzfetzen daraus mehr werden hätte können.

Notiz: Niemals angeschwitzte Sachen irgendwo aufhängen, wo Kühe in der Nähe sind.

Tag 4: Von der Genneralm auf die Postalm: Im Kuh-Wahnsinn.

Am Vortag hatte ich noch ein Gespräch mit einem Gast auf der Poschnhütte. Der Gast meinte, dass das Gennerhorn viel einfacher zu gehen ist als der Hohe Zinken. Das machte mir ehrlich gesagt ein bisschen Sorge. Unser Eurohike-Wanderbüchlein sagte, dass wir, wenn wir auf die Postalm rüber möchten – wo unsere nächste Übernachtungs-Herberge ist – über den Grat und die Gipfeln (insgesamt 2) gehen können oder sonst unten auf der Forststraße. Einer der Gipfeln ist der Hohe Zinken. Ich hatte auf Grund der Länge der Wanderung, der Höhenmeter und wenn der Hohe Zinken noch schwieriger zu gehen ist als das Gennerhorn, wirklich wirklich bedenken.

Auf eine Meinung, gerade auch von einem Unbekannten, sollte man sich nie verlassen. So haben wir dann noch bei der REITHÜTTE auf der Genneralm mit der Hüttenwirtin gesprochen und auch mit Kerstin unserer Hüttenwirtin von der Poschnhütte. Beide, unabhängig voneinander, meinten, dass wir definitiv über die Gipfel und den Grat gehen sollen. Wir haben Traumwetter und für uns ist das definitiv machbar, meinten beide. Weiters meinte die Hüttenwirtin von der Reithütte, dass das Gennerhorn aktuell viel viel „blöder“ zum Gehen ist als der Hohe Zinken.

Was ich euch damit sagen will, Meinungen und Erfahrungen sind immer unterschiedlich – was ja total normal ist, weil wir Menschen jeder für sich individuell ist. Mir ist schon klar, dass eine Erfahrung erst dann entsteht, wenn man es selbst erlebt hat bzw tut, aber aus Sicherheitsgründen hole ich mir trotzdem immer noch, auch wenn ich schon viel gewandert und auch eine ausgebildete Wanderführerin bin, zusätzliche Meinungen von Einheimischen ein, bevor ich losgehe.

Notiz: Wenn euch mehrere Hüttenwirte auf einer Alm vor einer Wanderung warnen – sei es wegen dem Wetter, wegen der Wegbeschaffenheit – hört darauf. Die Hüttenwirte wollen euch mit ihrer Warnung nicht den Tag vermiesen, sondern euch und andere dadurch schützen.

Ganz früh am Morgen sind wir losgegangen. Zuerst steil hinauf auf den Hohen Zinken. Um 09:30 Uhr waren wir dann beim Gipfelkreuz. Die Fernsicht abermals ein Österreich-Werbung-Traum. Hinter dem Gipfelkreuz führte eine lange Wiesenfläche am Bergrücken rüber zum sogenannten „Goldenen Schüsserl“.

Bis zur unteren Weggabelung war alles fein. Der Weg führte dann steil hinab auf einer Kuhwiese bis zu einer Tränke. Die Sonne brannte unbarmherzig und die zerfurchte und von Kühen mächtig be-schissene Wiese nervte mich gewaltig.

Trotzdem quälte ich mich den Weg runter. Bei der unmöglichsten Wegstelle lag dann plötzlich eine Herde auf dem Weg. Wir mussten somit auf der eh schon so doofen Wiese auch noch größer ausweichen.

Wir folgten dem Weg wieder und standen im „Schüsserl“ mit mindestens 20 weiteren Kühen. Davon der Großteil männliche Kühe, die ziemlich aggressiv wirkten. Wir mussten da irgendwie durchkommen, versuchen auszuweichen, aber trotzdem am Weg bleiben. Es ging für mich alles zu schnell. Ich bin einfach aus Ehrfurcht vor den Tieren und Frust hirnlos meiner Begleiterin nachgelaufen, die links ging, obwohl der Weg rechts war, was ich nicht gesehen habe.

Das Tier witterte mich, meinen Schweiß, und fing an rigoros auf mich zu zugehen. Ich wurde schneller, damit ich zwischen Tier und Stein entkommen konnte, und plötzlich standen wir mitten im nirgendwo ohne Wegmarkierung. Der Zaun vor mir, wo ich auf eine Wegmarkierung hoffte, half auch nicht weiter. So stapften wir getrennt voneinander fast eine halbe Stunde im knöchelhochen Dickicht – wo weiß Gott was drinnen hätte sein können zB Schlangen – um dann endlich die Wegmarkierung wieder zu finden.

In dem Moment war mir alles zu viel. Der Stress mit den männlichen Kühen, die Hitze, das herumirren, was vermieden werden hätte können, wenn man gemeinsam vor dem Schüsserl gewartet hätte, nichts überstürzt hätte, wenn ich Zeit bekommen hätte die Lage zu sondieren.

Ihr hört schon „hätte“. Es war aber mal nicht so.

Am Nachmittag sind wir auf der Postalm angekommen.

Tag 5: Begegnungen auf der Postalm & der Labenberg.

Postalm, August 2020 vor der Sissy-Kapelle

Wir haben auf der Huberhütte geschlafen. Das Zimmerchen war sehr einfach und hatte ein Fernster auf die Alm. Duschen unten im Keller erst ab späten Nachmittag möglich, Klo draußen am Gang, dafür ein Waschbecken im Zimmer mit ein bisschen Wasser. Am Vorabend haben wir uns noch mit einer ganz lieben Bekannten von mir getroffen, die ich von einem Segeltörn kenne, sie hat drüben auf der Schafbergblickhütte übernachtet. Zur Info, die Postalm ist relativ groß, gilt auch als das größte Almgebiet von Österreich und ist ca auf einer Höhe von 1.300 Höhenmeter. Trotzdem finde ich, stehen die Hütten doch relativ nahe zusammen und die Postalm lässt sich gut in einem Tag komplett abgehen.

Blick aus dem Hütten-Zimmerchen auf der Huberhütte.

Was wir dann auch gemacht haben. Wir sind somit dann am fünften Tag fast die komplette Postalm abgewandert, haben den Labenberg noch gemacht, die Sissy-Kapelle und mindestens jede Hütte besucht und etwas konsumiert. Lustig und nett war es.

Der Labenberg hätte mir am Morgen schon fast den Rest gegeben: So ein kleiner unscheinbarer Berg, der in einer Stunde zum Gehen ist, aber dafür ganz steil über eine Wiese geht, wo die Sonne nur so runter brennt. Gut war es als ich dann oben war. Ich war pitschnass durchgeschwitzt, dafür wurden wir wieder mit einer wunderschönen Aussicht belohnt und die frische Buttermilch auf der Labenberghütte danach schmeckte um so besser.

Zur Info: Die Hütten auf der Postalm die näher beim Parkplatz liegen, sind mehr System-Gastronomie. Die Hütten die höher auf der Alm liegen, und nur durch Fußweg erreichbar, sind traditioneller und uriger.

Auf der Sissy-Kapelle wurde genau an dem Tag eine Messe gefeiert. Falls ihr es nicht wisst: Die Kapelle wurde damals extra für den Besuch von unserer ehemaligen Kaiserin Elisabeth (Sissy) 1865 errichtet – darum der Name Sissy-Kapelle.

Tag 6: Von der Postalm auf Abersee: Perfektes Timing.

Der Abstieg auf Abersee war gemütlich. Zwar haben wir uns beim letzten Anstieg wieder mal verlaufen, weil eine Kuh den Wegpfeiler wahrscheinlich als Kratzbaum benutzt hat, und somit war der Pfeil so verdreht, dass wir haarscharf den falschen Weg genommen haben. So haben wir ein paar Höhenmeter – wieder mal – mehr im Anstieg gehabt. Wer meine Wanderberichte alle gelesen hat, weiß, dass ich nicht eine Eurohike-Wanderreise hatte, wo wir exakt genau die Höhenmeter und Kilometer gelaufen sind, die eigentlich geplant gewesen wären. Das liegt aber nicht an Eurohike sondern schlicht und einfach daran, dass man sich wirklich darauf einstellen muss, dass einfach besondere Hindernisse – Kühe, Hunde, Naturgewalten, schlechte Wegmarkierungen usw – immer bei der besten Vorbereitung, dazwischen kommen. Euch muss klar sein, jede Eurohike Wanderung ist somit ein einzigartiges individuelles „Abenteuer“ trotz bester Planung.

Mein Tipp: Das Eurohike-Wanderbüchlein immer schon am Vortag durchlesen. Sich Zeit lassen beim Entscheiden wenn man bei einer Weggabelung steht. Im Zweifelsfall immer gerade aus gehen, lieber einmal umkehren und zur letzten bekannten Wegmarkierung zurückgehen, als vielleicht stundenlang irgendwo falsch herumirren.

An dem Tag hat die Sonne nicht vom blitzblauen Himmel gestrahlt. Es war zwar bedeckt, aber sehr schwül und es wurden Gewitter am Nachmittag gemeldet. So haben wir geschaut, dass wir schnellstmöglich runter kommen. Wir haben uns dann noch ein nettes Strandbad am See gesucht, sind in den See reingesprungen und nicht mal eine halbe Stunde später war dann das Gewitter da. Während dem Gewitter haben wir es unter den Schirmen beim Strandkiosk gemütlich gemacht und uns einen Spritzwein gegönnt. Ein würdiger Abschluss einer wunderschönen Woche war das. Perfekter könnte man es nicht planen, dachte ich mir.

Tag 7: Wir haben es geschafft: Ausklang

Die letzte Nacht haben wir nochmals in Abersee in der Pension Carossa geschlafen. Jede Wanderreise von Eurohike endet immer wieder mit ein bisschen Komfort. Das finde ich persönlich sehr schön, weil die Tussi in mir braucht einfach nach ein paar Tagen einfachen Standards und Natur pur – Klo am Gang, Gemeinschaftsdusche, was auf Almhütten normal und traditionell ist – einfach immer wieder ein bisschen Luxus. Zu eurer Information: Eurohike bucht euch auch gerne Verlängerungsnächte für die letzte Unterkunft jeder Wanderung.

Ich habe diesmal – auf dieser Reise – davon nicht gebraucht gemacht, weil wir schon etwas anderes geplant hatten, aber ich kann die Verlängerungsnächte durch Eurohike wirklich empfehlen.

Weitere Eurohike Wanderreise-Berichte

Wie oben bereits geschrieben, dieser Eurohike-Wanderurlaub war mein fünfter. Wenn ihr meine anderen Eurohike-Wanderurlaub-Berichte lesen möchtet, freue ich mich darüber:

Mein Wanderzubehör

Wollt ihr wissen, was ich bei dieser Wanderung alles untertags mit hatte? Ihr wisst, mir ist Funktionalität, Sicherheit und Style wichtig. Bitte bedenkt, wir hatten die ganze Woche Sonnenschein und zwischen 20 und 35 Grad und erst am letzten Tag Regen.

Bei dieser Wanderung hatte ich sehr oft meinen WANDERROCK (Affiliate Link*) – kann ich wirklich empfehlen – und meine leichten TRAIL-WANDERSCHUHE (Affiliate Link*) an. Mein Rucksack ist schon mehrere Jahre alt, ist aber so ähnlich wie dieser RUCKSACK (Affiliate Link*) – halt in einer anderen Farbe.

*Werbung: Diese Links sind Affiliate-Links. Kauft ihr dort etwas, kriege ich ein paar Cent für meine Empfehlung. Für euch wird das Produkt natürlich nicht teurer. Weitere Infos zur Werbekennzeichnung findet ihr unter TRANSPARENZ & OBJEKTIVITÄT.

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