Area 47 im Ötztal, Österreich: Meine genialsten Momente – Sommer 2017

Die AREA47 zählt zu den spektakulärsten Abenteuerspielplätzen, die ich je erlebt habe – ein Ort, an dem Mut, Spaß und ein bisschen Wahnsinn Hand in Hand gehen. Viele kennen vielleicht meinen Bericht über den Hochseilgarten, der mir mehr Nerven als erwartet abverlangt hat (wenn nicht – hier entlang!).

Aber das war längst nicht alles. In zwei intensiven Tagen habe ich dort so viel mehr erlebt: Rafting im Regen, eine Fahrt mit dem Adrenalinexpress, ein Sprung mit dem Flying Fox, der mir kurz das Herz stillstehen ließ – und ganz nebenbei auch noch ein gebrochener Zeh. Ironie des Abenteuers?

In diesem Beitrag nehme ich euch mit auf meine ganz persönliche Reise durch die AREA47 – vollgepackt mit Action, Emotionen und den Momenten, die man nie vergisst. Bereit für das Abenteuer?

  1. Raften, bei Schmuddelwetter | Ziemlich aufregend!
  2. Adrenalinexpress – Österreichischer Humor vom Feinsten
  3. Flying Fox – Die Holzbretter der Hölle
  4. Waterpark – Der Spielplatz für Erwachsene
  5. Zehe gebrochen – Ironie des Abenteuers?
  6. Mein Fazit zur AREA47

Raften, bei Schmuddelwetter | Ziemlich aufregend!

Unser Rafting-Termin war für den Nachmittag angesetzt – und pünktlich dazu zogen gleich drei Gewitter über das Gelände. Ich war mir nicht sicher, ob es überhaupt stattfinden würde. Doch angekommen in der Outdoor-Area wurde klar: Schmuddelwetter ist eigentlich perfektes Rafting-Wetter. Nass wird man sowieso – von oben, unten und allen Seiten.

Neoprenanzug, Socken, Schwimmweste und Helm wurden uns zugeteilt, Wertsachen in Schließfächer gepackt und los ging’s. Nach einem kurzen „Trockentraining“ an Land (inkl. Paddelübungen und Notfallplan), fuhren wir mit dem Bus zur Imst – unserem Startpunkt.

Was soll ich sagen? Anfangs hatte ich Respekt vor dem wilden Wasser – aber nach dem dritten unfreiwilligen Bad im Fluss wurde aus Unsicherheit pure Freude. Es war wild, witzig und ein echtes Highlight!

Adrenalinexpress – Österreichischer Humor vom Feinsten

Zwischen den Stationen der AREA47 kann man sich vom sogenannten Adrenalinexpress kutschieren lassen. Erwartet habe ich ein spektakuläres Transportmittel – bekommen habe ich einen Traktor mit Anhänger. Ja, richtig gelesen. Und genau DAS war so typisch österreichisch, dass ich herzlich lachen musste. Liebe auf den ersten Blick – mit Humor fährt’s sich halt am besten.

Flying Fox – Die Holzbretter der Hölle

Für den Flying Fox wurde ich erneut in Kletterausrüstung gesteckt – plus einem mysteriösen Kästchen an den Karabinern, das sich später als die Spule fürs „Fliegen“ entpuppte. Hoch ging’s – 28 Meter über dem Boden. Alles halb so wild, dachte ich.

Tja, hätte ich gewusst, dass ich zuerst über ein wackeliges Holzbrett mit nur einem Seil zur Absicherung balancieren muss – und dann noch auf einem 5 cm schmalen Steg rund um eine Mauer balancieren soll – ich hätte das Ganze vielleicht anders bewertet. Diese Holzbretter waren die wahre Mutprobe!

Doch der anschließende Flug über die gesamte Area – vor allem über den Waterpark – war einfach atemberaubend. Ich fühlte mich frei und stolz, dass ich’s geschafft hatte.

Waterpark – Der Spielplatz für Erwachsene

Am zweiten Tag war uns der Wettergott gnädig: Sonne pur! Perfekt für den Waterpark, der definitiv mein persönliches Sommer-Highlight war.

Was dich erwartet? Blobbing, steile Rutschen (eine davon ist wirklich Kamikaze!), Water Ramp, Kletterwand, Slackline, Trampoline … und das Gefühl, wieder Kind zu sein – aber mit besserer Aussicht.

Ich hätte dort stundenlang bleiben können. Mal aktiv, mal einfach nur schauen und genießen. Nur ein Tipp: Sonnenschutz und eventuell ein Schirm – Schattenplätze sind rar.

Zehe gebrochen – Ironie des Abenteuers?

Jetzt denkt ihr sicher: So viele sportliche Aktivitäten, da kann schon mal was passieren. Und ja – ich habe mir wirklich den Zeh gebrochen. Aber nicht beim Raften, Klettern oder Fliegen. Nein, beim ganz banalen Weg vom Bad zum Bett im Holzhäuschen unserer Unterkunft. Autsch.

Ein Reminder für uns alle: Unachtsamkeit passiert meist im Alltag, nicht im Abenteuer. Zum Glück ist der Zeh mittlerweile wieder auf dem Weg der Besserung.

Unsere Unterkunft in der AREA 47, wir hatten ein einfach gehaltenes Doppelzimmer oben in einem dieser Häuser. War genau richtig.

Mein Fazit zur AREA47

Ob Regen oder Sonne, Abenteuer oder Entspannung: Die AREA47 war für mich ein unvergessliches Erlebnis. Action, Natur, tolle Leute und ein echtes Freiheitsgefühl – all das vereint dieser Ort mitten im Ötztal.

Wenn ihr Lust habt, etwas Außergewöhnliches zu erleben, dann schaut euch mal die Packages auf www.area47.at an. Vielleicht als Geschenk für den Partner, die beste Freundin oder einfach für euch selbst..


Hallo, ich bin Doris.

Seit 2014 berichte ich auf dorisworld.at über ehrliche Einblicke, bewusste (R)Auszeiten, entspannte Fitness und echte Genussmomente im Alltag. Ich bin 40+ aus Österreich und habe schon vieles erlebt. Als Managerin, Mindset- & Outdoor-Coach/Trainerin, Bloggerin und freie Journalistin schlägt mein Herz für alle, die achtsam, wertschätzend und gesund mit Freude leben wollen.


Kommentare

2 Antworten zu „Area 47 im Ötztal, Österreich: Meine genialsten Momente – Sommer 2017“

  1. […] und die wilde Hehne war auch zum Rafting und Canyoning. Ihre Erlebnisse könnt ihr auf ihrem Blog […]

  2. Mir hat die Area47 auch sehr gut gefallen, wobei mich der Hochseilgarten auch an meine Grenzen gebracht hat. Nächstes Mal brauch ich unbedingt mehr Zeit damit ich die coolen Sachen im Waterpark noch probieren kann.

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