AREA 47: Es ist noch nicht alles | Meine genialsten Momente in der AREA47 Sommer 2017

Seit Wochen nehme ich mir vor mehr über meine Erfahrungen in der AREA47, hier am Blog, zu schreiben. Über meine Erfahrungen im Hochseilgarten, der angeblich der höchste der Welt ist, der mir mehr als viele Nerven gekostet hat, habe ich bereits geschrieben. Wer den Bericht noch nicht gelesen hat, einfach HIER klicken, dann kommt ihr zum Bericht. Aber unter uns ich habe ja nicht nur den Hochseilgarten in der AREA47 besucht. Nein, ich habe ja in den 2 Tagen dort Vorort viel mehr erlebt und meine genialsten Momente in diesen 2 Tagen, ja die mag ich hier in diesen Blogbeitrag für mich und euch nun endlich schriftlich festhalten. Seid ihr gespannt? Dann lest hier weiter…

Raften, bei Schmuddelwetter | Ziemlich aufregend!

Der Termin fürs Raften stand für Nachmittag fest. Die Area hat für uns den Termin eingebucht. Allerdings, als wir so da standen und das dritte Gewitter eine Stunde vor Start über uns, rüberzog war ich mir nicht sicher, ob das Raften überhaupt stattfindet. Als wir dann in der Outdoor-Area eintrafen, stellten wir fest: Schmuddelwetter extrem. Jedoch ist Regen, Schmuddelwetter, eigentlich das perfekte Wetter fürs Raften. Ob von unten oder oben oder von allen Richtungen Wasser, bleibt bei dieser Sportart wirklich egal und durch den Neopren ist es sowieso warm und man ist geschützt. Wir wurden aufgeteilt in Gruppen. Ein Neoprenanzug, -socken, Schwimmweste und Helm wurde an uns jeweils ausgeteilt. In der Umkleidekabine konnte man sich umziehen und seine Wertsachen in Kästchen verstauen. Der Schlüssel dafür wurde an der Outdoor-„Rezeption“ dann abgegeben. Das Einzige was man sich merken musste, war die Schlüsselnummer. Danach wurden wir in „Boot“Gruppen eingeteilt, mussten eine kleine Anhöhe bis kurz vor der Wake-Area hochwandern, wo wir dann in Busen an den Einstiegsort an die Imst gebracht wurden. Tja und diesmal fühlte ich mich unglaublich wohl in meinem Neopren, er passte wie angegossen und ich war so richtig, richtig neugierig auf dieses neue Abenteuer mit dem Namen: RAFTEN.

Zuerst ging es außerhalb der Imst im Boot noch ans Trockentraining. Unser Bootsguide erklärte uns wie wir sitzen, wie wir paddeln müssen, was wir im Ernstfall tun, also wenn das Boot flippt. Danach Boot runtertragen zur Imst, Boot abstellen, sich in Reihe aufstellen und ins eiskalte Wasser, zur Vorbereitung, fallen lassen. Ja, und dann ging es eigentlich schon los. Mehrmals lag ich im Wasser. Das erste Mal hatte ich noch Angst davor vom Boot ins Wasser zu fallen, aber je öfter ich tatsächlich ins Wasser flog, desto entspannter wurde ich. Kurzum es machte mir irre Spaß und das Regenwetter minderte den Spaß in keinster Weise. Im Gegenteil.

Adrenalinexpress | Fahren im Anhänger bei Regen

Innerhalb der AREA kann man zu den verschiedenen Stationen „öffentlich“ mit dem Adrenalinexpress mitfahren. Als ich sozusagen an einer der „Bushaltestellen“ für den Adrenalinexpress (so heißt der Transport wirklich) wartete, waren meine Erwartungen an ein fetziges mobiles Transportmittel. Als dann ein Traktor mit Anhänger um die Kurve bog, tituliert als Adrenalinexpress, habe ich mir fast vor Lachen in die Hose gemacht. In dem Moment habe ich meine Heimat Österreich echt geliebt, unser Humor, Ironie ist manchmal nicht zum Übertreffen.

Flying Fox | Die Holzbretter in die Hölle!

Unten bei der Climbing Area wurde ich abermals in Kletterausrüstung gesteckt. Diesmal wurde mir allerdings ein Kästchen noch an die Karabiner-Haken rangehängt. Das Kästchen schaut aus wie eine vergoldete schwere Handtasche, jedoch handelt es sich um die Spule, die ich für den Flying Fox brauche, um einmal quer über die AREA schweben zu können.

Mit meiner „Handtasche“ folgte ich der Kletterführerin abermals auf die 28 m hoch. „Das ist ja heute alles total easy, kein Vergleich zu der Höllen-Höhe beim Hochseilgarten auf der anderen Seite,“ rief ich meinem Kletterpartner zu. Da wusste ich aber auch noch nicht, dass ich bevor ich zum Flying Fox kommen würde über ein meterlanges Holzbrett, mit nur einer Seilführung auf der linken Seite, und dann nochmals auf einem 5 cm breiten Holzsteg rund um eine Mauer in 28 Meter Höhe gehen muss. Diese Holzbretter der Hölle haben mich schon vorm Flying Fox fertig gemacht. Abermals nur mit viel gutem Zureden habe ich es geschafft. Für mich stand aber fest, nochmals mach ich das nicht.

Dafür war dann der Flying Fox umso entspannter und es war einfach irre schön mal über die Area 47, primär über den Waterpark, zu schweben. Was für eine Erfahrung!

Waterpark | Spielplatz für die Großen

Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter. Am Montag ist das Wetter superschön geworden und somit konnten wir den Water-Park sozusagen im Hochsommer noch richtig auskosten. Der Water-Park ist eigentlich wie ein Spaß-Freibad, da kann man als Tagesgast im Sommer einfach hinfahren. Soweit ich weiß nützen das auch viele Innsbrucker um sozusagen aus der Stadt rauszufahren. Der Waterpark hat Rutschen, Blobbing, Water Ramp (dafür bekommt man einen Neopren) uvm zu bieten. Aja dann gibt es auch noch eine Kletterwand aus dem Wasser, eine Slakeline übers Wasser, Trampoline etc. Also im Grunde hat man immer was zu tun oder auch so, wie ich es dann ein paar Stunden lang gemacht habe, einfach gar nichts tun und nur das Geschehen um mich beobachten. Ich muss ehrlich gestehen ich hätte noch weitere Stunden dort verweilen können und einfach nur schauen. Optisch sehr schöne Herren wie auch Frauen laufen da in Badehose an einem vorbei. Nichtsdestotrotz hab ich eine Rutsche ausprobiert. Die ganz steile Rutsche ist als Frau, außer man mag eine orale Spülung erhalten nicht möglich, dafür aber habe ich die Kamikaze Rutsche gemacht. Unter uns, die war wirklich Kamikaze. Uiii….

Wenn ich wiedermal im Sommer in der Gegend bin, mag ich unbedingt noch mal in den Water-Park. Die Zeit ist wie im Flug vergangen. Aja das einzige was ich für euch anmerke, es gibt halt wenig Schatten auf den Liegeflächen, also einen Sonnenschirm, Sonnenschutz mitnehmen ist definitiv sinnvoll.

Zehe gebrochen | Ironie?

So also wie ihr seht, war ich die 2 Tage in der AREA47 ziemlich aktiv. Man möge meinen, dass ich mir, wenn ich mir was breche, ich es gegebenenfalls bei den Aktivitäten zusammenbringe. Aber nein, nein. Die Aktivtäten alle waren super sicher und die Guides von der AREA47 einfach nur Klasse. Ihr könnt also beruhigt alles ausprobieren.

Ja, ich habe mir die Zehe gebrochen, aber nicht bei einen der Aktivitäten in der AREA47, nein ich habe mir die Zehe gebrochen als ich im Zimmer in den Holzhäusern der AREA von der Dusche Richtung Bett gegangen bin. Dabei habe ich in einer Unachtsamkeit zwischen kleinen und zweitkleinen Zeh an der Ecke vom Vollholz-Bett eingehackelt. Ich erzähle euch das, weil ich euch zeigen will, dass die Unfälle nicht in der Achtsamkeit von Aktivitäten geschieht sondern in der Unachtsamkeit zu Hause. Tja aber was solls, mittlerweile hat sich der Zeh eh schon wieder erholt und ist wieder am genesen.

Unsere Unterkunft in der AREA 47, wir hatten ein einfach gehaltenes Doppelzimmer oben in einem dieser Häuser. War genau richtig.

Definitiv waren die Tage in der AREA47 ein absolutes Highlight für mich und meine Begleitung. Mir hat es soviel Spaß gemacht und es waren so viele neue Erfahrungen dabei. Wer mehr noch über die AREA47 erfahren möchte, schaut hier mal vorbei: www.area47.at

Es gibt da auch tolle Packages, mit Übernachtung und den Aktivitäten-Möglichkeiten, eventuell als Geschenk für euren Freund oder die Freundin. Die Area hat noch bis 1. Oktober offen und dann erst wieder ab Frühjahr 2018.

Kooperation: Ich wurde von der AREA47 eingeladen. Ich durfte mir im Rahmen von 2 Tagen alles auf der AREA47 ansehen, was ich wollte. Ich hatte keine Verpflichtung darüber zu schreiben, jedoch ist es mir ein Anliegen. Mir hat das Feeling dort auf der AREA47 wirklich sehr gefallen. Primär gefällt mir auch, dass die AREA47 nachhaltig gebaut wurde. Die AREA47 befindet sich nämlich mitten in einem Naturschutzgebiet und wurde nur aus natürlichen Materialien gebaut, somit ist es jederzeit möglich die AREA47 zu schließen und alle Materialien bewusst wieder so abzutragen, dass es ein Naturschutzgebiet bleibt. Bemerkenswert finde ich auch, was die Mitarbeiter von der Area47 Jahr für Jahr leisten. Aus ca 20 Leuten besteht das Personal, welches ganzjährig angestellt ist. Das weitere Personal wird in der Saison jeweils auf über 100 Leute aufgestockt. Die AREA47 ist weit über die Grenzen bekannt und Outdoor- bzw Extremsportler aus aller Welt kommen gerne zur AREA47 um sich zu entspannen ;-). Es war mir eine Ehre die AREA47 erleben zu dürfen und ihr könnt mir glauben, dass meine Meinung, obwohl ich eingeladen wurde, absolut meiner Meinung entspricht. Definitiv ein dickes Danke an die AREA47.

2 Kommentare zu „AREA 47: Es ist noch nicht alles | Meine genialsten Momente in der AREA47 Sommer 2017

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