Ich bin mal Strom, meine neuen Muskeln aus der Steckdose: Vom Anfang und vom Ende

Wie einige von euch vielleicht gesehen haben, habe ich bereits auf Instagram bzw Facebook ein Foto geteilt, wo ich an Kabeln angeschlossen bin. Gesehen? Wenn nicht, du kannst mir gerne auf Instagram bzw Facebook folgen. Also wieder zurück zu der Strom-Geschichte. Nein, ich habe nicht in die Steckdose gegriffen. Ja unter Strom bin ich gestanden, aber es ist was anderes…

Ich kann ja die Katze endlich aus dem Sack lassen. Ich darf für M.A.N.D.U. die neue Rückentour testen und letzte Woche hatte ich mein erstes Training. Genau genommen werde ich 6 Wochen lang, einmal pro Woche mit einem persönlichen Trainer einen sogenannten Muskel-Work-Out-unter-Strom absolvieren. Klingt das jetzt komisch für dich? Nein, oder? Schon mal gehört davon? Im Grunde ist es nichts Neues: Strom wird verwendet um einen Muskelanreiz zu schaffen, gerade im medizinischen Bereich wird die Elektrotheraphie schon lange eingesetzt.

Kinder lernt man früh, zu viel Strom ist gefährlich. Denn bei Unfällen mit zu viel an elektrischen Strom treten Herzrhythmusstörungen ein bzw die Muskeln und das Herz verkrampfen derartig, dass kein oder kaum mehr Blut transportiert wird, der Körper somit keinen Sauerstoff mehr erhält und dies kann in wenigen Minuten zum Tod führen. Im Medizinischen wie auch nun im sportlichen Bereich wird allerdings sehr sanft mit Strom gearbeitet. Die Muskelkontraktionen werden sehr bedacht herbeigeführt. Der Strom fließt durch Elektroden, die am Körper befestigt sind, sanft und gezielt durch den Körper. In dieser Art und Weise wird Strom zur Behandlung von Schmerzen sowie zur Kräftigung schwacher Muskulatur genutzt.

M.A.N.D.U. hat die Stromtheraphie auch für den sportlichen Bereich salonfähig gemacht und bietet in ganz Österreich wie auch in einigen ausgewählten Regionen Deutschlands die Möglichkeit unter Strom zu trainieren.

Ich bin eine Bürodame, und wie so viele die sich im Büro den Hintern breit sitzen, habe ich seit immer schon ein Leiden mit meinen Rücken. Ich habe seit 2010 nach meinen totalen Rücken-Crash, massiv bereits an Rückenmuskulatur wieder zugelegt, aber ganz ehrlich, ich bin immer wieder froh, wenn ich noch mehr an meinen Rücken trainieren kann. Auch gerade als Frau mit Holz vor der Hütte ist die Belastung für den Rücken doch manchmal enorm. Meine lieben LeserInnen kennt ihr sowas?

M.A.N.D.U. Rückentour 2016 – starke Muskeln, starker Rücken

Die M.A.N.D.U. Rückentour 2016 kam mir also mehr als gelegen und da ich gerne offen für Neues bin, dachte ich mir ich schaue mir das Mal an. Vorletzten Freitag wurde ich zur Analyse bei einem Sporttherapeuten eingeladen. Durch gezielte Übungen die wiederum an Messgeräten angehängt waren hat er meinen körperlichen IST-Zustand eruiert. Ich kann euch gar nicht sagen, wie nervös ich war. Ich war so nervös, dass ich den hübschen Sport-Therapeuten gar nicht in die Augen sehen konnte. Was wird wohl in der Analyse rauskommen? Zu fett, zu schwer, keine Muskelmasse. Körperliche Katastrophe?

Innerlich hatte ich einen Hurrikan zu bewältigen, während er mich zur Herzmuskelüberprüfung an die nächste Maschine anschloss und meinte ich soll mich entspannen. „Boah du bist super entspannt,“ meinte er dann, „und deine Werte sind echt nicht schlecht.“ Ich dachte echt, wie jetzt und blickte auf den Monitor mit den ganzen Daten und Fakten betreffend meiner körperlichen IST-Ausstattung.

Mein Fitnesslevel liegt von einer Skala von 1-10, bei 6, also leicht über dem Durchschnitt. Der Fitnesslevel berechnet sich aus der Körperzusammensetzung, Alter, Geschlecht, Trainingshäufigkeit. Um den Fit-Level zu verbessern, soll ich eine Erhöhung von Trainingsumfang und/oder Trainingshäufigkeit in Erwägung ziehen. Falls nötig, auch eine Optimierung des Körpergewichtes ist anzuraten, um die Fitness zu verbessern. Die Untersuchung hat weiters ergeben, dass meine Rückenmuskulatur nur wenig unterm Durchschnitt liegt und die Bauchmuskulatur jedoch massiv verstärkt gehört, weil sich dann auch der Rücken in seiner Funktion leichter tut.

Letzten Mittwoch hatte ich dann mein erstes Training bei M.A.N.D.U. in der Altstadt in Linz. Mein Personal-Trainer oder sagen wir mein Mann an den elektronischen Turntables gleich der Chef des Hauses. Wir hatten ein ausführliches Erstgespräch über Ernährung, Sport und was ich für Ziele mit meinem Körper habe. Eine für mich sehr schwierige Frage, weil mein primäres Ziel Gesundheit ist. Ich bin gesegnet, dass ich einen gesunden Körper habe, darum ist meine Motivation immer sehr träge gewesen etwas an meinem Essverhalten wie auch Bewegungsverhalten zu ändern. Ich habe mich, gerade in den letzten 7 Jahren als nicht gertenschlank, aber fit akzeptiert.

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Allerdings wer träumt nicht von einer hübschen schlanken Bikini-Figur. Ich habe es mir einfach nie zugetraut, obwohl ich ganz gute Gene dafür hätte. So trage ich seit Jahren meinen „Sicherheitsranzen“ meinen „Sicherheitsspeck“ vor mir her. Ich bin ein absoluter Genussmensch, um gertenschlank zu sein, muss man vieles geben und dafür war ich bis dato nicht bereit dazu. Ich habe mir die letzten Jahre einfach keinen Genuss, gerade beim Essen und Trinken, egal zu welcher Uhrzeit verwehrt. Ich wollte gerade beim Genuss einfach keine Kontrolle walten lassen. Im Grunde, ich bin bequem geworden.

So jetzt wisst ihr meine Gründe. Bist du nun schockiert? Ich denke, der erste Schritt zur Veränderung ist die Selbsterkenntnis. Jeder hat andere Beweggründe warum die Bequemlichkeit, was die Körper-Ästhetik und auch Gesundheit betrifft, Einzug gehalten hat. Jeder von uns ist einzigartig. Jeder von uns hat seine Stärken und Schwächen. Jeder kann an sich selbst arbeiten, wenn er es will. Ich denke, die beste Motivation ist die eigene Motivation. Die Motivation, dass man für sich was Gutes tut. Ich habe mich entschieden, dass ich mich darauf einlassen möchte. Ich habe 6 Wochen lang die Chance mit M.A.N.D.U. gezielt zu trainieren, dabei möchte ich auf Ernährung achten und 2-3 Stunden die Woche Ausdauertraining umsetzen. Am Ende der 6 Wochen wird wieder gemessen und da bin ich dann gespannt, was rauskommt. Bist du auch gespannt? Dann bleib dran, ich werde versuchen wöchentlich zu berichten.

Bildcredits: M.A.N.D.U - Rückenfit-Tour

Wer mehr über die M.A.N.D.U. Rückenfit-Tour erfahren möchte, surft am besten auf der M.A.N.D.U. Webseite mal vorbei. Ich sag jetzt schon mal ein megagigantisches Danke an M.A.N.D.U. für die Möglichkeit, beim 6-Wochen-Rückenprogramm mitzumachen. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mir nach den 6 Wochen geht und vor allem auf die Ergebnisse.

Alles liebe,

Doris | Dorisworld.at

9 thoughts on “Ich bin mal Strom, meine neuen Muskeln aus der Steckdose: Vom Anfang und vom Ende

    1. Hallo Rosie, danke für deinen Kommentar. Ja ich versuche jede Woche darüber zu schreiben wie es mir dabei ging <3. Neuer Beitrag ist gerade online gegangen. Lg Doris

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  1. ich lebe auch schon seit Jahren mit meinem Bauchspeck an Anhängsel und obwohl ich mir jedes Jahr aufs Neue vornehme ihn endlich loszuwerden, scheitert es dann meistens doch an meinem unsportlichen Lebensstil. Aber ich gebe nicht auf. Immerhin wurde meine Ernährung schon viel gesünder, fast sogar vegan, ich mache Yoga und gehe was ich kann zu Fuß oder fahre mit dem Rad, Vielleicht klappt es ja dann doch einmal bei mir. Deine Kooperation mit der Stromtherapie finde ich klasse, wäre aber überhaupt nichts für mich. Ich hatte mal diese kleinen Butterflys und selbst die hab ich mir bei jedem Stromschlag runtergerissen und in weitem Bogen davon fliegen lassen 😉 Wünsch dir weiterhin viel Erfolg und schicke dir ganz liebe Grüße, Iris von http://www.sprinzeminze.com

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    1. Danke für deinen Kommentar. Ja ich hatte auch mal so kleine Butterflys, die haben mir auch nicht zugesagt. Ist aber auch im Vergleich irgendwie ganz anders. Ich denke es gibt soviele Sportarten oder Möglichkeiten zum Muskelaufbau, man muss einfach jenes findes was einem am Besten gefällt. Alles liebe auch dir weiterhin. ❤ Doris

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