Was ist Glück? #6 Anregungen um die Wahrnehmung auf das Glücklichsein zu schärfen.

Hand aufs Herz wisst Ihr was Glück ist? Ist Glück ein permanenter Zustand oder ein Zustand der kommt und geht wie er will? Was ist nun Glück? Hattet Ihr schon mal Momente wo ihr dachtet ihr möchtet den Moment fest halten weil er vollkommenes Glück war und Angst hattet dieser Moment vergeht viel zu schnell und kommt nie wieder? Was hat nun diesen Moment des Glücks verursacht? War es das Umfeld, war es Zufall oder wart das ihr alleine? Nach lesen von unzähligen Ratgebern, aber auch die Bücher von Daliah Lama oder Hector „Die Reise bzw Suche nach Glück“ die ich ebenso empfehlen kann – wie auch meine eigenen Erfahrungen, hängt das Spüren bzw der Glückszustand von Wahrnehmung ab und kann erlernt werden.

Vorallem hängt es viel von der eigenen Wahrnehmung ab, weil Glück für jeden was anderes ist. Wenn ich nur mit Scheuklappen durch das Leben laufe, dann werde ich nicht viele Glücksmomente wahrnehmen. Das lässt sich so wie bei einem Pferd vergleichen. Habt ihr das Bild? Ihr habt doch sicherlich schon gesehen, dass viele Kutschenpferde solche Augenklappen haben oder? Diese Augenklappen heißen Scheuklappen und sollen das Pferd in seiner Wahrnehmung –in dem Fall das Sichtfeld- einschränken. Durch die Einschränkung des Sichtfelds hat das Pferd dann nur einen ganz speziellen Fokus und ist nicht mehr in seiner vollen Wahrnehmung. Tja und so ist das ca auch mit uns. Wenn wir nicht an uns und unserer Wahrnehmung arbeiten laufen wir mit Scheuklappen durch die Welt und sehen gar nicht die schönen Glücksmomente die da so auf unserem Weg liegen. Unsere Wirtschafts- und Leistungswelt lässt uns sooft den Moment und vorallem die Schönheit des Moments vergessen weil wir sehr fokussiert sein müssen, um in dieser Welt erfolgreich zu sein. Also so wie ein Pferd mit Scheuklappen, dass vor sich hintrappt. Solange es gut geht und das Pferd brav trappt ist ja alles gut, aber was ist dann wenn das Pferd plötzlich am Weg nach tausenden Kilometern richtig ausgelaugt ist und einfach den Glauben verloren hat oder vergessen hat ob es heute geregnet oder geschneit hat oder gar nicht mehr weiß was Glück ist und sich fragt bin ich glücklich?

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Lernen glücklich zu sein…

Glücklich sein, ist egal wie alt man ist erlernbar. Hier dazu auch ein schöner Artikel auf Zeit online. http://www.zeit.de/2012/01/Glueck-lernen Wie so oft im Leben wird einem das einfach nicht geschenkt, es ist ein jahrelanges Training seinen Kopf auf positives zu programmieren. An manchen Tag fällt es leicht, da wacht man auf und ist so positiv drauf, dass der ganze Tag super wird. Kennt Ihr solche Tage? Aber dann gibt es Tage da will man am liebsten alles hinschmeißen, hat die Geduld mit sich selbst und dadurch mit anderen nicht. Wie schon gesagt Glück hat viel mit Wahrnehmung zu tun und wie man Situationen für sich bewertet. Für mich ist es auch jeden Tag eine Challenge positiv in den Tag zu starten meine Wahrnehmung und Aufmerksamkeit auf positives schärfen manchmal gelingt es mir besser manchmal schlechter und somit ab und an und immer öfter in den absoluten Glücks-Flow zu gelangen. Aber wer ist schon jeden Tag glücklich? Ein meditierender Mönch der in Ruhe und Einklang lebt – ja der vielleicht?  Aber hier bei uns – schwierig oder? Schon alleine morgens Lärm, Handy piepst, mit dem Auto im Stau zur Arbeit, Stress in der Arbeit – Anforderungen, am Abend heim – Essen kaufen zubereiten, administrative Sachen erledigen. Da ist es doch verdammt schwer bei sich zu bleiben und in seinen Glücks-Flow zu kommen oder? Also hier nun meine #6 Tipps um das glücklich sein zu forcieren und seine Aufmerksamkeit zu steigern.

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 #1 Das HIER und jetzt zählt. Nimm dich selbst im Jetzt wahr.

Wenn wir manchmal alles zuviel wird oder ich merke ich schieße über die Grenze hinaus, dass mein Kopf schon wieder im übermorgen planen ist. Sag ich mir innerlich STOP. Suche mir für ein paar Minuten ein ruhiges Plätzchen und lasse mir zB warmes Wasser über die Hände laufen oder bereite mir bewußt ganz langsam und aufmerksam einen Tee zu. Dadurch merke ich wieder, dass ich hier im Moment jetzt bin und das eigentlich nur der Moment jetzt zählt und ich eigentlich dankbar für diesen Moment sein kann. Habt Ihr da spezielle Methoden das HIER und JETZT wahrzunehmen?

#2 Frag nicht WARUM? sondern „Wozu ist das gut“…

In vielen Momenten oder Situationen im Leben läuft man Gefahr sich zu Fragen WARUM habe ich das jetzt verdient. WARUM musste das jetzt mir passieren. Es ist absolut sinnlos nach dem WARUM zu fragen, weil es ja bereits geschehen ist. Wenn wir im HIER und JETZT leben, dann sollten wir uns fragen „Wozu war das Geschehene gut?“ „Was konnte ich daraus lernen?“ Anstatt sich mit WARUM Fragen, sich selbst in den Wahnsinn zu treiben.

#3 Sei dankbar für den Moment und nimm positives wahr

Den Moment anzunehmen und dankbar zu sein für alles was der Moment hergibt ist manchmal nicht einfach. Aber dennoch sehr effektiv. Plötzlich sieht man vielleicht Dinge die man vorher nicht wahrgenommen hat. Wie zB wie schön doch die gelbe Blume bereits blüht oder wie gut doch der Kuchen schmeckt oder der Frühling riecht.

#4 RAUS AUS DER Komfortzone

Neues entdecken. Offen und unvoreingenommen die Welt erkunden. Manchmal nicht leicht und dazu gehört auch anständig viel Mut. Aber wenn Ihr Euch euer Leben als Komfortzone vorstellt . Die Komfortzone ist der grüne Bereich und dann macht ihr was Neues, etwas Unbekanntes wagt ihr Euch in einen roten Bereich – ungute Zone. Das spannende aber ist daran wenn Ihr Euch öfter in eine sogenannte ungute Zone begebt dann wird es wieder ganz schnell Komfortzone und ihr könnt richtig stolz auf Euch sein und spürt das ihr für euch selbst etwas bewegen könnt. Wisst Ihr was ich meine?

#5 Freundschaften

Es gibt tausende Bekannte aber nur wenige ganz tiefe gute Freundschaften. Es gibt Menschen die können Euch unglaublich viel Kraft geben aber auch absaugen. Das ist ein Geben und Nehmen. Es ist wichtig auf seinen Bauch zu hören ob Euch der Mensch nun jetzt gut tut oder nicht. Freundschaften bzw die Liebe zwischen Menschen ist wie eine Waage, es gilt immer darauf zu achten und vorallem mit wenig Forderungen und Erwartungen an die Sache zu gehen. Nehmt die Zeit mit Euren Freunden wahr. Genießt den Moment. Ich habe vor einiger Zeit einmal einen Artikel über Geben und Nehmen geschrieben. Vielleicht interessiert er euch ja: Hier mein Artikel über Geben und Nehmen.

#6 Sorge für volle Energie bei dir selbst

Damit man in seiner Mitte ist und auch etwas geben kann ist es wichtig seine Akkus aufzuladen. So wie ein Feuerwehrauto, dass muss auch genug Wasser mitführen oder woher holen können sonst kann es den Brand nicht löschen. Bewusste Auszeiten schaffen und vorallem herauszufinden mit was ihr eure Akkus aufladet ist ganz wichtig. Da ist jeder von uns anders. Ich genieße zum Beispiel manchmal die Ruhe am Abend in meiner Wohnung mit einer heißen Tasse Ingwer Tee und dazu höre ich Entspannungsmusik. Aber auch Shiatsu, Yoga oder einfach nur ein langer Spaziergang in der frischen Luft lassen mich entspannen. Am Wochenende dann die Ruhe am Berg. Oder ein Gespräch mit lieben Menschen. Wie gesagt da ist jeder anders. Wichtig ist sich die Zeit zu geben herauszufinden was einem gut tut und die Akkus aufladen lässt. Die Ruhe und Gelassenheit kann nur von innen kommen.

Ich wünsche Euch zig glückliche Momente im Leben und hoffe der Artikel konnte Euch unterstützen!

„Aber durch das Suchen versäumen wir oft den Blick auf die kleinen Glücksmomente, die uns immer wieder begegnen und unser Leben besonders lebenswert machen.“

Quelle: http://www.zeitblueten.com/news/gluecklich/

Auf dieser Seite http://www.zeitblueten.com/news/gluecklich/ finden sich 40 Ideen für Glücksmomente. Ich denke da ist die ein oder andere Anregung dabei oder?

Ein Kommentar zu „Was ist Glück? #6 Anregungen um die Wahrnehmung auf das Glücklichsein zu schärfen.

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