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SELBSTFÜRSORGE: MEDITIEREN IM ALLTAG, MEIN GEHEIMREZEPT!

Ich bin ein Mensch, der fühlt und lebt. Ich kann unglaublich gut im Moment sein. Bin wie ein Schwamm der alles wahr- und aufnimmt. Sehr sensibel und fühlend. Das ist unglaublich super, da ich dadurch kreativ, leidenschaftlich, durchhaltestark – sogar verbissen – sein kann. Ich bin empathisch und dadurch kann ich mich an Situationen auch nach Jahren gut erinnern. Auch in vielem sehe ich oftmals schon lange etwas voraus, was andere nicht sehen. Ich liebe es so zu sein.


SELBSTFÜRSORGE: MEDITIEREN IM ALLTAG, MEIN GEHEIMREZEPT!


Es hat aber auch seine Schattenseiten. Ich habe wie gesagt eine Bandbreite an Emotionen. Wenn mein Alltag mit den Menschen rundherum auch noch sehr fordernd ist, kann das für mich extrem anstrengend werden. Ich habe über die Jahre gelernt mich sehr gut abzugrenzen. Die Trauer, Wut, Angst, Freude von anderen Menschen lasse ich nicht mehr so tief an mich ran bzw versuche ich nicht so intensiv mitzufühlen.

Auch habe ich damit aufgehört, dass ich selbst erwarte, dass immer Menschen da sind, um über meine eigenen Emotionen und Erlebnisse reden zu können. Wenn Menschen da sind, die einem Zuhören heißt das noch lange nicht, dass sie verstehen um was es in einem innen drinnen geht. Ich finde es auch verantwortungslos -gratis- andere Menschen mit seinen eigenen Emotionen und Problemen zu belasten. Warum auch? Jeder trägt seine Last herum und mit dieser sollte jeder bitte selbstverantwortlich umgehen können. Freunde und liebe Menschen werden da sein, um zu helfen die Last leichter zu tragen, aber tragen oder auch nicht tragen das muss jeder schon selber. Sonst gibt es auch Menschen, wo man hingehen und Hilfe holen kann, die einem gegen Entgelt dann unterstützen. Auch viele soziale Einrichtungen gibt es, die eben helfen können, wobei wie oben bereits geschrieben, es nicht nur mit dem Akt des Zuhörens besser wird, sondern in dem Gefühl verstanden zu werden.

FÜRSORGE SEINER EIGENEN EMOTIONEN

Fürsorge seiner eigenen Emotionen bedeutet für mich selbstverantwortlich zu handeln. In meinem Fall den Rückzug oder den Ausgleich suchen, wenn es zu viel wird. Im Alltag gerade im Job ist das nicht immer möglich, aber auch da gibt es immer ein paar Methoden, wie man sich gut abgrenzt.

Grundsätzlich gibt es für jeden von uns Menschen andere Methoden die funktionieren.

Ich jedenfalls, bin Fan von Methoden, die keinen anderen in irgendeiner Form belasten oder verletzen. Das heißt, auch wenn euer Chef noch so ein Ungustl und gemein ist, eure Kollegin sich einfach unter der Gürtellinie benimmt, oder der Nachbar nebenan permanent provoziert, das Kind schreit, bringt es nichts die Konfrontation zu suchen, handgreiflich oder sonst was zu werden um Dampf abzulassen. Ihr verbaut euch da mehr, als ihr glaubt und entspannt seid ihr wahrscheinlich danach auch nicht mehr als zuvor.

Manche Menschen lassen sich einfach nicht ändern und der Grund warum sie so sind, wie sie sind, seid nicht immer ihr.

Ich bin definitiv nicht Mutter Theresa, wobei ich glaube, auch sie wird Emotionen gehabt haben und nicht immer verantwortungsvoll damit umgegangen sein. Wir sind schließlich Menschen und keine Maschinen. Allerdings, gehört für ein glückliches erfolgreiches Leben ein selbstverantwortlicher Umgang mit seinen Emotionen einfach dazu. Wie gesagt, wir sind Menschen und keine Maschinen. Perfekt gibt es nicht, jedoch hat jeder die Möglichkeit jeden Tag als den schönsten seines Lebens zu gestalten: Mit Macht der eigenen Gedanken ist das möglich!

MEDITIEREN EINE METHODE FÜR SICH

Als ich vor vielen, vielen Jahren das Wort meditieren hörte, dachte ich, das ist etwas für – jetzt bitte nicht lachen – Menschen auf der anderen Seite der Erde. Oder für Europäer, die irgendwie eigenartig sind und ihr Hippie-Leben aus dem 70er noch immer frönen und es scharf finden nackt im Schneidersitz am Boden zu hocken. Ja, solche Vorurteile hatte ich. Was meditieren wirklich bedeutet, wusste ich damals nicht. Ich bin die letzten 20 Jahre dann aber immer wieder in Berührung mit unterschiedlichen Kursen im Bereich der Entspannungsmethoden gekommen. Von Klangschalen-Therapie bis Atemübungen und emotionalem Gehen war da alles dabei. Ich habe mir da auch mal fast 3 Jahre intensiv Zeit genommen und alles getestet, was der Esoterik-Markt in Linz an Kursen so anbietet.

Oftmals war es erschreckend, wie viel Mist den Leuten für teures Geld verkauft wird. Auch welche Ausbildungen den Leuten in diesem Bereich für teures Geld angeboten wird, mit wenig bis gar keinem Inhalt.

Der Punkt ist allerdings, dass alle irgendwie nach Entspannung vom Alltag und einen emotionalen Ausgleich suchen. Weil, wer mit seinen Emotionen im Einklang ist, ist auch gesund und leistungsstark. Darum wird dieser Markt auch nie aussterben, es ist absolut menschlich die Entspannung und das Glück zu suchen.

Was auch noch all diese Kurse gemeinsam hatten: Es ging immer darum, gezielt in sich zu gehen und sich somit wieder auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren.

So, und genau darum geht es beim Meditieren. Einfach mal einen Schritt zurückgehen, langsamer machen, auf seine Atmung achten und dabei wirklich mal den Fokus, die Wahrnehmung ganz bewußt auf sich selbst lenken.

Ich schwöre, meditieren ist – und wenn es nur ein paar Minuten am Tag sind – eine absolute Investition ins eigene Glück. In die Entspannung und somit emotionalen Ausgleich zu gehen, ist eine Wohltat für das eigene Ich. Der Hammer dabei ist, dass ihr nicht mal Geld dafür ausgeben müsst. Cool, oder?!

MEDITIEREN MIT DEM SMARTPHONE

Wie also meditieren? Die Profis setzen sich einfach hin, schließen die Augen und meditieren. Im Grunde lassen sie Gedanken ziehen, egal wie turbulent das Umfeld gerade ist.

Ich finde es leichter mit Unterstützung zu meditieren, dazu setze ich mir meine – bluetooth – Kopfhörer auf, die mit meinem Smartphone verbunden sind.

Dann setze ich mich entweder am Boden oder leg mich ins Bett – vorm schlafen gehen – da geht meditieren gut für mich. Es gibt dann so einige wirklich gute Apps zum Meditieren, die man kostenlos im App-Store herunterladen kann. Meine drei liebsten Apps sind folgende:

HEADSPACE

Headspace, ist mein absoluter Meditation-App-Liebling. Erst vor einiger Zeit gibt es die App nun auch auf Deutsch. Es gibt Meditations-Programme gegen Stress in der Arbeit,  gegen Angstzustände, für zum Schlafen und zum konzentrierten Arbeiten. Sogar für Kinder gibt es Meditations-Programme. Was ich so sehr an Headspace-Liebe: Die Meditationen sind von einer bis mehrere Minuten, je nachdem wie viel Zeit zur Verfügung ist. Auch richtig toll finde ich die schönen Cartoon-Videos zwischen durch, die einem ganz einfach erklären, wie unser Verstand unsere Gedanken arbeiten und somit richtig tolle Affirmationen schaffen zum Gedanken strukturieren. Die ersten Meditationen in den Serien sind kostenlos, will man andere muss man dafür zahlen.

Ich muss auch ehrlich gestehen, ich höre Headspace lieber in Englisch. Die britische Stimme finde ich mega beruhigend. Klickt, HIER, dann kommt ihr zu Headspace.

CALM

Calm, bietet ganz tolle Entspannungsmusik. Besonders angetan bin ich von den Natur-Geräuschen. Da schlafe ich meist ein, auch wenn der Tag noch so gefühlsintensiv war. Auch bei Calm gibt es verschiedenste Meditationen zu den verschiedensten Themen auf Deutsch. Die ersten dieser Meditation-Serien sind gratis, für weitere muss man zahlen. Klickt, HIER, dann kommt ihr zu Calm.

ACHTSAMKEIT

Auch bei Achtsamkeit gibt es verschiedene Meditations-Programme. Einige sind kostenlos, für mehr muss man zahlen. Auch hier sind die Meditations-Programme auf Deutsch. Klickt, HIER, dann kommt ihr direkt zum Google-Play-Download für die App.

DEEP MEDITATION

Die App Deep Meditation ist auf Englisch. Ich liebe die Musik wie auch die Meditations-Programme. Es gibt Musik für den Schlaf, Konzentration, Emotionalität und ganz viele Naturgeräusche. Die Programme sind für Achtsamkeit, Muskelentspannung, Natur-Ausflüge, Atem-Techniken, Einschlafen. Und das alles kostenlos! Klickt, HIER, dann kommt ihr direkt zum Goolge-Play-Download für die App.

Probiert es mal, vielleicht findet ihr gefallen daran. Ich kann euch aber jetzt schon sagen, jeder Mensch ist anders. Ich zum Beispiel kann nicht meditieren, wenn ich wütend bin. Da hilft bei mir nur Sport oder raus in die Natur gehen, aber danach ist meditieren wie Balsam auf der Seele. Findet euren Weg! Für alle die schon meditieren, erzählt mal, wie meditiert ihr. Habt ihr auch Lieblings-Apps? Oder einen Lieblings-Ort zum Meditieren?

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