1001 Nacht, Kempinski Soma Bay | Die ultimative Anleitung zur ägyptischen Prinzessin

Via Facebook haben es ja einige von euch bereits mitbekommen. Ich war mit meiner Bloggerkollegin aus Oberösterreich, Silvia von www.silviaschreibt.de in Ägypten, genauer in Soma Bay. Soma Bay ist ca 45km von Hurghada entfernt und direkt am Roten Meer. „Was?! Ägypten! Seid ihr lebensmüde!“, höre ich euch bereits schreien. Nein, bei absolut klarem Verstand und was wir erlebt haben, hat einen ägyptischen Prinzessinnen-Traum weit überboten…

Sicherheit. Ägpyten. Soma Bay.

Ägypten ist ja leider momentan so ein bisschen als Urlaubsmöglichkeit für viele Österreicher auf ihrer Reiselandkarte verschwunden. Durch die Unruhen, die immer wieder in den österreichischen Medien breitgetreten wurden, gilt Ägypten als ein „gefährliches“ Land. Wobei man das auch wieder relativ betrachten muss, weil im eigenen Haushalt die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass etwas passiert, als wenn man nach Ägypten in den Urlaub fliegt. Wie auch immer, ich habe jedenfalls nicht einmal mit der Wimper gezuckt, als ich mich für den Aufenthalt in Ägypten entschieden habe. Auch habe ich mich dort Vorort als Frau keine einzige Sekunde unsicher oder belästigt gefühlt. Vom Flughafen weg hat uns unser Fahrer, der uns vom Hotel Kempinski Soma Bay geschickt wurde, abgeholt. Eine halbe Stunde mit der Limousine quer durch die Wüste und die Oase Soma Bay hat sich vor uns präsentiert.

Hotel Kempinski Soma Bay. Ein Träumchen.

Zimmer und Suite

Wo fang ich an? Also wer so richtig auf gehoben Standard, gutes Essen, Sport, Sonne liegen – aber bitte nicht so wie in Legebatterien – , Wellnessen, Schnorcheln, Tauchen, abfährst, ist herzlich willkommen im Kempinski Soma Bay. Aber lasst mich berichten. Spätestens als Silvia und ich mit unserem Fahrer und der Limousine die weitläufige Hotelauffahrt hochfuhren haben wir bereits einen Vorgeschmack bekommen, wie wir uns die nächsten Tage als ägyptische Prinzessinnen fühlen werden. Zwischen nach Vanille (und sonst-noch-was) riechenden kleinen Erfrischungshandtüchern (wir hätte sich in den Duft hineinlegen können und haben schon überlegt, ob wir fragen sollen, ob es auch Duftkerzen zum Mitnehmen für zuhause gibt, um immer wieder an diese schöne Zeit durch den Duft erinnert zu werden), frischem Wasser, wurden wir wie Prinzessinnen in der Hotellobby vom Hotel Kempinski begrüßt. Weiter ging es dann in unsere Suite im obersten Stock. Die Größe der Suite und der fantastische Ausblick auf die Pool-Landschaft und das Rote Meer – atemberaubend! Wäre ich nicht schon barfuß gewesen, hätte es mich mit Sicherheit im wahrsten Sinne des Wortes aus den „Patscherl“ gehauen, weil so schön. Silvia und ich haben einstimmig beschlossen, ja da bleiben wir. Nach einer kurzen Dusche konnte uns nichts mehr halten, zu unseren Liegen ans Meer zu gehen. Beim Kempinski in Soma Bay gibt es keinen Streit um Liegen, da mindestens gefühlt 3mal mehr Liegen überall aufgestellt sind als Gäste im Kempinski möglich.

Pools und Spa

Der Tag von Silvia und mir hat immer mit einem Besuch im hauseigenen Fitnessstudio begonnen. Danach duschen und ein erfrischender Sprung in den Hotelpool beim Fitnessstudio. Das Kempinski in Soma Bay hat nämlich mehrere Outdoor-Pools, Süß- wie auch Salzwasser. Unglaublich schön und spannend angelegt mit Wasserfällen, Blumen etc. Ein absolutes Paradies. Zum Wetter möchte ich noch sagen, weil mich so viele gefragt haben, ja es ist sehr heiß bzw im Sommer wird es verdammt heiß, allerdings geht in Soma Bay immer der Wind und die Hitze ist trocken. Das heißt die Hitze ist somit, bitte das ist meine Meinung, angenehm erträglicher, als die Schwüle in Österreich.

Rund um das hauseigene Fitnessstudio gibt es Wellness-Räumlichkeiten, dort können auf Anfrage Massagen etc direkt im Kempinski durchgeführt werden. Allerdings kommt dann das Personal vom naheliegenden Spa-Bereich vom Hotel Westin ins Kempinski. Das Westin ist nicht mal zwei Hotelauffahrten vom Kempinski entfernt, darum sind wir direkt ins Westin zum Wellnessen gefahren worden. Ich hab dort eine Ganzkörpermassage und Silvia eine Gesichts-, Dekolleté-Massage genossen. Das Ambiente ist dort ebenso ein Traum. Ich habe vor meiner Massage die finnische Sauna ausprobiert und weiters das Outdoor Salzwasser-Becken. Unter dem blitzblauen, heißen Himmel ein Traum.

Restaurants und Bars

The View

Nach unserer Morgen-Einheit ging es dann weiter zum Frühstück in den THE VIEW. Ein gigantisches, exquisites Buffet mit orientalischen aber auch hiesigen frischen Köstlichkeiten konnten Silvia und ich jeden Tag genießen. Zwischen frisch zubereiteten Waffeln, Pancakes, Omelettes, frischen Früchte- und Gemüssorten habe ich mich auch an orientalische Frühstücksköstlichkeiten herangewagt. Zum Beispiel „Foul“. Dabei handelt es sich um pürierte gekochte Bohnen mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, Zitronensäure gewürzt.

Auch am Abend haben wir mehrmals in The View gegessen. Ein reichhaltiges exquisites Buffet mit vor meinen Augen frisch zubereiteten Fisch, Fleisch wie auch vegetarischen oder veganen Köstlichkeiten.

Al Mare

Das Al Mare befindet sich neben dem Hauptpool im Gelände. Silvia und ich haben einmal dort Mittag gegessen. Die Bestellung wird dort ala card entgegengenommen. Leichtes Snack-Essen für einen heißen Tag mit unglaublich viel Liebe auf den Tellern angerichtet beschreibt für mich das Essen im Al Mare.

Lobby und Sultan Lounge

Die Lobby und Sultan Lounge (außer der Außenbereich) ist immer gut gekühlt. Das gigantische Blumenambiente, welches permanent frisch arrangiert wird, zwischen den Wasserspielen und Sitzmöglichkeiten lädt zum Träumen ein. Silvia und ich haben dieses Ambiente gerne, genutzt um im Kühlen kurz mit unseren Handys zu arbeiten, sprich unsere Social Community zu informieren. Den Außenbereich der Sultan Lounge haben wir gerne für unsere Sundowner-Getränke genutzt. Besonders nach unserem Schnorchelausflug haben wir uns ein paar leckere Cocktails dort servieren lassen, um unsere Erfahrung entspannt bei untergehender Sonne zu reflektieren.

Beachcomber Bar

Schon mal am Strand einen eigenen Sonnenschirm gehabt, mit einem integrierten Pipser um sich Getränke servieren zu lassen? Silvia und ich haben sich am ersten Abend zum Sundowner am Strand einen Gin Tonic servieren lassen. Herrlich, Luxus pur, Strand liegen, Sonne beim Untergehen zusehen und einen exzellenten, flotten Service genießen.

Bamboo Shoot

Schon mal arabisches Sushi gegessen? Ich war ja mega gespannt, was uns am Abend im Bamboo Shoot reserviert wird. Ich war nicht enttäuscht. Im Gegenteil ich war fasziniert. Sushi auf Arabisch, wie cool ist das den bitte! Ich hatte dann ein längeres Gespräch mit dem Chefkoch. Er hat mir erzählt, dass er in England in der gehobenen Gastronomie gelernt hat und dann seine arabischen Wurzeln in die Rezepte einfließen hat lassen. Sozusagen ein kultureller Mix im Essen, ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich so etwas liebe, wenn Kultur auch im Essen harmoniert, aber sowas von perfekt.

Unterhaltung und Aktivität

Gerade beim Alleinreisen stellt sich ja immer die Frage, wenn man sich in einen großen Hotelkomplex einmietet, der jeglichen Luxus bietet, ob man nicht einsam ist. Gerade beim Abendessen oder auch untertags, wenn alle als Pärchen oder Familie herumlaufen, kann dann vielleicht ein komisches Gefühl aufkommen ala man findet keinen Anschluss.

Das Hotel Kempinski Soma Bay bietet einen wunderbaren Rückzugsort aber auch einen Ort, wo man Aktivitäten starten kann und somit auch in Kontakt mit anderen Gästen, Menschen kommt. Jeder im Hotel hilft einem weiter ob, wo was los ist, was man machen kann etc. Silvia und ich zum Beispiel haben eine Schnorchelausfahrt gebucht. Wir sind dann mit unserem Fahrer zur Orca Tauchbasis in Soma Bay, ca 5 Minuten vom Hotel entfernt, gebracht worden. Die Orca Tauchbasis liegt gleich neben dem Breakers, ein Tauch-, Kitehotel sehr bekannt und beliebt bei jung gebliebenen Aktivurlaubern. Durch die Schnorcheltour haben wir gleich total liebe Menschen kennengelernt. Als Kempinski-Gast ist es dann auch möglich bei den anderen Hotelaktivitäten in der Bay mitzumachen oder „bargeldlos“ an den anderen Hotelbars in der Bay Getränke zu konsumieren. Wir waren dann einmal noch bei der Orca Tauchbasis Bar am Abend was sehr nett war. Vor der Bar ist auch ein Hausriff mit einem langen Steg, wo man jederzeit Schnorcheln gehen kann. Für zurück zum Kempinski hat nur ein Anruf von der Hotelbar gereicht und wir wurden wieder von unserem Fahren abgeholt.

Generell im Breakers finden immer wieder verschiedene Aktivitäten statt, wo man als Kempinski-Gast dabei sein kann, wenn man will. Zum Beispiel waren wir dann auch noch bei einer sogenannten Sundowner-Schifffahrt dabei. Mit einem Haufen jung gebliebener aktiven Menschen ging es um ca 17:00 Uhr zusammen mit einem Barkeeper und Dj`s raus aufs offene Meer. Zuerst durften wir mehrere Kitsurfer bestaunen die bis zu 6 Meter hoch an unserem Boot vorbeigesprungen sind, während die Sonne langsam am Horizont versucht hat unterzugehen. Der Sonnenuntergang, also der Moment als die Sonne den Horizont küsst wurde dann feierlich mit Musik unterstützt und betanzt. Ich kann jeden das nur wärmstens empfehlen, es war eine wunderschöne Zeit. Wer es noch nicht gesehen hat, ich habe ein bisschen die Sonnenuntergang-Schiffahrt mitgefilmt…

Rechtzeitig zum Abendessen um 19 Uhr waren wir im Hotel zurück, wobei wir fast beim nach Hause gehen vom Hafen in der beschwingten Dunkelheit unabsichtlich ein erneutes Bad genommen hätten.

Ich habe auch gelesen, dass das Kempinski Soma Bay auch arabisch Kochkurse anbietet. Stell ich mir auch sehr spannend vor. Definitiv ist im und rund um das Hotel Kempinski Soma Bay immer was los aber mit viel Ruhe, je nach dem was man machen möchte. Dabei kann man gerne proaktiv auf das Service-Personal zugehen und fragen. Sie helfen da immer gerne weiter. Auch wenn man alleine an den Aktivitäten teilnimmt, ist das sicherlich nicht unangenehm, Silvia und ich haben einige Alleinreisende in Soma Bay kennengelernt.

Zusammengefasst.


Dickes Danke an Silvia von Silviaschreibt die diese gemeinsame Reise für uns möglich gemacht hat. ❤ Liebe Silvia, es war herrlich mit dir dieses Abenteuer zu erleben. Ebenso dickes danke an das Kempinski Soma Bay für die Gastfreundschaft. Es war eine wunderschöne Zeit für mich. Ein derartiges wunderschönes Ambiente sieht man selten. So viel Spaß, luxuriösen Genuss aber mit Herz, entspannte Ruhe und tolle Gespräche auf einen Haufen hatte ich schon lange nicht mehr. ❤

5 Kommentare zu „1001 Nacht, Kempinski Soma Bay | Die ultimative Anleitung zur ägyptischen Prinzessin

  1. Hallo liebe Doris,
    dein Bericht ist traumhaft, ich bekomme richtig Lust dorthin zu reisen – jetzt 🙂
    Leider konnte ich dieses Jahr nicht auf Urlaub fahren, bei mir geht es dann im Jänner aber nach Südtirol zum Schifahren, darauf freue ich mich. Das genaue Gegenteil von deiner Reise, aber auch gut.
    Ich mag es, mich manchmal als Prinzessin zu fühlen, da gönne ich mir dann eine Massage oder vorhin habe ich mir von http://www.ella-juwelen.at/schmuck/swarovski.html das Remix Swan Armband gekauft. So ist es dann auch hier auszuhalten. Ägypten liegt aber definitiv für nächstes Jahr auf meiner Reiseliste!
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende,
    Marie

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