Zucker schlecken war gestern! | Ich mach mir die Welt so wie sie mir gefällt

Du bist aber viel unterwegs! Mit dir muss man es erst aushalten, dauernd auf Achse! Permanent Urlaub, wie vereinbarst du das mit der Arbeit? So ein bisschen lustig bloggen, scheinbar bekommt man dann da plötzlich alles in *rsch geschoben. Das bisschen bloggen was du tust ist doch lächerlich, das nimmt doch keiner ernst. Du hast damals über das und jenes geschrieben, darum verurteile ich dich als gesamte Person.

*Autsch* Danke verehrtes Publikum für diese wunderschönen freundlichen Aussagen. Ich kenn mich über eure Haltung aus. Rechtfertigen war gestern. Was soll ich euch überzeugen wollen von etwas, was ihr eh schon besser wisst oder mich abgestempelt habt. Tja, aber offensichtlich lest ihr meinen Content sonst wüsstet ihr nicht, dass ich permanent auf „Urlaub“ bin. Offensichtlich bewege ich was in euch, egal was es ist, scheinbar eine Emotion, dass ihr mir gegenüber solche „tollen“ „qualifizierten“ Aussagen, die ich nicht ganz nett empfinde, tätigt oder soll ich es als Fragen verstehen, weil ihr Interesse an mir habt und neugierig seid?

Its a hard but great Blogger-Life | Hinter den Kulissen

Ja, ich arbeite 40h+ bei einem Forschungsdienstleister im Marketing und PR Management und habe wie allen anderen in Österreich Urlaubstage. Da ich aber zeitlich flexibel bin, teile ich mir die Urlaubstage sehr gut ein. Zum Beispiel rund um Feiertage etc. Somit mag es für den ein oder anderen scheinen, ich bin permanent auf „Urlaub“. Ich liebe meinen Job, die tägliche Herausforderung, die tägliche Abwechslung und er bringt mir meine Brötchen ein. Ich habe tolle Kollegen und Kolleginnen und glaubt mir, ich habe nach ein paar Jahren Durststrecke bei anderen Unternehmen echt schon nicht mehr daran geglaubt, dass es so was wie ein angenehmes, vor allem modernes Betriebsklimas (was tatsächlich gelebt wird) in Österreichs Unternehmen noch gibt.

Mein Privatleben | Mein Blog

Während meine Kollegen und KollegInnen zu ihrer eigenen Familie – Freund, Ehemann, Kindern – nach Hause kehren und sich mit denen beschäftigten und neben dem bisschen Zeit was noch bleibt wiederum ihren Hobbys nachgehen wie zB Sport, Gesundheit, Freunde, habe ich ziemlich viel Freizeit, da ich alleine bin. Na logo habe ich Freunde, Bekannte, auch mache ich Sport oder habe meinen eigenen Haushalt, dennoch die Komponente Familie fällt bei mir vorerst weg. Bevor ich also vorm Fernseher zu Hause versumpfe, mich im Selbstmitleid suhle, weil mein Leben momentan anders als der gesellschaftliche Standard verläuft oder mir auf jeden Festl einen niedersaufe, blogge ich lieber und bin mir selbst genug. Dh ich setze mich intensiv mit verschiedenen Themen auseinander, bewege mich viel draußen, bin auf Fotografie-Workshops, Textwerkstätten, Bloggern-Netzwerktreffen, entdecke neue Gegenden, neue Restaurants, neue Trends, neue Business-Lösungen, besuche Pressereisen, wandere alleine durch die Gegend, lerne spannende neue Menschen kennen, die etwas bewegen wollen oder in Bewegung sind, berate bei online Marketing Themen, Netzwerke und tausche mich aus und das weltweit. Somit habe ich mir über die Jahre umfassendes Wissen in Marketing, online Marketing, Digitalisierung, Fotografie, Content-/Webseitengestaltung, Social Media, aber auch über Outdoor-Themen etc angeeignet.

Ich habe mich für dieses Leben in meiner Freizeit entschieden, es hat sich so ergeben. Ich habe das Beste daraus gemacht. Ich arbeite hart dafür und es macht mir verdammt viel Spaß, einfach so ohne Ellbogen-Taktik, einfach ohne Hintergedanken, außer dass ich verdammt gerne mein Wissen einsetze und dieses umsetze. Wer auch immer mich für das was ich mache, als gesamte Person verurteilen mag, mich infrage stellt und sich somit von mir abwendet, nur weil ich gerade aus bzw über meine Momentsituation mein Gefühl, meine Wahrnehmung berichte, was ich mir denke, ist das nicht mein Thema. Es verletzt mich ja, es ist schade, dennoch was soll ich dagegen tun, nicht mehr so sein, wie ich bin? Mich verstecken, mich verleugnen, nur weil es manchen anderen nicht passt? Ganz ehrlich, mir passt auch vieles nicht. Ja und – leben und leben lassen.

Meine Ziele im Leben

Ich möchte wie so viele Menschen glücklich sein. Doch weiß ich, dass das glücklich sein ein Zustand ist, der von mir aus geht. Kein Mensch der Welt kann mir das abnehmen. Manchmal gehen halt nicht alle Träume oder Wünsche in Erfüllung und dann ist es halt so, dass man sich dem Schicksal fügen muss bzw das Beste daraus machen. Hilft alles nixn. Weiters sag ich euch ganz klar, um sich einen gewissen Lebensstandard finanzieren zu können, muss man gut sein und hart dafür arbeiten. Ohne Moos nix los. Zwar mag die Welt einem so erscheinen lassen, dass sich jeder alles leisten kann und Kredite einem nachgeworfen werden, ich bin jedoch kein Fan von diesen Dingen. Wie viele private Konkurse gibt es? Mich erschrecken die Zahlen immer wieder. Der Umgang mit Geld, auch wenn es für manche nur mehr imaginär und digital erscheinen mag, ist ganz wichtig. Weiters der Umgang mit Überfluss und Verschwendung angepasst an die jeweiligen natürlichen Ressourcen.

Ich weiß, das Leben spielt nicht immer so einfach, wie es ist. Enttäuschende Beziehungen zu Menschen, Lug und Betrug. Frauen wie auch Männer die einem enttäuschen und hintergehen, die einem nicht wachsen lassen, einengen und aufgrund Ihrer eigenen Unzulänglichkeit keine Kompromissbereitschaft leben und andere somit hindern oder eben auch ins finanzielle Verderben reißen. Es liegt daher sehr stark daran, welches Umfeld man sich auswählt, das ist nicht immer leicht, und auch wenn man viel mit Köpfchen bedacht hat, können unangenehme Sachen passieren. Manche Sachen lassen sich einfach nicht ändern und man muss akzeptieren, dennoch sollte man niemals aufhören für seine Träume zu kämpfen, auf sein Herz hören und das ist harte Arbeit. Dabei meine ich harte Arbeit an sich selbst und zu lernen mit dem Umfeld liebevoll umzugehen, auch wenn es einem total gegen den Strich geht. Das Leben funktioniert wie Wellen, einmal ist man oben und einmal unten, jedoch weiß ich, dass die Wellen niemals aufhören werden und es am Besten ist, verdammt gut schwimmen zu lernen, anstatt über die Wellen vom Strand aus zu raunzen. Geschenkt bekommt man selten was im Leben, auch wenn es so scheint, merkt euch das. Allerdings fallen einem die Sachen leicht, die einem Spaß machen. Also warum dann nicht gut darin werden, dann kann Arbeit ein Vergnügen werden und wer sagt schon etwas gegen ein bisschen Vergnügen?

Also was sagt ihr, gehen wir schwimmen? Wer ist dabei?

PS: Ich werde mich hier nicht mehr länger rechtfertigen, wenn ich was tu. Akzeptiert es, seid froh darüber, dass sich was rührt. Ob ihr darüber lacht, ob ihr darüber den Kopf schüttelt, was auch immer. Ich freue mich definitiv über jeden Leser bzw Leserin, die mich begleiten.

4 thoughts on “Zucker schlecken war gestern! | Ich mach mir die Welt so wie sie mir gefällt

  1. Hey! Bleib wie du bist! Ich kenne das Gefühl, wie es ist, sich für andere kleiner zu machen als man ist, nur damit man gut ins Konzept von anderen passt. Das führt nur dazu, daß man selber unzufrieden wird. Seinen eigenen Weg zu gehen, heißt immer auch mal, daß man Widerstand zu spüren bekommt und ganz schön einstecken muß; das tut anfangs und leider immer wieder ziemlich weh. Aber es lohnt sich immer wieder aufzustehen. Ich surfe auf jeden mit auf der Welle!

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