Das Geheimnis vom neuen Leben | 7 kg Körperumbau, ich bin am Weg!

Am Samstag war es dann so weit. Ich bin in Tränen vor meinem Kleiderschrank zusammengebrochen. Ich habe geheult wie ein Schlosshund. Nein, nicht wegen Trauer, sondern wegen Freude. Ja, pure Glückseligkeit. Zuvor habe ich im Training mein erstes Mal 15 kg mit mehreren Kniebeugen-Wiederholungen gestemmt und nun passe ich wieder in meine Hose. Nein, nicht in irgendeine Hose, sondern in die Hose, die ich mir als Muster vor meiner Körperveränderung auf die Seite gelegt habe. Die Hose, die seit Jahren armselig in meinen Kleiderschrank vor sich her gammelt, weil ich einfach nicht mehr reingepasst habe. Ja und jetzt, ich fühle mich wieder gut, superwohl in meiner Haut unglaublich motiviert und kraftvoll. Ein Schritt Richtung Mond ist demnach jetzt schon geschafft, jetzt muss ich dranbleiben.

Es haben mich mittlerweile so viele auf meine körperliche Veränderung und auch auf meine neu gewonnene Ausstrahlung angesprochen, dass ich mir dachte, ich schreibe jetzt mal darüber. Gerade heute nach einem wirklich erfolgreichen Training möchte ich euch erzählen, wie es dazu kam, wie ich es nun schaffe und was es mit meiner Ausstrahlung auf sich hat. Ja, ich fühle mich wie neugeboren, stärker, kräftiger innerlich wie äußerlich. Aber lasst mich von Anfang an erzählen, sprechen wir über das Geheimnis oder auch nicht Geheimnis wie ich es geschafft habe bis dato 7 kg abzunehmen oder sagen wir umzuformen und meinen Körper somit wieder zu definieren.

Ich: Links: Dezember 2016; Rechts: Jänner 2016 Auf meinen Instagramm Account habe ich bereits einmal diese Verwandlung gezeigt. Momentan habe ich noch kein neueres Fotomaterial, aber bei den nächsten Beiträgen wird sicherlich bald neueres dabei sein.

Mein Geheimnis oder auch nicht Geheimnis für innerliche wie auch äußerliche Gesundheit

Kritiker mögen jetzt behaupten, gerade weil der Trend wieder so hinläuft, die Doris kasteit sich und isst nur mehr die Hälfte, weil sie nicht zufrieden mit ihrem Körper ist und trainiert wie eine Blöde … sie sollte lieber mal zufrieden werden etc und nicht andere vorschwärmen, dass sie nicht gut genug seien etc.

Also HALT einmal oder soll ich lieber STOP schreien, bevor ihr euch wieder auf mich werft und irgendwas da reininterpretiert. Also Erstes ich mag behaupten, ich mag mich von der kleinen Zehenspitze bis zur Haarwurzel. Ja, es gab schon Tausende Moment wo ich mich selbst am liebsten auf den Mond und wieder zurückgeschossen hätte, aber hey, das gehört zu einer anständigen „Liebesbeziehung“ mit sich selbst dazu. Meine engsten Freunde und Familie liebe ich auch über alles, aber auch sie kann ich ab und auf den Mond und wieder zurückschießen, dass gehört nun mal dazu. Gott sei Dank, denn ich denke, wenn man keine Emotionen zu seinen Freunden, Familie oder zu sich selbst hat, dann ist man nicht mehr lebendig oder hat aufgehört zu lieben.

Allerdings habe ich mich seit 2009 schleifen lassen und das wollte ich nicht mehr, ich wollte wieder zurück. Ich wollte mich wieder so fühlen, wie ich mich schon mal in meinen Körper gefühlt habe.  Ich wollte wieder für mich und meinen Körper das BESTE, ich wollte mich wieder angenehm und manchmal ausgepowert fühlen und für mich ist der regelmäßige Sport, ein Weg von der Anspannung in die Entspannung zu kommen und wieder zurück und sich zu fordern und nicht gehen zu lassen, gleichzeitig mit einer gesunden Ernährung, der Weg zum ausgeglichenen Leben, aber gleich mehr dazu.

Um leistungsfähig und auch glücklich im Leben zu bleiben, gehört eine gesunde Ernährung, Bewegung, Motivation | positive Gedanken dazu.

Bis 2009 habe ich diese Kombination (also halbwegs gute Ernährung, Bewegung, Motivation/positive Gedanken) soweit geschafft, bis ich anfing es schleifen zu lassen. Studium, Umzug, Auslandsreisen, weitere Ausbildungen, Abschluss des dritten Studiums, Umstieg Studium in den Job, berufliche Wechsel, Existenzängste, Liebeskummer, Schicksalsschläge, Enttäuschungen alles dazu bewog mich dazu immer weniger Sport, Bewegung zu betreiben und stattdessen Nächte durchzufeiern, unregelmäßig und ungesund zu essen, aber trotzdem von mir selbst verlangte ich dieselbe Leistung wie früher. Im Jahr 2012 passierte dann das, was kommen musste, ich bin zusammengebrochen. Auf Deutsch: Mir selbst ist mein Gas ausgegangen: Wie ein Auto im entlegensten Winkel in der Wüste Gobi dem das Benzin also der Sprit ausgegangen ist. Es war mein absoluter Tiefpunkt. Mein Körper trat das erste Mal in meinem Leben in Streik mit mir und ich war wütend auf mich selbst.

Ich hatte fast 18 kg zugenommen, reine Fettmasse. (Ich war auch schon früher kein Leichtgewicht, allerdings hatte ich durch das regelmäßige Lauf- wie auch Gewichttraining immer gute Muskelmasse.) Ich hatte permanent Rücken- und Magenschmerzen so das ein normales Arbeiten und Bewerkstelligen des Alltags ein Problem eine gigantische Anstrengung wurde. Zwei Monate lang konnte ich nur schlafen, ich war so schwach, dass das Hochheben der Milchpackung vom Kühlschrank zu meinem Mund einer Bergbesteigung glich und dann war dann auch diese Angst, diese Angst nie mehr wieder die „Alte“ Doris zu werden. Ich wünsche niemanden einen derartigen Tiefpunkt, so wie ich ihn hatte, es war schrecklich. 2013 dann mein „neuer Start ins Leben“ – ich wurde 6 Wochen auf Reha | Kur geschickt, zurückgekommen bin ich danach mit ganz vielen neuen Eindrücken aber so richtig im Leben und Richtung fit wieder angekommen bin ich damals noch nicht. Es brauchte noch einige Jahre, und Rückschläge bis ich nun mit Anfang 2017 endlich sagen kann – YEAH I AM GOING BACK on TRACK!

Die drei Bälle die du jonglieren musst

Jonglieren

Wie ich schon sagte die drei wichtigsten Komponenten für ein erfolgreiches, glückliches, gesundes -körperlich wie auch geistig –  fittes Leben um leistungsstark zu bleiben sind Ernährung, Bewegung und die eigene Motivation/ Gedanken. Das ist jetzt nichts Neues. Ihr müsst diese 3 Komponenten permanent in Einklang bringen dann läuft es.

Ernährung, Bewegung und die eigene Motivation | positive Gedanken.

Das war gestern so, das war heute so und das wird auch in Zukunft so sein. Thats it. Da helfen keine Wunderpillen, da hilft keine Crash-Diät etc um ein nachhaltig glückliches Leben führen zu können, sind immer diese 3 Komponenten wichtig. Warum aber, wenn jeder aber jeder das auch weiß, sind diese 3 Komponenten in Einklang zu bringen so superschwierig?

Eine gute Frage, die ich mir über die letzten Jahre auch oftmals gestellt habe. Ich denke diese drei Komponenten sind wie 3 Bälle, die man für sich lernen muss durchs Leben zu jonglieren. Stellt euch einen Jongleur vor der permanent versucht diese 3 Bälle in der Luft zu halten. Dann stellt euch neben dem Jongleur, viele Menschen vor die versuchen ihn beim Jonglieren zu unterbrechen oder auch zu unterstützen. Stellt euch vor, manchmal muss der Jongleur die Bälle bei Regen, Wind wie auch Sturm aber auch bei Sonnenschein jonglieren. Mit all diesen Umweltfaktoren muss der Jongleur lernen umzugehen, damit seine Bälle immer in der Luft bleiben. Je standhafter der Jongleur ist und je mehr er es schafft NEIN zu sagen, wie auch durchzuhalten, wie auch er es lernt flexibel auf Situationen zu reagieren, die er nicht beeinflussen kann zB Sturm und es trotzdem schafft seine Bälle in der Luft zu halten, desto besser.

Stellt euch vor, diese 3 Bälle sind eure 3 Komponenten: Ernährung, Bewegung, Motivation/Gedanken und ihr seid der Jongleur dieser 3 Bälle, während das LEBEN immer wieder versucht euch das Jonglieren zu erschweren oder auch zu erleichtern. Es liegt an euch eure drei Bälle permanent in der Luft zu halten und ja es ist Arbeit. Allerdings Arbeit für euch die zu einer Belohnung für euch selbst wird und eure Ausstrahlung auf andere beeinflusst.

Ich kann euch erzählen, wie ich es selber wieder geschafft habe, meine 3 Bälle die mir 2012 komplett auf den Boden gefallen sind wieder aufzunehmen und wieder angefangen habe diese jonglieren. Wie ich es geschafft habe wieder eine Freude dabei zu haben, mir aber dennoch bewußt bin, wieviel harte Arbeit dahinter steckt, es aber ok ist, weil es zum selbstbestimmten, liebevollen Leben für sich selbst dazugehört erzähle ich gerne in den nächsten Blogbeiträgen.

Was denkt Ihr? Wollt ihr mehr übers Jonglieren wissen? Wollt ihr genau wissen, wie ich es geschafft habe? Auch freue ich mich über Erfahrungsberichte von euch, sind euch auch schon mal eure 3 Bälle zu Boden geplumpst?

6 Kommentare zu „Das Geheimnis vom neuen Leben | 7 kg Körperumbau, ich bin am Weg!

  1. Hallo liebe Doris! Dein Artikel kommt genau zur rechten Zeit – als ob du ihn für mich geschrieben hättest 😉
    Das Jahr 2016 war für mich ein sehr aufregendes, turbulentes Jahr. Es ist viel passiert, leider auch sehr viel Schmerzhaftes und Ärgerliches. Und das sieht man mir immer noch an. Ich habe viel zugenommen (es werden so ungefähr 15 Kilo sein) und ich fühle mich dementsprechend unwohl in meiner Haut. Ende 2016 habe ich nun angefangen, mich von vielem zu trennen, was mir nicht gut tut, aber das überschüssige Gewicht bin ich (noch) nicht losgeworden. Ich weiß, dass ich auf dem für mich richtigen Weg bin, aber (um es nun in deinen Worten zu formulieren) bei mir kommen die drei Bälle einfach nicht so richtig in Schwung. Ansatzweise klappt´s und es sieht tatsächlich ein wenig nach Jonglieren aus, aber schon nach kurzer Zeit bricht wieder Chaos aus.
    Mein Ziel ist jetzt aber nicht eine bestimmte Zahl auf der Waage. Nein, es ist eigentlich was ganz Banales: mich wieder wohlfühlen, zufrieden sein – und das auch ausstrahlen.
    Ich freue mich deshalb wirklich sehr auf deine weiteren Erzählungen!
    Alles Liebe, Bettina

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  2. Hallo Doris…ich verstehe das mit den Kilos. Aber nie darf ich das laut sagen, bin ja nicht dick oder so…aber ich kenne meinen Körper mit weniger und ich schaffe es seit Jahren nicht mehr, einfach anders zu leben ohne Diät oder so. Aber jetzt habe ich das Ziel vor Augen, egal was andere sagen…ein bisschen anders essen und wieder regelmäßig Sport. Leichtes Laufen und gehen…es ärger mich so, dass jede Freundin sagt, dass brauchst Du doch nicht, bist ja nicht mehr so jung, dann kriegst Du Falten. ÄZZZ. Ich will und darum bleibe ich jetzt dran. Dir weiterhin alles Gute. Gabi

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