Lebensplanung 2017, planst du mit?

Sapperlot das Jahr ist um. Ganz ehrlich habt Ihr schon Zeit gefunden, Euch Gedanken über Euer neues Jahr zu machen? Wo Ihr hinwollt? Was Ihr erreichen wollt? Wo Ihr noch dran arbeiten möchtet? Was noch verbesserungswürdig ist? Habt Ihr auch zurückgeblickt, was Ihr schon alles erreicht habt? Was habt Ihr Euch als Achtjährige gewünscht oder was werdet Ihr Euch als alter Mensch gewünscht haben, gemacht zu haben? Ganz ehrlich, schon Gedanken über all das gemacht?

Ich bin direkt zu Euch: Ich mache mir immer ab und an genau über solche Sachen umfangreiche Gedanken. Für mancher Eins vielleicht zu viele Gedanken. Nicht, dass ich nicht glücklich bin. Nein. Nur ich bin mir schon lange bewusst, mein Leben hat nur 24 h, das heißt eine 7 Tage Woche, 12 Monate und somit ein Jahr. Die Zeit verfliegt so schnell und sie ist unser kostbarstes Gut, was wir haben. Seit dem unschönen Tod einer lieben Freundin, im November 2012, ist es mir noch mehr bewusst geworden, dass jede Minute die wir leben ein Geschenk ist. Dieses Geschenk sollten wir großteils, niemals mit Dingen vergeuden die uns nicht dauerhaft gut tun. Ich habe schon seit meiner frühesten Kindheit große Pläne und Träume mit mir und doch wird mir immer mehr, je älter ich werde, bewusst, dass mir die Liebe zu mir und meinen Lieben um mich am Wichtigsten ist. Ja, ein liebevolles, reflektiertes, würdevolles, gesundes Leben ja das ist mir wichtig geworden und dabei niemals die kindliche Neugierde verlieren und das Lachen verlernen, auch wenn das Leben doch manchmal sehr bitter schmeckt.

Die bittersten Jahre bis dato!

2012 und 2013 meine absolut bittersten Jahre, zu viel ist in mir zusammengekommen, dass ich die Umwelt einfach nicht mehr stemmen konnte. Ich konnte und wollte keine Grenzen mehr setzen. Ich habe langsam akzeptieren müssen, dass da in mir ein unglaublich weicher, femininer Kern schlummert, der sensibel ist und auch oftmals Unterstützung braucht, auch wenn es nach außen hin oftmals nicht so scheint. Ich musste in Babyschritten lernen, dass es ok ist, so wie ich bin.

Dass, mein Bauchgefühl, meine Intuition immer richtig sind und ich drauf hören sollte, egal was andere lästern oder sagen, weil in meiner Welt geht es schließlich um mich und in meiner Welt entscheide ich, was mir gut tut und was nicht. Ich musste lernen, dass Menschen die mich runterputzten oder runtermachten, Menschen, die mit meinem offenen direkten Wesen nicht umgehen können, nur von eigentlich ihrem eigenen Problemen ablenken. Ich musste lernen, dies mit Geduld und Toleranz zu ertragen und zu erkennen, dass es absolut gar nichts mit meiner Wertigkeit zu tun hat. Ich musste schrittweise, wieder mein Vertrauen zu mir aufbauen, um wiederum Vertrauen und Liebe geben zu können. Ja, und das ist mir gelungen, nicht immer ganz, aber doch irgendwie.

Ein Rückblick!

Blicke ich zurück die letzten Jahre, ist mein Leben eigentlich ganz anders verlaufen, als ich es mir erwartet, erhofft habe. Aber eigentlich ist es genau richtig so gelaufen, wie es laufen musste. Ich musste mich einfach von Dingen lösen, die eigentlich nie Priorität in meinen Leben hatten, aber ich mich von meiner Umwelt beeinflussen haben lassen, dass es wichtig ist. Im Nachhinein habe ich oftmals festgestellt, dass es nicht das Richtige für mich war bzw einfach der Zeitpunkt nicht passte. Eine sehr wertvolle Erfahrung, dass sag ich Euch.

Es mag nach außen nicht so scheinen, aber ich habe vor vielen Dingen Angst. Ich habe allerdings gelernt mich Ängsten zu stellen, weil meistens es, nicht so schlimm als es eigentlich scheint, ist. Der Krux dabei ist, dass mir das Eingehen auf Ängste bzw Veränderung einfach Kraft kostet und ich auch nur einen begrenzten Haushalt an Energie zur Verfügung habe. Seine eigenen Grenzen zu erkennen sind wichtig, sonst läuft man Gefahr mehr zu geben, was man hat und jenes ist nie gut. Wenn ich zurückdenke, als Achtjährige zum Beispiel habe ich mir einfach nur ganz viele Bücher um mich gewünscht, Frieden und Liebe um mich, großartige bereichernde vertrauensvolle Menschen um mich und ganz viel auf der Welt mit großen Augen entdecken zu können. Tja und eigentlich ist ja schon vieles davon in Erfüllung gegangen.

Seine Ziele verfolgen!

Seit 2013 habe ich begonnen mich ganz genau mit meinen Grenzen, meinen Ängsten, Abgrenzung hinsichtlich Empathie, Sensibilität, Informationsüberfluss, Loslassen sozusagen meinen eigenen Bedürfnissen auseinanderzusetzen und vor allem mit diesen Dingen in meinen Alltag, mir gerecht, umgehen zu lernen. Die Zeit hat mir gut getan, eine Zeit, die ich brauchte. Das Schreiben hilft mir meine Beobachtungsgabe, Informationsüberflut, Sensibilität, einfach die Dinge so wie ich sie wahrnehme für mich in ein geordnetes Maß zu bringen auch die Fotografie unterstützt dabei.

Auch konnte ich weitere Sachen loslassen bzw mich schneller von für mich defensiven Sachen ohne schlechtes Gewissen befreien. Es braucht sehr viele kleine Schritte um eine Veränderung gänzlich zu schaffen, aber es ist möglich. Alles ist möglich, solange man mit Herz, Bauch und Verstand dahinter steht. Um eine Veränderung einleiten zu können, hilft es aber nicht vor sich her zu träumen, auch wenn die Medien es uns versuchen einzutrichtern. Ich denke, es ist eine Kombination aus positiven Gedanken, ein Ziel vor Augen haben und dann machen. Einfach Umsetzen, was möglich ist. Tja und vor allem keine Angst vorm Scheitern haben oder vor Fehlern. Einfach sich verzeihen, wieder aufstehen daraus lernen und weitermachen. Ich habe nie behauptet, dass das einfach ist.

Mein bestes Jahr 2017!

Genau vor meiner Fastenwoche ist auf meinen Schreibtisch ein ganz besonderes Workbook gelandet. Es heißt mein bestes Jahr 2017 von Nicole Frenken und Susanne Pillokat-Tangen. Es ist ein Buch voll mit anregenden Übungen zum Nachdenken zur Selbstreflexion und daraus seine Ziele, Pläne, Wünsche für das Jahr 2017 abzuleiten.

mein-bestes-jahr-2017-lifework-book-cover

Viele Übungen kenne ich aus meiner eigenen Coaching und Mentoring Ausbildung, einige davon verwende ich gerne selbst in Gruppenmoderationen, um mit den einzelnen Gruppenteilnehmerinnen Standortbestimmungen machen zu können. Während meiner Fastenwoche (Ihr könnt übrigens genaueres über meine Fastenwoche hier lesen) habe ich einige Übungen im Workbook bereits für mich selbst gemacht. Ich werde jetzt nicht einzeln auf meine Rückblicke, Zukunftswünsche oder Pläne für 2017 eingehen, die ich aufgrund der vielen Übungen aus dem Workbook erarbeitet habe.

Übungen aus dem Buch für Euch, als Download!

Nein, eher will ich Euch auch die Möglichkeit geben durch ein paar Übungen aus dem tollen Workbook mit Euch selbst in die Reflexion zu gehen. Dazu darf ich Euch hier ein paar Downloads bereitstellen.

Übung_Dein Rückblick 2016

Übung_Dein_Jahresmotto_2017

Übung_Deine_Kontakte_2017

Übung_Kindheit_2017

Übung_Wachstum_2017

Ladet die Blätter runter, druckt sie aus, macht Euch Gedanken und füllt sie aus. Vielleicht auch gerade für den dritten Adventsonntag in einer stillen Stunde eine schöne Möglichkeit in sich einzukehren und wirklich mal seine Wünsche für das Jahr 2017 zu ordnen.

Ich wünsche Euch mindestens so viel Freude dabei, wie ich sie hatte und falls Ihr noch weiter Interesse an umfangreicheren Übungen habt, dann kann ich Euch das komplette Life- und Workbook – Mein bestes Jahr 2017 wirklich sehr an das Herz legen. Vielleicht auch als Weihnachtsgeschenk für einen lieben Menschen? Würde mich freuen, wenn Ihr mir mitteilt, wie es Euch bei den Übungen ergangen ist. Einfach hier ein Kommentar darüber schreiben, würde mich echt echt freuen.

Doris | Dorisworld.at

blogparaden-logo-teilnehmerin-small

PS: An der Blogparade, um dieses wunderschöne Buch breitenwirksam unter Euch LeserInnen zu streuen haben sich fast über 70 Bloggerinnen, die zu verschiedensten Themen privat wie auch hauptberuflich bloggen oder Beratung anbieten, aus dem deutschsprachigen Raum beteiligt. Alles zusammen tolle, mutige Frauen die eben Ihr Leben in die Hand nehmen und Euch etwas auf Eurem Weg mitgeben möchten, wenn Ihr es wollt. Hier drei Links zu drei BloggerInnen die ebenso wie ich über die Workbooks (es gibt nämlich auch noch ein Business-Workbook) geschrieben haben.

https://herzbauchwerk.ch/ | http://www.elkejanssen.de/nd/ | http://www.visionsgarten.com/mit-kopf-und-herz-dein-business-planen/

5 Kommentare zu „Lebensplanung 2017, planst du mit?

      1. Es ist ähnlich vom Aufbau und Inhalt, enthält zusätzlich noch die ganzen Business-Themen: Zahlen (Rückblick/Planung), Marketing, erfolgreiche Inhalte/ Content, Partner, Medien, Sichtbarkeit, Aktionen & Vertrieb …
        Liebe Grüße
        Steffi

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  1. Tolles Ding das Buch, eine Anleitung zum Reflektieren.
    Ich bekomme schon mein ersten Sheet, dass du online gestellt hast, ganz feuchte Augen und freue mich, weil ich dieses Jahr so unglaublich viel lernen konnte und weitergebracht habe. Es ist echt gut gelaufen für mich.
    Danke und eine Umarmung aus dem Mühlviertel

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    1. Hallo Liebe, ich freue mich darüber, wenn sich über meine Sachen jemand freut <3. Ich bin happy für dich so so happy, dass ich dir eine super dicke Umarmung vom Mühlviertel auch ins Mühlviertel schicke. ❤ ❤ ❤ LG D.

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