3 Tipps für Linz von OBEN | Perspektivenwechsel

Momentan mache ich mir über alles mögliche wiedermal sehr viele Gedanken. Übers älter werden, über meinen Lebensweg, warum Dinge so passiert sind, wie sie passiert sind. Warum ich so lebe, ob ich glücklich bin und ob ich Dinge in der Vergangenheit anders gemacht hätte? Ja schon einiges. Manchmal fühle ich mich wie gefangen in meinem eigenen Schicksal, es geht weder vor noch zurück.

Ja schon einiges hätte ich anders gemacht. Ich hätte meinem Herz mit Sicherheit mehr Zeit gegeben die vielen Veränderungen besser zu verarbeiten. Ich hätte sicherlich viel mehr Dinge schon vorher angesprochen. Ich hätte viel mehr noch auf meine Intuitionen und meinen Bauch hören sollen, die waren immer goldrichtig. Sozusagen viel mehr Mut noch mehr zu mir und meinen Gefühlen, Gedanken zu stehen und viel mehr Mut in das Wissen zu setzten, dass wenn eine neue Tür aufgeht, einfach mutig durchgehen. Ja, man weiß nie, was dahinter liegt, hinter so einer Tür. Allerdings irgendwas wird immer dahinter liegen, etwas Großartiges wovon man einfach noch nichts wissen kann. Das Leben kommt immer in Wellen. Mal geht es hoch, mal geht es tief. Alles immer eine Sache der Perspektive. Ich bin glücklich, habe aber auch gerade vor Veränderung soviel Angst. Allerdings bin ich auch stolz auf mich. Stolz, dass ich trotzdem oftmals den schmerzvollen harten Weg der Veränderung genommen habe, anstatt in meinem Unglücklichsein zu ersticken. Ich bin stolz auf mich, immer wieder einen Ausweg gefunden zu haben. Ich schätze meine Lösungskompetenz und meinen Mut immer wieder aufzustehen. Ich schätze es auch, dass ich immer wieder Leute ziehen lassen habe, die mich einfach nicht in meinem Tempo so lassen haben, wie ich bin, nicht verstehen wollten warum ich für manche Dinge länger brauche zum Verarbeiten.

Wenn du mir auf Facebook folgst, hast du sicherlich gesehen, dass ich auf einer Hochzeit in Spanien vor ein paar Wochen war. Wie ich auch schon dort beschrieben habe, hätte ich mir nie erträumen lassen, dass ich auf einer riesigen wunderschönen spanischen Hochzeit mal stehen werde. Wie viele Zufälle oder sagen wir Türen da mitgespielt haben. Wäre meine Beziehung damals nicht in die Brüche gegangen und ich nicht so schrecklichen Liebeskummer gehabt hätte und einfach aus Österreich weg musste, hätte ich wahrscheinlich niemals den Mut gefunden, ins Ausland zu gehen. Durch Zufall bin ich in Schweden gelandet, obwohl ich mir jedes andere europäische Land aussuchen hätte können. Gelandet bin ich in einer 11er Chaos WG aus allen Herrgottsländern. Es war oftmals laut, wir haben gestritten, aber trotz der vielen unterschiedlichen Kulturen haben wir uns kennen und lieben gelernt. Wir können uns so akzeptieren, wie wir sind, unterschiedliche Persönlichkeiten mit einem unterschiedlichen kulturellen Background. Jetzt auch noch 8 Jahre später haben wir Kontakt. Es ist, für mich wie eine zweite Familie die einfach über den Weltball verstreut lebt. Zusammen haben wir uns eben bei dieser Hochzeit wieder gesehen. Ich war sehr emotional berührt, darum habe ich auch noch nicht wirklich bis dato über die Hochzeit hier im Blog schreiben können.

Naja das Wochenende war schön, darum musste ich raus. Wenn es dir aufgefallen ist, ich bin ausgenommen heuer im Jänner noch kein einziges Mal am Berg gewesen und habe darüber berichtet. Liegt daran, dass ich keinen fahrbaren Untersatz, ausgenommen mein Fahrrad, im Moment habe. Ich bin somit immer auf andere mit Auto im Moment angewiesen. Die, die ich näher kenne, gehen gerade nicht wandern und aufdrängen will ich mich auch bei niemanden. Ich mag niemanden überzeugen müssen, dass er mit mir geht. Ich freue mich, wenn jemand gerne auf den Berg geht und gerne hänge ich mich an. Vielleicht gehst du, eine LeserInnen, eine Strecke? Ich freue mich, wenn du dich bei mir meldest. Ich komme gerne mit, wenn es passt.

Naja, derweilen gehe ich halt ein bisschen rund um Linz. Sind ja auch schöne Hügeln. Allerdings ist, es noch so kalt und kränklich war ich auch ein bisschen. Dennoch habe ich mir die letzten Tage, Linz ein bisschen von oben angeschaut. Ganz nach dem Motto: Von oben hat man gleich einen Perspektivwechsel auf Alles.

#1: Pöstlingberg-Runde mit Blick auf die Stadt

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Neben dem Kreuzweg – soweit ich meine,  die Wiese heißt die Mayrwiese kann man herrlich sitzen und gerade bei Sonnenschein bzw bei einem schwülen Sommerabend traumhaft Linz beobachten. Nach dem Anstieg hoch, ein wunderbarer Platz um Ruhe und Kraft zu schöpfen.

#2: Lentos – Dach

Ja, da kann man rauf. Auch für mich heuer das erste Mal. Einmal im Jahr sperrt das Lentos auf und man kann auf das Dach steigen. Das Lentos schreibt das Datum, wann Dachbesuch möglich, über den Lentos-Newsletter aus. Also unbedingt dort anmelden oder Lentos-Facebook-Fanseite folgen.

Bildcredits: @Dorisworld.at | Das Lentos-Fenster mit Blick auf den Pöstlingberg. Miniatur-Lentos im Vordergrund. 2016

Die Führung war sehr interessant. 35.000mal ist der Schriftzug Lentos auf den Spezialplatten und oben am Dach sind Mini-Schienen verlegt für die Fensterputzfahrzeuge. Wusstest du das?

Das Lentos hat extra für diesen Open-Dach-Tag, Liegestühle aufgestellt und es gab kalte Getränke. Linz mal von einer ganz anderen Perspektive. Schön.

bty
Bildcredits: Dorisworld.at | Lentos-Dach immer wieder gerne.

Da musst du das nächste Jahr unbedingt hin, wenn das Lentos das wiedermal anbietet. Meine absolute Empfehlung.

#3: Höhenrausch – Am Ursulinen- bzw. Ok-Dach

Am OK Platz hat der Höhenrausch wieder eröffnet. Soweit ich das mitbekommen habe, ist heuer das Thema Engel oder so. Leider habe ich es noch nicht hingeschafft. Eigentlich hat die Voestalpine eingeladen für eine Führung dort, ich konnte aber dann trotzdem nicht hinkommen, was sehr schade ist. Ich hoffe ich kann mir den Höhenrausch2016 bald anschauen.

Hast du den neuen Höhenrausch schon geshen? Warst du schon mal am Lentos-Dach? Von welchen Perspektiven hast du Linz schon gesehen?

Alles liebe,

Eure, Doris

PS: Auf jedenfall solltest du bei all diesen Tipps, ausgenommen #1 der Pöstlingberg, schwindelfrei sein.

3 Kommentare zu „3 Tipps für Linz von OBEN | Perspektivenwechsel

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