Doris nimmt ab: Ein Selbstversuch: Woche 5 und 6 | Es funktioniert nicht – Ich funktioniere nicht ?

Habt Ihr Euch schon gefragt wie es mir mit meinen Projekt: Doris-nimmt-ab-geht? Über die vorletzte und letzte Woche habe ich ja noch gar nicht geschrieben.

Nunja ich schreibs mal auf.

Obwohl weltbewegend ist es jetzt nicht. Ich bin ehrlich und realistisch für Euch: Ich habe in den bisher 6 Wochen 6 Kilos einfach so mit ein bisschen Sport und gesunder Ernährung verloren.

Nein, das ist gelogen!

Von der Realitätsfremdheit und Ehrlichkeit.

Das könnt ihr vielleicht in der Werbung lesen oder auf Blogs die mit Werbung gesponsert sind (und es aber auch nicht hinschreiben oder sagen, dass sie Geld dafür bekommen haben, dass sie Marketing betreiben) oder auch auf einen der tausenden von Instagram-Fotos die von irgendwelchen Leuten gepostet wurden und nur mehr knackige Popo`s, Schenkeln und Bäuche zeigt. #damit-ihr-schlankheitsmittelchen-kauft-und-euch-nicht-normal-fühlt# Jawohl so ist es. Weil wenn man schlank ist, dann ist ja alles leichter und man ist auch liebenswert und man erreicht ja dann alles viel leichter im Leben oder? Und JOJO-Effekt gibt’s auch keinen.

Vergesst all die Leute die Euch so einen Schwachsinn erzählen und Euch nicht den wahren Hintergrund sagen können. Das sind Blender und Blender erzählen so einen Schwachsinn, weil sie selbst mit sich ein Problem haben oder irgendwas von Euch wollen. Anerkennung, Aufmerksamkeit, das ihr etwas kauft, etc.  Merkt Euch eins: Menschen erzählen Euch NIE etwas ohne Grund oder aus NächstenLIEBE.

Ich nehme mich da mit ein. Ich erzähle Euch meine Geschichte und Gedanken ja auch nicht ohne Grund. Mein Grund ist ich bin kommunikativ und teile mich gerne mit. So bin ich eben. Vielleicht habe ich in meiner Kindheit | Jugend zuwenig Aufmerksamkeit oder Zuwendung bekommen und kompensiere nun das Bloggen mit dem. Wer weiß. Das Bloggen jedenfalls hilft mir meinen Senf zur Welt zu geben und wenn es wer lesen will, der soll es lesen. Mir hilft es jedenfalls meine Gedanken | Geschichten besser zu strukturieren und vielleicht meinen „weiblichen“ Redebedarf zu stillen und natürlich kommuniziere ich ausgewählt über Dinge die mir gefallen oder mir darüber Gedanken mache. Warum auch nicht? Definitiv fühle ich mich innerlich wohler durchs bloggen bzw schreiben. Nicht umsonst sitze ich in der Woche fast 6h rein beim Schreiben/Bloggen/Fotos machen. Somit schreibe ich halt meinen Blog voll, als wenn ich irgendjmd die Ohren vollsülze und somit damit denjenige(n) unfreiweillig vielleicht mit meinen KrimsKrams belaste. So hat halt jeder seine Wahl ob er/sie meine Schreiberei, Dokumentiererei lesen will oder nicht. So jetzt ist das auch mal gesagt, dass meine Bloggerei eine ziemlich egoistische Partie ist.

Und Leutl`nln ich sage Euch was, ich stehe dazu! Und ich würde es geil finden, wenn es endlich viel mehr Blogger(Innen) geben würde die das auch von sich wirklich ehrlich behaupten würden.

Immer dieses Gemauschle von so vielen – auf die Frage warum bloggst du? „Ich blogge über die guten Sachen und nein ich stehe überhaupt nicht gerne in der Öffentlichkeit und nein irgendwelche Rankings sind mir total egal es geht ja nur um die Sache..blablabla.“ Alles hausgemachte – Gesellschafts-Lügen (großteils von Frauen). Dafür aber jeden Tag ein Vollkörper-Outfit Foto auf allen Social Media-Kanälen geteilt und wenn sie dann bei Rankings schlechter abschneiden oder eine Bloggerin erfolgreicher ist, dann wird gleich nachgefragt und das kann nicht sein und vergleiche mit anderen angestellt.

HELLO – Was ist den da so schwer richtig ehrlich öffentlich zuzugeben, dass man sich Aufmerksamkeit wünscht, dass man ehrgeizig ist und es geil findet wenn der Blog läuft und viele Leute einem lesen. Mir kommt das öfter so vor wie bei einer Miss-Wahl, wo die Missen sich den Weltfrieden wünschen und idiotisch doof in die Kamera lächeln (weils eben so gehört) und jeder Mensch der halbwegs bei Verstand ist, weiß dass das einfach unrealistisch ist. Wenn dann die Kamera aus ist, prügeln sich die Missen tatsächlich mit Intrigen etc um den Titel und sind eigentlich die Bestätigung dafür, dass Weltfrieden eben unrealistisch ist, aber Hauptsache vorher doof in die Kamera gegrinst und „Weltfrieden“ gesagt.

Darum ist es so wichtig, dass man mehr darauf achtet was eine Person TUT als was sie SAGT. Die Person kennenlernt und sie somit einschätzen kann, was die wahren Beweggründe hinter deren Worte sind. Generell Worte sind Momentaufnahmen und man muss die Person dazu kennen, damit man die Bedeutung der Worte dahinter versteht. Was bei einem heißen Luft ist, kann beim Anderen wahre Münze vom Herzen sein. Um das zu Bewerten muss man aber die Person wie gesagt kennen.

Doris isst | Woche 5 und 6:

In Woche 5 hatte ich essenstechnisch wie auch sporttechnisch den MEGADURCHHÄNGER.

Im Grunde weiß ich welche Mengen und Nahrungsmittel mir gut tun, im Grunde weiß ich wie gut mir der Sport tut, aber irgendwas hat mich vorletzte Woche daran gehindert. So jetzt habe ich die Verantwortung, dass ich die ganze Woche 5 (fast) keinen Sport gemacht habe und mich schlampig ernährt habe einfach so flugs wie es wahrscheinlich der Großteil der Menschen tut einfach abgeschoben an etwas anderes. Fühl ich mich dadurch nun besser? Einen Anderen einfach mal schuldig für meine Sachen machen? Nein! Huch ich habe was vergessen, ich tue das Ganze ja eigentlich für mich. Warum also sabotiere ich mich selbst? Will ich nicht schlank werden?

Selbstvertrauen und Selbstliebe.

Diese Woche habe ich in einem Buch etwas sehr interessantes gelesen. Selbstvertrauen und Selbstliebe. Selbstvertrauen ist, dass ich meinen Popo in der Hose knackig finde und mutig vor die Gesellschaft schreite und Selbstliebe ist, dass ich auch obwohl ich weiß, dass mein Popo nicht knackig ist ihn dennoch liebe und zu ihm stehe. In unzähligen Büchern steht, dass man erst anfangen muss mit der Selbstliebe von der Zehe bis zum Kopf und erst dann kann man gewisse Dinge ändern die einem stören.

Dh man muss sich ob dick oder dünn, faltige, runzelige Haut – also auch wenn man (im Äußeren) nicht perfekt ist sich immer lieben, weil genau dann nur dann kann es mit der Veränderung, also in meinen Fall mit der Gewichtsabnahme klappen.

Wie soll das den bitte funktionieren?

Kummer-Ranzen | Kummer-Reifen.

Ich blicke auf meinen Bauch runter der sich wie aufgebläht auf meinen Beinen befindet. „Ein Kummerreifen,“ wie ihn eine Freundin erst kürzlich bezeichnete während ich in Bademode dick in einem Bademantel gehüllt, hinter meinen super schlanken Freundinnen in der Therme Geinberg hinterhertrotte. Genau meinen Kummerreifen soll ich zuerst lieben bevor ich mich von ihm trennen kann?

Tja und was ist wenn ich Euch jetzt sage, dass ich meinen Kummerreifen liebe. Wieviele schlanke Freundinnen habe ich die zwar wie Topmodels aussehen aber auch genauso ihre Problemchen haben, zwar nicht auf den ersten Blick aber dennoch so einige. Da schiebe ich doch lieber meinen Kummer-Ranzen vor mir her, bin halbwegs glücklich, kann essen was ich will und habe wenigstens die Ausrede, dass mich keiner nur wegen meiner Top-Figur mag, sondern wegen meines Gesamtkonzepts und inneren Werte. (Punkt)

Schlank sein, Essenskontrolle, auf ausreichend Bewegung achten ist Stress….oder wie seht ihr das? 40h und mehr arbeiten dann überlegt „gesundes“ Essen einkaufen gehen, Zubereiten, essen, alles wieder abwaschen. Dazwischen ins Fitnessstudio fahren: Klamotten einpacken, umpacken, umziehen, Sport gehen, duschen – eincremen, wieder anziehen, Zeug nachhause schleppen, umpacken, Wäsche waschen, Wäsche aufhängen. Dazwischen noch Freunde on-wie offline treffen, sonst wird man zum Einsiedler und sich möglichst nicht von dem ganzen Marketing rundum einen beeinflussen lassen, dass einem suggeriert nur wenn man superschön und schlank ist, ist man wer…und erfolgreich und und und…so viel Bullshit was verbreitet wird, ist oftmals echt schlimm.

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Fakt ist es ist egal ob man mehr oder weniger Kilos auf den Rippen hat, (auch ich hatte schon locker 15kg weniger) die Sorgen und Alltagsproblemchen bleiben die selben. Natürlich gelingt einem etwas besser und leichter, kann sich auch dem Leben mit seinen ups and downs besser stellen wenn man auf seinen Körper achtet, gute Ernährung und ausreichend Bewegung hat.

Jedoch ein Freifahrt-Schein ins Glück ist es keiner. Selbstliebe ist das Schlüsselwort. So aber jetzt Schluss mit Jammerei, dass es nicht leicht wird war klar.

Ich habe mein Leben schon gerne gegessen. Wie schrecklich wäre das Leben ohne diesen Essens-Genuss. Ich bin ein absoluter Genuss-Mensch und vielleicht fällt es mir darum so schwer plötzlich nur an Salatblättern zu nagen und somit ein Defizit in meiner Energiebilanz ziehen zu können und somit abzunehmen. Außerdem denke ich ist das nicht klug. Das Leben soll ein Genuss bleiben und keine dauerhafte Diät.

Kempinski | JKU Teichwerk | Surace | Cafe Central | Donauwirtinnen

Ich fass mal so überblicksmäßig zusammen was ich alles leckeres die letzten Wochen gegessen habe. Das Highlight war mit Sicherheit das Mittagessen im Nobelhotel Kempinski in der Küche in Wien. Es war ein absolutes Highlight für mich und da kann ich dann schlecht sagen: NEIN die Soße sollte ich nicht und auch nicht den kleinen Weizenmehlkrokant bei der Nachspeise sollte ich auch meiden und auch zur wunderbaren Weinbegleitung hätte ich NEIN sagen müssen. Ein derartig feines zusammengestelltes Essen gibt es auch für mich nicht so oft.

Tja und dann kam mir dann da so noch eine Pizza vom Surace und ein Curry mit Cuscous vom Teichwerk in die quere. Aja und den Hugo beim Cafe Central mag ich auch nicht unter den Tisch kehren. Wie ihr seht stand in der Woche 5 essenstechnisch Genuss pur am Plan in wirklich coolen modernen Locations.

In der Woche 6, ausgenommen ein Ausnahmetag mit ganz viel Sushi und Chinesisches Essen, habe ich sehr brav gegessen. Also viel Gemüse und Eiweiß, wenig Kohlenhydrate. Aja und ganz vergessen ein Flammkuchen und ein kleiner Schokokuchen von den Donauwirtinnen haben ebenso meinen Weg letzte Woche zu mir gefunden. Die Donauwirtinnen ein Geheimtipp für leckeres Essen in Linz.

Doris bewegt sich | Woche 5 und 6:

In der Woche 5 war das einzige Sportprogramm für mich der Sonntag mit der Leni von ichjetztauch. Wir haben das zweitemal unser Sonntags-Training für den Linz Viertelmarathon2016 durchgezogen und sind knackige 7km gejoggt. Dabei haben wir eine Laufveranstaltung „Verabschiedungsfeier der Eisenbahnbrücke“ gecrasht, wurden von den Fotografen der Tageszeitung als Fotomodels auserkoren und Life-Radio hat uns auch gleich interviewt. Also wenn ihr ein Bild vorletzte Woche von der Leni und mir in der Kronen Zeitung gesehen habt, JA das ist dort entstanden. Vielleicht hat das jemand von Euch? Würde mich darüber freuen es zu sehen. Die genaue Geschichte zum Sonntag, Training #2, hat die Leni auf ihren Blog niedergeschrieben habe ich gesehen.

Die Woche drauf war es mit dem Sport schon wieder ein bisschen besser. Ich mache mal eine kurze Übersicht.

3Eigentlich wollte ich am Montag noch eine Spinning-Stunde an das Lauftraining dranhängen, aber wie es das Leben mal so spielt war ich am ganzen Montag irgendwie immer ein bisschen zu spät und somit bin ich zu spät ins Fitness-Studio gekommen und für die erste Spinning-Stunde waren die Eintritts-Karten schon weg. Ich hatte nur für die zweite Stunde eine. Als ich dann für die 2te Stunde den Raum betreten wollte hatt es mir aber derartig den Atem geraubt, dass mir schlecht wurde. Ich muss euch nicht erzählen, wenn ein winzig kleiner Raum gesteckt voll ist und alle schwitzen als gebe es kein morgen mehr wie das müffelt. Mein Learning war definitiv immer schauen, dass man für die erste Stunde eine Karte bekommt, da stinkts dann noch nicht 😉 und mitstinken ist immer besser als nachher die Stinke von den anderen einatmen müssen….;-)

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Am Mittwoch hatte ich ein ganz besonderes Training in der Praxis Barth, dazu möchte ich aber noch gerne mehr schreiben. Da wirds dann einen Spezial-Blog-Eintrag geben. Freitag Schiausflug und Sonntag unser drittes Lauftraining diesmal mit knapp 8km. Ich denke die Woche kann sich sportlich aktiv schon ganz gut sehen lassen. Oder was denkt ihr?

Doris tut sich GUTES damit ihr Schweinehund bei Laune bleibt | Woche 5 und 6:

Meine zwei absoluten inneren-schweinehund-bei-laune-halten-highlights waren in den letzten 2 Wochen der Besuch in der Therme Geinberg und der Besuch in der Praxis Barth. Therme Geinberg, gerade die orientalische Welt, kann ich nur schwer empfehlen. Traumhaft. Über die Praxis Barth wird noch ein Blogbericht von mir folgen…

IMG_20160221_150158Resümee Woche 5 und 6: Essen ist so viel mehr für mich als reine Nahrungsaufnahme. Essen ist für mich Genuss und Leidenschaft. Auch wenn ich gesund esse, dennoch stark auf die Mengen achten! Viel mehr Kraft- und Cardio Training in meine Woche einbauen um endlich Gewicht zu verlieren.

Alles Liebe,

Unbenannt_Signatur Doris

Ein Kommentar zu „Doris nimmt ab: Ein Selbstversuch: Woche 5 und 6 | Es funktioniert nicht – Ich funktioniere nicht ?

  1. Hallo Doris,
    Leider setzt man sich selbst immer unter zu großen Druck und achtet zu sehr darauf, was Andere über einen denken oder sagen würden. Und mal so nebenbei, du bist nicht dick und ich finde dich sehr hübsch, liebenswert und ehrlich. Bleib unbedingt so wie du bist, denn das ist gut so.
    Bussal Tanja

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