Doris nimmt ab: Ein Selbstversuch: Woche 4 | Linz Viertelmarathon 2016: Ich geh mal laufen…

Jetzt kann ich ja die Katze aus dem Sack lassen. Seit letzter Woche sind die liebe Bloggerin Leni von ichjetztauch und ich für den Linz Viertelmarathon 2016 angemeldet. *Yipii* Ich habe nämlich 2 Startplätze bekommen und die liebe Leni meinte, dass sie gerne mit mir mitlaufen möchte. So hatten wir heute am Valentinstag unser erstes #Laufdate ;-). Ich muss schon sagen, ich war schon sehr gespannt, weil die liebe Leni und ich uns ja eigentlich nur bis dato online kannten. Ich dachte mir allerdings ich lasse mich darauf ein. Mein kleiner feiner Blog hat mir bis dato soviel Gutes gebracht und die Leni war so schnell davon überzeugt, dass sie mit mir den Viertelmarathon laufen möchte, da dachte ich mir das kann nur gut werden. Naja und heute bei diesem wunderschönen Tag – Kaiserwetter – haben wir uns morgens zu unserem ersten Laufdate getroffen. A bisale mehr als 7km sind wir gemütlich eine Stunde gejoggt und die Stunde ist wie im Flug vergangen. Die Donau, das Wasser, Sonnenschein, frische Luft, angenehme Gespräche. Ich muss gestehen es ist total gut gegangen. Wir haben beide ein ähnliches Tempo angeschlagen und haben denke ich die ähnliche Motivation. Gemeinsames joggen, weils einfach im Team leichter ist nach dem Motto „Dabei sein ist alles“ und so wie es aussieht werden wir dem Kehrwagen sehr wahrscheinlich entkommen.

Von Prioritäten | Jammern und Suddern …

Ja was gibt es sonst noch neues. Hmmmm…Ja wo fange ich an. Also die ganze Woche war irgendwie kooomisch. Ich hatte die ganze Woche das Gefühl mein SOLL an Tätigkeiten nicht erfüllen zu können und bin permanent der Zeit hinterhergehechelt. Böse Zungen mögen jetzt behaupten ja dann musst du dir halt die Zeit besser einteilen, Prioritäten setzen etc. Außerdem was willst du? Du hast nur dich selbst zu managen, was tun wir als Eltern mit Kindern? Wir dürften uns beschweren nicht?

Ich denke jeder ist für seine Prioritätensetzung selbst verantwortlich und manche Dinge für die man sich entschieden hat, kann man nicht mehr so leicht ändern, auch wenn unsere Konsumgesellschaft uns das immer suggeriert. Weil es ist eben NICHT alles möglich im Leben. Warum? Weil jeder nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung hat und da liegt es halt am Prioritäten setzten, entscheiden was einem Wichtig ist oder das Schicksal hat sowieso für einen entschieden und das gilt es zu akzeptieren und das Beste draus zu machen.

Außerdem denke ich jeder darf in jeden Lebensumständen mal Jammern bzw sich selbst anjammern, das ist wichtig, aber irgendwann sollte man seinen Hintern wieder hochbekommen und alles wieder in Angriff nehmen. Weil mitn jammern passiert nixn. Jedoch jammern hat seine Funktion, weil seien wir ehrlich, das Leben ist nicht immer rosig sondern kann manchmal sehr anstrengend sein und a bisi Selbstmitlied tut dem eigenen inneren Kind gut.

Ja auch bei mir sind nicht alle Tage Sonnenschein, und das war definitiv diese Woche so, aber ich bemühe mich im außen es mir nicht anmerken zu lassen. Keine Ahnung, warum ich das tue. Stolz, Professionalität. Natürlich kostet mir das Energie, wenns innendrinnen nicht rosig aussieht und ich dennoch mich sozusagen „zsomreißen“ tu.

Schwierig wird es dann für mich wenn dann in solcher Situation Menschen auftauchen die dann Opfer spielen und von mir und den Mitmenschen dann Aufmerksamkeit und Mitleid unterschwellig fordern. Jammern, Jammern und andere um das eigene Unglück beschuldigen und mir dann auch noch vorwerfen, dass ich ja eh alles immer weiß und im Griff habe und sie ja soooo arm sind und ICH gefälligst das Problem für sie lösen sollte. HALLO, warum ich?

Wenn Andere fordern und man dann der Forderung nicht nachkommt…

Lustigerweise passiert mir das oftmals mit Frauen, die werden dann richtig pappig in meiner Gegenwart weil sie noch mehr Aufmerksamkeit fordern bzw sich bewußt dumm stellen und mir dann auch offensichtlich vorwerfen, dass ich eh alles immer so einfach habe und sie wissen nicht wie das geht und ich das Problem schließlich für sie zu lösen habe. Statt einfach der Forderung nachzugeben und liebevolle Aufmerksamkeit zu geben, werde ich dann richtig störrisch, sarkastisch, ironisch, da baue ich dann so eine richtige Mauer um mich herum. Nicht einmal ist dann deswegen eine „wegen mir“ in Tränen ausgebrochen, weil ich ja so bösartig bin und dem fordernden Opfer nicht das gebe was es will. In so einem Moment würde ich am liebsten ganz laut schreien: „Herr im Himmel krieg doch endlich deinen Arsch selber hoch und suche selbst nach einer Lösung, du bist schließlich erwachsen. Entweder fragst du mich und wir lösen es gemeinsam, aber mich unterschwellig fordern und für dein Unglück verantwortlich zu machen ist einfach nur Scheiße. Ich bin nicht für dich und dein Glück verantwortlich sondern du für dich und ich lasse mir auch nicht den schwarzen Peter anhängen. Nur weil ich strebsam und lösungsorientiert und fleißig wirke, heißt das noch lange nicht, dass du auf meine Kosten faul sein darfst. Weil ich brauche genauso manchmal Zuwendung und Unterstützung, weils mir auch manchmal zu viel wird.“ Kennt Ihr solche Situationen?

Das schlimme an solche Situationen ist, dass sich das nächste vorallem primär männliche Wese, dem armen Opfer seiner Forderungen erbarmt und ich dann als gemeines, emotionsloses kaltes Wesen beschuldigt werde.

Mag ich gar nicht.

Das macht mich manchmal unendlich wütend und traurig zu gleich, weil wenn man ein Mensch ist der so wie ich manchmal Grenzen zieht, weil er im Großen und Ganzen denkt, es definitiv nicht böse meint sondern auch nicht aus seiner Haut raus kann und für sich selbstbestimmte Entscheidungen trifft weil ich der Meinung bin, wenn man sich selbst lieb ist dann sind Grenzen notwendig und dann gehört das mindestens so gewürdigt wie das fordernde Opfer wenn nicht mehr. Oftmals habe ich das Gefühl, dass Menschen die wie Blätter im Wind sind manchmal viel glücklicher und einfacher durchs Leben kommen, als wenn man ein Mensch ist der Grenzen zieht, sich nicht verbiegt und vorallem ein Rückgrat hat. *mitfussaufstampf – genau so ist es, oder nicht?*

Es ist schräg, wenn ich mir jetzt meine vorige geschriebenen Zeilen nochmals durchlese wird mir richtig bewußt, wie sehr und zuviel ich oftmals ein Erwachsener bin und vielleicht neidisch auf die Menschen bin, die ihr inneres Kind mehr leben lassen und trotzdem munter durchs Leben kommen.

Wisst Ihr was ich meine? Seit ihr auch oftmals zuviel erwachsen? Wie geht ihr mit Erwachsenen um, die sich wie Kinder benehmen und ungeniert von Euch fordern? Kennt Ihr solche Situationen?

Hmmm….Ach keine Ahnung, wie ihr merkt schon wieder viel zuviele Gedanken, darum habe ich diese Woche wahrscheinlich auch schlecht geschlafen…und jetzt habe ich auch selbst gejammert….hmm….naja…nobody is perfect…

Doris isst | Woche 4:

Also diese Woche war ein kleiner Fress-Orkan. Statt einen Tag gab es gleich 2 Schlemmertage :-(, dafür habe ich den Rest der Woche sehr brav gegessen. Am Montag gab es bei einem ganz ganz lieben Menschen den ich schon mehr als 10 Jahr kenne Bier und eine spezielle Pasta. Die Pasta ist für mich mit sehr vielen positiven Erinnerungen verknüpft. Ich möchte hier nicht weiter darauf eingehen.

Am Aschermittwoch gabs bei mir zuhause Extrem-Fisch-Essen. Ich war auf Grund des Biers was ich zuvor getrunken habe schon ein bisschen beschwipst und von meinem lieben Kollegen hatte ich noch frische Räucherforelle zuhause. Somit gabs zum Abendessen Spinat-/Vogerlsalat auf Rote Rüben mit eben frischer Räucherforelle. An und für sich bin ich nicht schlecht im filetieren, trotzdem ein paar kleine wenige Gräten bleiben immer übrig. Als ich dann so auf der Coach mit meinem Räucherforelle Menü saß, mit dem Bier-Schwips habe ich mir schon ein paar Mal gedacht, eigentlich bist schon ein bisschen riskant unterwegs. Eine Gräte die du in deinem Schwips übersiehst und das wars dann. Bis dich jemand wieder in der Wohnung findet, bist dann schon erstickt. Naja „no risk no fun“, dachte ich mir und wenns ein göttlich schmeckender Räucherfisch am Aschermittwoch ist, der mich hinrafft. Kann mir einen schlimmeren Abgang für mich vorstellen.

Tja und am Freitag war wiedermal nach langer Zeit der Inder in Linz in der Göthestraße, Royal Bombay Palace, angesagt. Gut wars, mal wieder was anderes, obwohl ich mir das Lamm ein bisschen anders vorgestellt habe und Sauce und so, gerade wenn ich selbst keinen Einfluss darauf habe und nicht weiß was da alles drinnen ist, jetzt nicht ganz in mein Ernährungskonzept passt. Das Bombay Palace ist jetzt nicht gerade ein günstiges Restaurant, allerdings lässt sich dort wirklich wunderbar schlemmen. Das Service ist echt gut und es ist etwas Außergewöhnliches zur normalen Kost. Ich liebe es ja gemeinsam zu essen und darum fand ich die Idee gemeinsam zur Sponsion einer Freundin essen zu gehen sehr sehr schön ❤

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Doris bewegt sich | Woche 4:

Hier mein Wochenrückblick. Leider diese Woche nicht weltbewegend 😦 Aber dennoch a bisi was habe ich geschafft.

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Doris tut sich GUTES damit ihr Schweinehund bei Laune bleibt | Woche 4:

Diese Woche war ja Valentinstag. Valentinstag macht mich immer ein bisschen wehmütig. Irgendwie stupst dieser Tag ein bisschen in die Single-Wunde finde ich und durch den amerikanischen romantischen Kitsch glaubt man umso mehr nicht normal zu sein, wenn man gerade in keiner romantischen Beziehung lebt.

Keine Ahnung warum das so ist. Ich bin ja grundsätzlich sowas von romantisch und darum habe ich beschlossen, wenn kein Mister in der Nähe ist (aber ehrlich auch wenn ein Mister, da ist habe ich mir auch schon mal selber was geschenkt), dann gebe ich mir selber halt Romantik und zeige Menschen die ich mag, dass ich sie eben mag. Gegenüber anderern Fordern finde ich einfach nicht gut und wenn jemand Liebe mir geben will dann freue ich mich umso mehr wenn es von Herzen kommt und nicht, weil ich es gefordert habe. Nunja ich habe mir selber für mein Büro Blumen geschenkt. Gelbe wunderschöne Frühlingshafte Tulpen. Valentinstags-Tulpen also und ein lieber Kollege hat auch gleich dazu eine Nougat-Praline dazugehängt. Total lieb.  Schön – Danke ❤

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Am Freitag habe ich mir dann noch ein wunderbares Nachmittags-Schläfchen gegönnt. Herrlich sag ich Euch. Nach der Arbeit hat mein Körper so richtig danach geschrien. Dann bin ich noch am Freitag tanzen gegangen, dass war auch ganz lustig wobei ich richtig gemerkt habe wie sehr mir die laute Musik, der Rauch die vielen Menschen Energie abgezogen haben.

Weiters habe ich noch meinen Kasten ausgemistet. Soviele Sachen die ich schon ewig lange nicht mehr angehabt habe und ich mag das gar nicht wenn alles mit soviel Zeugs was ich jedenfalls nicht mehr brauche angeräumt ist. Ich habe viele Sachen verschenkt und ich freue mich, dass die neuen BesitzerInnen einen riesen Freude damit haben.

Doris misst sich | Woche 4:

Ja jetzt habe ich mich noch immer nicht in alte Klamotten reingestopft und habe euch daher noch immer nicht mit vorher/nachher Fotos versorgt. Generell kann ich aber sagen, ich fühle mich viel mehr geformt und straffer, was mir auch mein Umfeld bereits ungefragt gesagt hat. Auch das ich wieder viel mehr Ausstrahlung als vor einem Jahr habe. Am Sonntag bevor ich laufen gegangen bin, habe ich noch ein schlechtes Lift-Selfi gemacht. Ich denke man kann ein bisschen erkennen, dass der Sport und die Ernährung wirklich schön langsam auch sichtbar wird oder? Gewicht nach wir vor 2kg weniger als zu Beginn.

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Resümee Woche 4: Erkenntnis, dir macht der Sport Spaß und er gibt dir Gelassenheit, also tue es und lass dich nicht zu viel vom Umfeld davon ablenken. Du selbst weißt, was dir gut tut und nur du kannst bestimmen was dir gut tut, yes – dann tue es! Dein Umfeld wird sich eh automatisch an dich anpassen, du musst nicht immer für menschliche Beziehungen kämpfen. Wer dich verstehen will, der wird dich verstehen. Entweder man hat dich lieb oder nicht und du bist nicht von der Liebe der Anderen abhängig. Alles kommt so wie es kommt und du machst das schon richtig. Ich hab dich lieb ❤

Alles liebe,

Unbenannt_Signatur Doris

 

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