Life update: Es wird – Hallo Herbst!

Ich weiß doch wie sehr ihr Life update`s liebt. Erst neulich habe ich in meinen Instastories gefragt, wollt ihr einen Life update von mir. Eindeutige Antwort: JA! Also was ist so los in meinem Leben? Abgesehen davon, dass ich jeden Tag brav in die Arbeit gehe und meine 40 Stunden in meinem Beruf arbeite, eigentlich doch so einiges.

Über berufliches wie auch all zu privates werde ich selbstverständlich hier nicht plaudern. Es ist halt mal so, ich habe ein sogenanntes Berufs-Privatleben. Das heißt alles was ich beruflich mache oder in meiner Rolle dort hat nichts mit meinem Blog zu tun und soll demnach auch hier keinen Platz finden. Auch meine intimsten Gedanken, meine engsten Freude, mein Liebesleben, meinen Freund, meine Freundin, werde ich hier auf meinen Blog niemals thematisieren. Warum nicht? Ganz einfach, ich denke, wenn man in der Öffentlichkeit steht, gibt es verschiedene Bereiche im Leben die man schützen sollte, weil man sie liebt.

Genau eben weil man sie liebt, sollte man sie demnach auch nicht medial oder werbewirksam ausschlachten – außer klar, es ist abgesprochen und gewünscht. Versteht ihr was ich meine? Ich finde es daher unfassbar gut, dass zum Beispiel Amira Pocher – Frau von Oliver Pocher und Österreicherin (hört mal in den Podcast rein, ich hab ihn euch verlinkt) – seit Monaten dieses Thema auch in den Sozialen Medien anspricht, also genau genommen darauf aufmerksam macht, dass es im Grunde genommen nicht ok ist, wenn Menschen, ihre Kinder in die Öffentlichkeit – also Social Media – zerren.

Kinder sind wehrlose Wesen und jeder Erwachsene sollte sich darüber bewußt sein, wenn er Kinderfotos oder Kinder-Videos auf Facebook, Instagram und Co veröffentlicht, dass das nicht so ganz unbedenklich ist. Ja klar, stehen viele Menschen auf Kinder-, Katzen-Content, darum bekommt man bei Kinderfotos auch mehr Likes und demnach mehr Follower, aber ganz ehrlich muss ich mein Kind für ein bisschen „Fame“ zur Schau stellen? Die Welt und auch das Internet ist nicht immer nett. Es gibt Menschen da draußen mit unterschiedlichen Gedankengut und auch wenn ich positiv über die Menschheit denke – wobei diese Positivität durch Corona abermals schwer erschüttert wurde – laufen trotzdem da draußen einfach unzählbar viele Vollidioten herum, die es eben nicht gut meinen. Sorry, hart ausgedrückt. Mit 30 dachte ich mir, es kann tatsächlich nicht so schlimm sein mit der Menschheit, aber mit bald 40 Jahren kann ich wirklich bestätigen, es ist noch schlimmer als ich dachte.

So also zurück zum Thema, was hat sich in meinem Leben getan. Alle die mir auf Instagram folgen, bekommen eh ein bisschen etwas mit von meinem Leben. Wer mir auf Instagram noch nicht folgt, tut es! Ich freue mich immer über neue Follower! Wer sich mit Instagram noch nicht sicher ist, sich nicht auskennt -eventuell mach ich wieder ein paar face-to-face Instagram-Workshops in Linz, aber wann steht noch in den Sternen, weil wie ihr vielleicht wisst hat die österreichische Regierung erneut die öffentliche Zusammenkunft von mehreren Personen aus fremden Haushalten reglementiert. Wir sind angeblich mitten in der zweiten Coronawelle und Österreich ist nach meiner Information seit dieser Woche auch „rotes“ Gebiet. Soweit sind alle Grenzen nach außen dicht, also man sollte nicht reisen um eben Covid19 nicht noch weiter zu verbreiten. Anyway, ich will dieses Thema eigentlich gar nicht mit euch besprechen. Auch ich bin dem Corona-Wahnsinn schon überdrüssig, aber es hilft ja nichts, da müssen wir durch.

Ich bin das ganze Jahr eigentlich schon sehr viel alleine. Definitiv belustigt es mich oftmals, wenn unsere Medien immer von Kontaktreduktion sprechen um das Virus einzudämmen. Von welchen Kontakten? Es gibt Studien, dass die Menschen in den Städten eher schon seit Jahren vereinsamen, auf Grund der Digitalisierung, Anonymität der Stadt und emotionalen, sozialen Bildungslücken. Nach meiner Meinung sollte es eher heißen, die Menschen sollten gewissen Hygiene-Vorschriften und einen Höflichkeitsabstand einhalten. Für mich ist das auf Grund meiner Erziehung und Bildung selbstverständlich, scheinbar aber für sehr sehr viele Menschen nicht. Ich bin schon sehr gespannt, was die Situation mit sehr vielen von uns Menschen macht. Ich denke die Vereinsamung wird noch schlimmer werden und die Menschen werden mit Bestimmtheit noch aggressiver, weil jeder Mensch braucht im Grunde körperliche Nähe, Liebe, Sex um ein ausgeglichenes Leben führen zu können. Ich merke es bei mir selbst, dass das viele allein sein gerade in der jetzigen Situation nicht das Gelbe vom Ei ist. Erst neulich hat mich ein ganz lieber Mensch umarmt, weil ich es zugelassen habe, wir hatten beide Kleidung an und schon das war ein Supergau für mich. Wenn man schon so lange nicht mehr berührt wurde, dann macht das etwas mit einem. Ich hab danach so richtig mal wieder geweint, es tat einfach so gut wieder mal ein biologischer Mensch zu sein und ich habe es betrauert, dass unsere westliche Welt einfach so berührungslos einsam geworden ist, was dem geschuldet ist, dass wir uns einfach zu wenig Zeit geben, um diesen sehr menschlichen biologischen Dingen Platz zu geben, die uns nicht jeder Mensch geben kann.

Whatever, die Welt dreht sich weiter. Was hat sich also im September und Oktober bei mir getan?

Grundsätzlich hat mich im September definitiv nicht die Muse geküsst um auf meinen Blog zu schreiben. Dafür gibt es 1.000.000 Gründe und einer davon ist, dass ich beruflich, sehr viel umschreiben muss und ich schlicht und einfach die Lust am Schreiben verloren hab. Ich hab nie behauptet, dass ich perfekt und grammatikalisch korrekt schreibe – nein. Für mich war schreiben schon immer einfach ein Gedankenstriptease oder eine Möglichkeit etwas zu kommunizieren, was bei den Menschen entweder informativ oder auch emotional ankommen soll. Beides zusammen – Jackpot, weil sind wir uns ehrlich, wie viele schnurzfade Texte ohne wesentlichen Inhalt gibt es bereits – vielleicht ist das auch einer davon – hahah, ok da steh ich drüber.

Krönchen

Also im September hab ich mir endlich ein Krönchen geleistet! War schon sehr lange überfällig. Wer schon einmal eine Wurzelbehandlung hatte, weiß der Zahn braucht dann irgendwann mal ein Krönchen oder ein Brückchen. Also ich habe mir zwar nie gedacht, dass ich zur einer Wurzelbehandlung muss, aber was solls. Vor 2 Jahren hatte ich derartige Zahnschmerzen, dass ich nicht mehr schlafen, geschweige den arbeiten konnte. In der Zahnambulanz in Linz hätten sie mich dann fast wieder nach Hause geschickt, weil da eine Menge Menschen dort im Warteraum waren, die einen Zahnarzt dringender nötig hatten als ich – manche hatten kein Lächeln mehr, weil ihnen die Fäule aus allen Mundwinkeln kroch – da war der Zahnarzt mehr als bitter nötig, in dem Moment hab ich auch verstanden, warum Zahnärzte angeblich viel verdienen. Als Zahnarzt musst wirklich viel aushalten können und vor allem dich nicht so schnell ekeln. Meinen Respekt an all meine Zahnarzt-Freunde und Bekannte.

Ich hab dann über eine Unikollegin einen sehr fähigen jungen Wahlarzt gefunden. Er ist zwar nicht günstig und auch das Krönchen hat mich etwas gekostet, aber gerade beim Zahnarzt ist Hygiene das um und auf und die Gesundheit ist unser wichtigstes Gut. Ich bin somit seit September stolze Besitzerin einer Krone, die genau in meiner Zahnfarbe angepasst wurde und sich keinen Funken von meinen anderen Zähnchen unterscheidet. Meine Weisheitszähne sind ein weiteres Zahnarzt-Projekt, dass auf mich zukommen wird, dafür möchte ich allerdings noch ein bisschen sparen und auch Mut sammeln. Ich schätze die Weisheitszähne ziehen wird schmerzhaft.

JKU – Eröffnung: ARS Electronica Festival

Anfang September war es dann so weit und auf meiner Heimatuniversität der JKU wurde die Kepler Hall, das modernisierte Bibliotheksgebäude zusammen mit den ARS Electronica Festspielen eröffnet. Ein paar 100 geladenen Gäste, wo ich auch dabei sein durfte, kamen in den Genuss einer Eröffnungsrede unseres Rektors und unserer Landesregierung, der Preisverleihung des ARS Electronica Preises und anschließend gab es eine kleine gelesene Mini-Klangwolke zusammen mit den sehr bekannten österreichischen Schauspielern Maria Hoffstätter und Karl Markovics. Das Brucknerorchester hat über Videowalls aufgespielt und ich war wiedermal enorm beeindruckt von den klassischen Sängern. Gänsehaut-Feeling pur. Es war herrlich draußen zu sitzen und endlich nach dem Lock-Down wieder mal ein bisschen Kultur in echt zu erleben. Es wurden natürlich massive Corona-Maßnahmen eingehalten. Das heißt die Stühle waren alle Babyelefanten weit voneinander entfernt. Wir mussten sogar draußen während dem sitzen Masken tragen, essen gab es nur abgepackt am jeweiligen Sitzplatz. Registrierungspflicht usw usw. Dennoch war das ein bisschen ein Lichtblick im September, ein bisschen zurück zur „Normalität, dass es noch ein echtes soziales, kulturelles Leben in echt gibt.

Auswärts Essen: Genuss pur

Nach der langen Lock-Down-Zeit habe ich mir es auch nicht nehmen lassen ab und an Essen zu gehen. Primär auch um die Restaurants weiterhin zu unterstützen, wie auch mich mit lieben Menschen in echt zu treffen. Dabei habe ich mich immer zu zweit getroffen und alle Corona-Regeln eingehalten. Der Mensch muss einfach ab und an Menschen in echt sehen. Mein Leben besteht durch meinen Beruf aus so viel Digitalität, da brauch ich einfach auch zum Abschalten, auch mal Echtheit ohne digital. Ich mag nicht immer in ein Kasterl reinschauen müssen um mit Menschen zu kommunizieren, darum muss man sich einfach ab und an in echt treffen. Ihr wisst auch, ich bin ein unfassbarer Gourmet, darum habe ich auch wieder so richtig tolle Restaurants aufgesucht. Einige davon möchte ich euch schwer ans Herz legen.

Kulinario

Ich habe das Kulinaro für mich entdeckt. Das Kulinaorio ist ganz neu in der Herrenstraße in Linz. Ich kann euch nur sagen fantastische Küche, tolles Ambiente für alle Fans der gesunden und geschmackvollen Küche. Schaut unbedingt zum Lunch hin, die Bowls sind der helle Wahnsinn! Preislich absolut ok und das Service unfassbar aufmerksam. Ich war im September wie auch im Oktober einige Male im Kulinaro. Alleine oder auch mit Begleitung zum Beispiel mit meiner lieben Silvia von Silviaschreibt. Auch sie als „Nobel-Vegetarierin“ war begeistert. Ihr wisst Silvia kennt die besten und exquisitesten Hotels und Restaurants in ganz Europa, darum könnt ihr davon ausgehen, wenn sie auch sagt richtig toll, dann ist es auch so.

Sam`s am Schillerplatz

Das Sam`s am Schillerplatz. Ebenso seit ein paar Monaten neu. Ein Traum zum Steak essen, aber auch Meeresfrüchte sind super lecker. Preislich sehr gehoben, aber wenn ihr euch was Gutes tun wollt – schaut unbedingt zum Sam`s.

Pianino

Wir haben auch im September und Oktober wieder unfassbar gut im Pianino geschlemmt. Ich habe keine Fotos gemacht, da ich mit einer Freundin beim Geburtstagsessen war. Ich wollte privat sein und hatte an dem Tag darum auch kein Smartphone mit. Das Pianino ist einfach eine Top-Adresse in Linz. Draußen sitzen im Innenhof ist bei fast jeder Jahreszeit toll. Donnerstagabend im Pianino Abendessen kann ich schwer empfehlen.

Prager Fotoschule: Berufsfotografen-Ausbildung

Ich habe mich entschieden und hab mich nun endgültig angemeldet. Ich rede ja schon sehr lange davon endlich meine Fotografie noch weiter zu professionalisieren. Bereits vor vielen Jahren habe ich in der Prager-Fotoschule die Grundausbildung für Fotografie gemacht. Danach hab ich mich auf diversen Konferenzen/Workshops/Schulungen immer wieder mit der Fotografie auseinandergesetzt. Unzählige Schulungen in Adobe Lightroom, Gimp usw. Viele meiner Freunde, Bekannten sind Fotografen bzw fotografieren hobbymäßig. Ich durfte schon bei ganz vielen Shootings dabei sein. Kurzum es war aufgelegt endlich die Diplom-Ausbildung zu machen. Die Ausbildung kostet mir eine Stange Geld, darum habe ich auch immer gehadert mit der Anmeldung, ob ich tatsächlich den Input bekomme, den ich mir wünsche, ob und was ich noch dazu lerne.

Anyway – im September hatte ich mein erstes Präsenz-Wochenende und ja es macht Spaß. Wir bekommen viele Hausaufgaben und es ist einfach wieder schön mit einer Gruppe an Menschen gemeinsam etwas zu lernen und etwas umzusetzen. Corona wird aber auch hier dann entscheiden ob ich die Ausbildung fortsetzen kann. Es steht bereits im Raum, dass wir die Ausbildung aufschieben müssen.

Trotzdem bin ich mitten in der Arbeit meiner Fotoprojekte. Ich lerne jeden Tag dazu und setze mich momentan intensiv mit der Fotografie auseinander.

So bald ich Zeit habe, möchte ich es euch wirklich anbieten können, also dass ich euch und eure Liebsten so richtig professionell fotografiere oder auch für eure Website und Social Media Kanäle usw Profi-Fotos mache.

Eine Hochzeits- bzw – schnulz, schnulz – Liebesfotografin werde ich keine. Ich bin ein Fan von authentischer Fotografie, von Reportagen, von Unternehmen, von Orten, von Beerdigungen, von Scheidungen, weil ich denke es liegt der Fokus immer auf den „vermeintlich“ schönen Sachen, obwohl die anderen Sachen auch zum Leben dazu gehören und wer hat gesagt, dass diese nicht auch „schön“ sein können. Liegt ja im Auge des Betrachters. Ich will mit meiner Fotografie Geschichten erzählen, charmante, persönliche Geschichten – den Moment einfangen.

Also, so bald ich mehr Zeit habe, werde ich euch meine Dienstleistungen zusammen schreiben, auch in Bezug auf`s Bloggen und Content machen, wo ja die Fotografie ein großer Part davon ist.

Sonstiges

Ich habe mit Ende September meine Wohnung gekündigt und wer schon einmal eine Wohnung aufgelöst hat und weiter gezogen ist, weiß was für ein Aufwand auf mich zukommt. Allerdings kann ich sagen, ich bin schon in Übung und ich liebe es ja auch auszumisten. Der Mensch braucht so wenig um glücklich zu sein. Ich möchte die Jahre in meiner jetzigen Wohnung nicht missen. Ich hatte einen unfassbar tollen Vermieter, die Lage der Wohnung ist mega. Wenn man klein, fein leben möchte und so richtig Linz erleben und trotzdem grün haben will, ist die Wohnung perfekt. Für mich geht es aber weiter, ich bin bereit für die Veränderung, mal schauen wie das wird.

Sportlich bin ich momentan ein bisschen lasch. Seit Wochen schmerzt mein Hüftgelenk immer wieder, ich muss mich bald mal röntgen lassen – damit ich weiß was es da hat. Trotzdem bemühe ich mich jeden Sonntag in eine richtig tolle Yogastunde in „meiner“ Crossfitbox zu gehen. Der Sonnstag in der Box macht einfach mega Spaß, weil ich dort alte Bekannte treffe, wir gemeinsam schwitzen und gemeinsam lachen, wenn die 100 herabschauenden Hunde und Planks in einer Folge einfach mega anstrengend werden. Wahrscheinlich genieße ich diese Stunden auch so sehr, weil es die wenigen Kontakte noch sind, die ich während der Coronazeit habe. Ich schätze bald aber wird dieses Kleingruppen-Yoga auch nicht mehr möglich sein – schade.

Seit September habe ich nun auch eine Kooperation mit Ideal of Sweden. Freu mich sehr darüber, weil die Produkte sind echt mega sind. Kennt ihr Ideal of Sweden? Sie verkaufen richtig schöne, schicke Hady-Cases und Powerbanks. Ich habe mir eine Powerbank in blumenoptik in gold bestellt. So, so schön – ich sags euch. Ich werde daher auch im kommenden Jahr immer wieder Produkte von Ideal of Sweden auf meinen Blog bzw Social Media Kanälen vorstellen. Aktuell bekommt ihr auf auf alle Ideal of Sweden Produkte noch bis Ende Oktober 2020 einen Rabatt, wenn ihr über meinen Code „15dorisworld.at“ bestellt.

Ich lese generell sehr viel, aber die Herbstzeit ist für mich trotzdem die Lese-Hauptsaison. Vor kurzem habe ich einen weiteren „Martin Suter – Elefant – ausgelesen. Momentan lese ich von „Susanne Kristek – Nur die Liege zählt“, richtig toll geschrieben zum Niederknie lustig. Das Buch von Susanne ist etwas Besonderes für mich, da ich Susanne selbst im Sommer kennenlernen durfte.

Sie bloggt ebenso und hat mit dem Buch „Nur die Liege zählt“ ihr erstes Buch vor ein paar Wochen veröffentlicht. Sie hat mir damals im Sommer, als ich ihr Linz zeigte, so viel Mut gemacht. Wir hatten ein tolles Gespräch über Literatur und das Schreiben. Mein Traum ist ja auch schon lange Bücher zu veröffentlichen. Geschichten hätte ich ja viele auf Lager, darüber geschrieben habe ich auch schon viel. Vieles liegt unveröffentlicht in den Unweiten meiner Festplatte. Mir ist schon klar, dass hinsichtlich Satzbau, Grammatik generell so wie ich schreibe noch ziemlich viel Luft nach oben ist. Es gibt da draußen einfach so unfassbar viele gute Menschen, die sich in einer großartigen Art und Weise schriftlich Ausdrücken können, da zähle ich bestimmt nicht dazu – so realistisch bin ich. Mir macht allerdings das Schreiben oder sagen wir das Geschichten erzählen, Erfahrungen weitergeben Spaß und durch das Gespräch mit Susanne hab ich doch Mut geschöpft, dass ich das Projekt „eigenes“ Buch vielleicht echt mal angehen sollte.

Was ich auch die letzten Wochen mehr gemacht habe, einen Überblick über meine eigene Finanzplanung zu schaffen. Gut, ich war schon immer so, dass ich meine Finanzen sehr gut im Griff habe. Vielleicht unterscheidet mich, dass auch von anderen Frauen. Ich habe jahrelang von sehr sehr wenig gelebt. Als Studentin teilweise oder eigentlich exakt an der Armutsgrenze. Ich bin daher immer wieder verwundert, wenn ihr mir meine lieben Leserinnen und Leser bzw Followerinnen und Follower schreibt, ja wenn man sich es leisten kann, dann kann man auch so leben wie du es tust usw.

Ich bin teilweise echt sogar schockiert, wenn ich Instagram und Co öffne, die ganze Welt oder gerade die Frauen scheinen nur vom Konsum also vom Kaufen zu reden, aber niemand spricht über Geld oder Geld sparen usw. Ich kann euch nur sagen, unsere Welt ist immer eine Prioritätensetzung. „Was will ich?“, dass sollte die Hauptfrage eigentlich sein und diese Frage sollte das Konsumverhalten bestimmen. Meine Großmutter hat immer gesagt: „Man sollte sich immer nach der Decke strecken.“ Kurzum mit dem Budget was man hat, sollte man umgehen können. In meinem Fall, spare ich halt an anderen Dingen, darum kann ich mir wieder manch andere Dinge leisten. Mich macht es sehr oft unfassbar traurig, dass der Großteil der Frauen wie auch Männer in unserem Land nicht mit Geld umgehen können. Bei uns Frauen ist es dann noch schlimmer, weil die Altersarmut ist eine trostlose Wahrheit als vielmehr ein Wort. So auch in Zeiten wie diesen merkt man dann ob jemand gut vorgesorgt hat oder nicht. Es juckt mir daher schon seit Wochen in den Fingern, mit euch über Finanzen und Geld zu sprechen um somit ein bisschen mehr Transparenz zu schaffen, was den ganzen Konsumwahnsinn betrifft.

Wie die nächsten Wochen werden, kann ich noch nicht sagen. Es ist momentan alles sehr schwer zu planen. Vorgenommen habe ich mir trotzdem einiges, wieder mehr Kooperationen eingehen, noch mehr fotografieren, weiter schreiben um ev. doch noch ein Buch herausbringen zu können, mehr bloggen, weitere Projekte umsetzen, wieder mehr entdecken und draußen sein.

Ich denke, ich lasse einfach mal alles auf mich zukommen. Was denkt ihr, wie geht es euch gerade in dieser nicht so leichten Zeit?

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