Irgendwie passt das Thema auch gar nicht mehr zum Blog, so wie er heute ist.

Dennoch greife ich das Thema nochmals ganz aktuell auf.

Es hat den Grund, das seit ca einem halben Jahr vermehrt Menschen aus Österreich nach Masterarbeit-Schlagwörtern –

Masterarbeit schreiben, Masterarbeit finalisieren, Masterarbeit machen – auf Google suchen und auf einem damaligen Blog-Beitrag von mir landen.

Auch haben mich die letzten Monate mehrere Emails von mir unbekannten Personen erreicht. Diese Personen hatten Fragestellungen zu ihrer Masterarbeit bzw haben mich um Unterstützung für ihre Masterarbeit gefragt. Bei wieder anderen hatte ich das Gefühl sie suchen einfach nur Bestätigung, weil sie unsicher waren mit ihrer Arbeit.

Der Punkt ist, das Thema Masterarbeit scheint sehr präsent zu sein. Da ich nicht die Zeit habe jeden einzelnen per Email „kostenlos“ zu antworten und mein Wissen bis in die Tiefe weiterzugeben, habe ich mich dazu entschlossen nochmals einen Blog-Beitrag über dieses Thema zu schreiben.

Die zentrale Fragestellung für diesen Blog-Beitrag ist: Was muss man tun um erfolgreich eine Masterarbeit abzuschließen?

Dabei werde ich euch nicht in der Tiefe erzählen wie ihr eine Masterarbeit umsetzt. Weil das von Fall zu Fall individuell ist. Allerdings einige Punkte sind immer gleich.

Warum ich das weiß?

Erstens habe ich selber zwei Arbeiten in Mindestzeit mit anständigen Noten verfasst. Zweitens betreue ich seit bald acht Jahren nebenbei in meiner Freizeit mit Unterbrechungen Masterarbeiten an verschiedenen österreichischen Universitäten und Fachhochschulen.

Unzählige Studenten und Studentinnen konnte ich betreuen.

Dadurch habe ich tiefe Einblicke erhalten, auf was es drauf ankommt.

Findet heraus auf was eure Uni bzw euer Betreuer Wert legt!

Jede Universität, jedes Institut hat eine Masterarbeit-Richtlinie. In dieser Richtlinie steht: Wie der Ablauf des Master-Arbeits-Prozesses ist. Welchen Umfang die Arbeit haben muss. Wie zitiert werden muss. Wie die Arbeit strukturiert und aufgebaut werden muss. Mein absoluter Geheimtipp an euch, sucht euch ähnliche Mastarbeiten in der Uni-Bibliothek die von dem Institut und/oder Betreuer betreut wurden. Das zeigt euch die Richtung, auf was das Institut bzw der Betreuer Wert legen.

Schreibt ein detailliertes Konzept!

Das Konzept ist ALLES. Habt ihr ein gutes detailliertes Konzept, schreibt sich die Arbeit fast von alleine. Das ist wie beim Haus bauen. Habt ihr einen anständigen, detaillierten, sauberen Plan, dann geht die Umsetzung viel schneller.

Brennt für euer Thema!

Man verbringt viele Stunden mit seiner Masterarbeit. Ihr solltet für das Thema was ihr für die Masterarbeit bearbeiten möchtet, brennen. Am besten ist, wenn es euch Spaß macht sich in die Literatur richtig einzulesen, weil ihr das Thema so spannend findet. Das ist wichtig und das spürt euer Betreuer dann auch beim Lesen.

Arbeitet sauber und methodisch!

Sauber und wissenschaftliches arbeiten, das ist immens wichtig. Am Besten ihr lest euch in Bücher ein, die euch erklären wie man sauber und wissenschaftlich arbeitet. Liefert ihr nämlich eine saubere solide wissenschaftliche Umsetzung in eurer Arbeit ab, ist das eine der wichtigsten positiven Beurteilungs-Grundlagen für eure Masterarbeit.

Übernehmt Verantwortung!

Ihr seid der Master bzw die Masterin über eure Masterarbeit. Die Masterarbeit könnt ihr euch vorstellen wie eine komplett selbstständige Arbeit. Euer Betreuer gibt euch Hilfestellung aber umsetzen und dazu stehen was ihr macht, müsst ihr schon selbst, auch mit der Gefahr, dass das Resultat – die Benotung – vielleicht nicht so gut ausfällt. Dafür müsst ihr euch aber dann selbst verantwortlich machen und im besten Fall für das nächste Mal daraus lernen.

Ich drück euch die Daumen für eine erfolgreiche Masterarbeit. Ich hoffe ich konnte euch ein paar hilfreiche Tipps geben.