Zu Fuss durch die Mittelmeer-Karibik | Die wilde Ostküste in Sardinien | Aktiv-Alleinreise-Urlaubstipp

Zu Fuss durch die Mittelmeer-Karibik | Die wilde Ostküste in Sardinien | Aktiv-Alleinreise-Urlaubstipp

Während meine Heimat(stadt) Linz bzw Oberösterreich, Österreich im April rund um Ostern friert und erneut mit Schneefall zu tun hat, kämpfe ich in Sardinien fast eine Woche mit Hitze. Ja, nicht mal 1,5 Flugstunden von Österreich entfernt, streift ein warmer Wind – nein ein Sturm – über die italienische Insel und die Temperaturen klettern rasch auf bis zu 27 Grad. Weiterlesen „Zu Fuss durch die Mittelmeer-Karibik | Die wilde Ostküste in Sardinien | Aktiv-Alleinreise-Urlaubstipp“

Gowilalm, kleiner Pyhrgas und am Abend zum Grundlsee. Ein Sommertag zwischen Oberösterreich und Steiermark.

Gowilalm, kleiner Pyhrgas und am Abend zum Grundlsee. Ein Sommertag zwischen Oberösterreich und Steiermark.

Der Sommer verwöhnt uns in Hochform. Schon seit Tagen blinzelt die Sonne vom Himmel und die Temperaturen steigen jenseits der 35 Grad im Tal an. Der heurige Sommer ein Traumsommer. Es ist ganz toll, wenn viele sonnige Tage aufeinanderfolgen und der Himmel sowas von klar ist. Das gibt ganz tolle Fernsicht am Berggipfel.

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Karleckrunde Spital am Pyhrn – zwischen Oberösterreich und Steiermark. Eine Wanderung mit vielen Hütten.

Karleckrunde Spital am Pyhrn – zwischen Oberösterreich und Steiermark. Eine Wanderung mit vielen Hütten.

Lange hat es heuer gedauert. Lange, lange bis ich endlich die erste Sommer-Bergwandertour machen konnte. Aber dafür am Sonntag war es bei Prachtwetter dann so weit. Der sehr durchwachsene wettertechnisch eher unvorhersehbare April bzw Mai hat mir immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Im alpinen Bereich können Wetterumschwünge meist sehr unangenehm werden vorallem gefährlich und dann macht es auch keinen Spaß eine Wanderung zu machen. Seit meiner Kindheit bin ich mit Unterbrechungen in den Bergen unterwegs. Ich liebe die Natur in ihrer wechselnden Beständigkeit und habe Respekt davor. Dieser Respekt hat einige Jahre gedauert. Als Kind war es mir Wurscht, da fand ich das doffe Gelatsche quer durch Wiese, Wald bis zur Almhütte schlimm, außer es gab dort irgendwie Tiere oder eventuell eine Schaukel dann wars nett. Als Jugendlicher hatte ich anderes im Kopf und als Erwachsener habe ich die Alpen, vorallem nach meiner Abwesenheit im Ausland, lieben gelernt. Wie schon gesagt ich denke der Respekt in den Bergen ist das wichtigste um Spaß zu haben. Ich muss immer wieder mit dem Kopf schütteln, wenn mich Touris oder auch Österreicher am Berg mit Flip Flops ohne geeignete Kleidung überholen. Oder wenn wiedermal mitten im hochalpinen Bereich auf einem schmalen Grat Urlauber ihre Hunde frei herumlaufen lassen. Solange nichts passiert ist es gut. Aber leider habe ich nicht einmal miterleben dürfen, wie Menschen sich verletzt haben oder Unfälle vermieden werden hätten können wenn ausreichende Einschätzung, Ausrüstung und Kenntnisse über Verhalten am Berg gewesen wären. Weiterlesen „Karleckrunde Spital am Pyhrn – zwischen Oberösterreich und Steiermark. Eine Wanderung mit vielen Hütten.“

Schafferteich – Zellerhütte – Warscheneck (2.388hm) – Gipfelsieg

Schafferteich – Zellerhütte – Warscheneck (2.388hm) – Gipfelsieg

Wie oft ich schon daran gedacht habe den Warschneck-Gipfel zu erklimmen. Bildern und Berichten nach soll dieser Gipfel eine unglaublich schöne Fernsicht unter anderem bis nach Linz bieten. Auch habe ich gehört, dass der Gipfel erst nach einer langen schwierigen Bergtour zu erreichen sei. Das Warscheneck ist 2388m hoch und der Hauptgipfel der Warscheneckgruppe, Teil des Toten Gebirges an der Grenze Oberösterreich | Steiermark. Der Gipfel lässt sich aus zwei Richtungen erklimmen zum Einen von Roßleiten, Gleinkersee, ausgehend und zum Anderen von Vorderstoder. Am Besten, gerade im Herbst, entweder ganz früh weggehen oder eine 2-Tagestour draus machen, da sonst das Tageslicht nicht mehr ausreicht. Weiters auf gutes Wetter achten. Gerade im hochalpinen Bereich kann Regen, Nebel – lebensgefährlich werden.

Unsere Tour – Oktober 2014

Mit dem Auto ging es von Linz nach Vorderstoder. Genauer zu den Schafferteichen (ca 800 Höhenmeter).

 Infos zu den Schafferteichen

Vor den Schafferteichen ist ein kleiner Parkplatz und ab da konnte die Wanderung wunderbar beginnen. Das erste Etappenziel war die Zellerhütte (1575 Höhenmeter). Von den Schafferteichen weg ist der Weg zur Zellerhütte angeschrieben. Auf einer Nebenstraße führt der Weg hinter einem Haus direkt in den Mischwald, der gerade im Herbst wunderschön bunt ist. Stetig bergauf durch den Wald kommt man zu einer Schotterstraße die wir überquerten. Von da an beginnt die Materialseilbahn der Zellerhütte. Der Weg führt uns eine zeitlang unterhalb der Materialseilbahn bergauf durch den Wald. Nach 2 Stunden haben wir die Zellerhütte erreicht.

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Zellerhütte | 1.575 Höhenmeter

Die Zellerhütte liegt 1.575 Höhenmeter hoch und bietet eine wunderschöne Fernsicht. Weiters bodenständige Kost, zwei Sonnenterassen und ein Schlaflager. Wir hatten das Glück, dass gerade an diesem Tag eine Gruppe auf der Hütte war, die Stimmung mit einer steirischen Ziehharmonika machten. Das war Austrian-Hüttenflair pur! http://www.zellerhuette.at/

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Nach einer kurzen Rast auf der Zellerhütte ging es weiter bergauf durch den Wald. Der Wald wechselt dann nahtlos in halbsteiniges Gelände mit Latschen. Es lässt sich mittlerweile erahnen was für ein großartiger Ausblick auf uns warten wird. Der Weg zieht sich zäh sehr weit und tief, bergauf in den Berg hinein. Ich fand es mental anstrengender als physisch. Bei jeder Anhöhe die Hoffnung den Gipfel endlich zu sehen um trotzdem wieder enttäuscht zu werden, dass es sich nur um einen weiteren kargen, steinigen Anstieg handelt. Jedoch das Durhalten lohnt sich. Irgendwann steht man auf einem steinigen Hochplateau und von da sind es dann nur mehr 30 Minuten auf den Gipfel und dieser ist dann auch schon in Sichtweite. Was für eine Freude und die Aussicht auf diesem Hochplateau ist bereits atemberaubend. Wir hatten Glück und wir hatten an diesem Tag einen prächtigen Bergwetter-Tag mit grandioser Fernsicht. Malerisch, ruhig, beeindruckend und doch ein bisschen windig kühl hat sich uns der Gipfel präsentiert. Insgesamt sind wir ca 3,0 Stunden von der Zellerhütte weg marschiert. Nach einer kurzen Rast am Gipfel wanderten wir dann wieder bergab – am selben Weg.

Der Gipfel – Warscheneck | 2.388 Höhenmeter

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Eine kurze Abendbrot-Einkehr auf der Zellerhütte um die letzten Sonnenstrahlen noch zu genießen. Weiter dann durch den Wald zu unserem Auto. Die letzten 20 min mussten wir bereits im Dunklen gehen, da sich gerade im Oktober mit 19:00 Uhr schlagartig das Tageslicht verabschiedet. Das hat uns aber nicht gestört, da wir mit einer Lampe ausgerüstet waren. Zusammengefasst anspruchsvolle Bergtour aber nicht übertrieben steil mit einer grandiosen Fernsicht.

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Factbox:

Schafferteich – Zellerhütte: ca 2,0 – 2,5h Gehzeit, ca 700 Höhenmeter

Zellerhütte – Warscheneck ca 2,5 – 3,0 h Gehzeit, ca 814 Höhenmeter

Insgesamt sind wir daher ca 8,5 – 9 Stunden reine Gehzeit unterwegs gewesen und haben ca 1500 Höhenmeter an einem Tag gemeistert.