Ausflug am Wochenende: Das Prielschutzhaus

Wie malerisch ist heuer der Herbst bitte! Wandern im Herbst ist in Oberösterreich ein „Muss“, ich sags euch! Wir haben so eine wunderschöne Landschaft: Berge, Seen, Almen und der Herbst taucht nochmals alles in ein wunderschönes sanftes Licht mit so richtig feinen Temperaturen – zum Wandern perfekt. Am Wochenende sind wir darum auf das Prielschutzhaus hochgewandert. Eine Wanderung die ich in meinem Leben schon öfter gemacht habe, mich aber immer wieder fasziniert, weil der große Priel (der höchste Berg von Oberösterreich) inklusive der Spitzmauer einfach eine Augenweide ist.

Anreise:

Es ist eine Anreise mit Öffis, wie auch eine gute Anreise mit dem Auto möglich.

Mit den Öffis könnt ihr von Linz weg mit dem Zug bis nach Hinterstoder Bahnhof fahren und von Hinterstoder Bahnhof geht dann ein Bus bis zum Schiederweiher. Für die Fahrt kann ich euch das Freizeit-Ticket vom OÖ Verkehrsverbund empfehlen. Kostet 24,90 EUR und gilt für bis zu zwei Erwachsene und vier Kinder unter 15 Jahren.

Mit dem Auto am besten am Parkplatz Hinterstoder Talstation parken, der Parkplatz ist nämlich kostenlos und der Weg bis zum Schiederweiher (ca 30 Minuten) ist einfach und eben durch den Ort oder entlang der Steyr bzw. Krumme Steyr möglich. Die Parkplätze beim Schiederweiher haben eine maximale Parkdauer von 6 Stunden, sind kostenpflichtig und oftmals völlig überfüllt.

Die Wanderung:

  • Distanz: ca 20 km
  • Höhenzunahme: 887 m
  • Reine Gehzeit: ca 5 Stunden und 30 Minuten

Der Weg bis zum Schiederweiher vorbei bei der Polsterlucken und Gasthaus POLSTERSTÜBERL – sehr gut zum Essen und Trinken – verläuft ca 40 Minuten eben dahin. Danach beginnt der Einstieg bzw. Aufstieg zum PRIELSCHUTZHAUS. Seit ich denken kann hat der große Priel ein Gletscher-/Schneefeld und das Schmelzwasser läuft in einem Bachbett neben dem Wanderweg runter ins Tal. Heuer ist das Gletscher-/Schneefeld auf Grund des heißen und trockenen Sommers nicht vorhanden, demnach auch kein Schmelzwasser und auch der Wasserfall im ersten Drittel der Wanderung ist sehr überschaubar. Ob das was mit dem Klimawandel zu tun hat kann ich nicht sagen, vielleicht.

Auf dem Weg zum Prielschutzhaus – Oktober 2021

Das letzte Drittel nach dem „Gott-Sei-Dank-Bankerl“ hat es in sich – da geht es nochmals steil hinauf. Das Prielschutzhaus erscheint dann schon im Sichtfeld, das motiviert dann für die letzten Meter. Seit einiger Zeit hat das Prielschutzhaus neue Pächter. Es gibt was zum Trinken und Essen. Die Terrasse ist sehr großzügig und an einem schönen sonnigen Tag herrlich zum Sonne tanken. Das Prielschutzhaus ist auch Ausgangsbasis für Wanderungen auf den großen Priel, Schermberg und Spitzmauer. Die aufgezählten Wanderungen sind hochalpine Wanderungen und sollten nur mit ausreichender Kondition und Trittsicherheit gemacht werden.

Wer nach dem Aufstieg zum Prielschutzhaus noch Bock hat und unbedingt einen Gipfel will, dem empfehle ich den Bloßkogel. Ein „kleiner“ Gipfel aber mit atemberaubender Aussicht, der in 20 Mintuen vom Prielschutzhaus erreichbar ist. Wir sind den Bloßkogel bei dieser Wanderung nicht gegangen.

Ich kann euch die Wanderung sehr ans Herz legen. Bis zum Prielschutzhaus ist der Weg einfach – keine exponierten Stellen. Allerdings solltet ihr für die Wanderung einiges an Grundkondition haben, weil der Weg kann sich ziehen und einige Höhenmeter müssen gemacht werden, dafür ist die Wanderung aber landschaftlich einmalig schön.

Bei dieser Wanderung hatte ich wieder meinen WANDERROCK (Affiliate Link*) und meine leichten TRAIL-WANDERSCHUHE (Affiliate Link*) an. Mein Rucksack ist schon mehrere Jahre alt, ist aber so ähnlich wie dieser RUCKSACK (Affiliate Link*) – halt in einer anderen Farbe.

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Sommer in Österreich: Highlights zum Nachmachen

Ich war vor einigen Wochen relativ spontan in Österreich unterwegs. Genau genommen hatte ich eine Woche Urlaub und eine Freundin aus Deutschland war bei mir. Ich hatte einiges geplant, wusste aber, dass ich wahrscheinlich täglich neu planen muss, weil das Wetter in Österreich in manchen Sommern sehr unbeständig ist. Das hat mich aber nicht gestört, da ich meine Heimat wie meine Westentasche kenne und unsere gemeinsamen Ziele waren eindeutig: Möglichst viel Sonne ergattern und täglich aktiv etwas erleben.

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Faszination Traunstein: Meine Erfahrungen

Ja, ich habe es getan! Ich war am Traunstein – wer es nicht weiß, ein absoluter Schicksalsberg von uns Oberösterreichern. Er ist der Wächter des Salzkammerguts. Ein sehr markanter Berg mit einer extremen Anziehungskraft. Der Traunstein liegt am Fuße des Traunsees, ein sehr beliebtes Ausflugsziel, darum fällt er vielen Touristen aber auch hiesigen Ausflüglern sofort ins Auge.

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Körper: Tag 70 von 90

Shame on me! Wir schreiben Tag 70 meines 90 Tage Selbstliebe-Projekts und ich habe fast 58 Tage kein Wort hier im Blog veröffentlicht. Ich will mich dafür nicht entschuldigen. Zur Erklärung: Selbstliebe stand an der Tagesordnung wie immer ganz oben, aber ich hab halt hier am Blog nicht darüber geschrieben. Außerdem ist in in den 58 Tagen einfach so unfassbar viel passiert.

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Bedürfnisse: Tag 11 & 12 von 90

Sind wir uns ehrlich, die Pandemie macht es uns nicht leicht all unsere Bedürfnisse zu stillen. Also jedenfalls mir geht es so. Nicht, dass ich jetzt das Shoppen im Einkaufszentrum großartig vermissen würde, nein, nein das ist es nicht. Was ich vermisse sind echte, unbeschwerte Begegnungen mit Menschen. Nähe, Umarmungen, Küsse und für alle Singles da draußen oder auch Menschen die in Beziehungen sind – ehrliches, unbeschwertes ausleben der Sexualität. Ich vermisse das unbeschwerte, sich nicht überlegen müssen, hat man eh den Abstand eingehalten, die Maske auf und die Hände gewachsen.

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