Wie du Jeruzalem in Europa entdeckst | Eine bezaubernde Weinregion in Slowenien

Wie du Jeruzalem in Europa entdeckst | Eine bezaubernde Weinregion in Slowenien

Genuss steht für mich ganz oben auf der Liste von Dingen die das Leben schöner machen. Richtig genießen zu können ist aber manchmal gar nicht so leicht, ich denke das hat auch etwas mit einer gewissen Entspanntheit und Lebenserfahrung zu tun. Bei uns zuHause war Essen schon immer immens wichtig. Vorallem verdanke ich da vieles meinem Papa, der immer wieder neue Lebensmittel nachhause gebracht hat bzw neues ausprobiert hat und auch ein hervorragender Koch ist, was richtig bodenständige Küche bzw Fleischverarbeitungsvarianten betrifft. Dieses Interesse wie wohl das oder das eine in Kombination schmeckt, denke ich habe ich von ihm geerbt. Auch die Liebe zum Zubereiten und Verspeisen von Essen oder sagen wir anders – Güter die wir zu und in unseren Körper führen. Essen und auch die Zubereitung bewirkt bei mir ein Gefühl – eine Emotion und das ist schön. La Dolce Vita – so wie die Italiener das sagen würden. Weiterlesen „Wie du Jeruzalem in Europa entdeckst | Eine bezaubernde Weinregion in Slowenien“

Was ist Glück? #6 Anregungen um die Wahrnehmung auf das Glücklichsein zu schärfen.

Was ist Glück? #6 Anregungen um die Wahrnehmung auf das Glücklichsein zu schärfen.

Hand aufs Herz wisst Ihr was Glück ist? Ist Glück ein permanenter Zustand oder ein Zustand der kommt und geht wie er will? Was ist nun Glück? Hattet Ihr schon mal Momente wo ihr dachtet ihr möchtet den Moment fest halten weil er vollkommenes Glück war und Angst hattet dieser Moment vergeht viel zu schnell und kommt nie wieder? Was hat nun diesen Moment des Glücks verursacht? War es das Umfeld, war es Zufall oder wart das ihr alleine? Nach lesen von unzähligen Ratgebern, aber auch die Bücher von Daliah Lama oder Hector „Die Reise bzw Suche nach Glück“ die ich ebenso empfehlen kann – wie auch meine eigenen Erfahrungen, hängt das Spüren bzw der Glückszustand von Wahrnehmung ab und kann erlernt werden.

Vorallem hängt es viel von der eigenen Wahrnehmung ab, weil Glück für jeden was anderes ist. Wenn ich nur mit Scheuklappen durch das Leben laufe, dann werde ich nicht viele Glücksmomente wahrnehmen. Das lässt sich so wie bei einem Pferd vergleichen. Habt ihr das Bild? Ihr habt doch sicherlich schon gesehen, dass viele Kutschenpferde solche Augenklappen haben oder? Diese Augenklappen heißen Scheuklappen und sollen das Pferd in seiner Wahrnehmung –in dem Fall das Sichtfeld- einschränken. Durch die Einschränkung des Sichtfelds hat das Pferd dann nur einen ganz speziellen Fokus und ist nicht mehr in seiner vollen Wahrnehmung. Tja und so ist das ca auch mit uns. Wenn wir nicht an uns und unserer Wahrnehmung arbeiten laufen wir mit Scheuklappen durch die Welt und sehen gar nicht die schönen Glücksmomente die da so auf unserem Weg liegen. Unsere Wirtschafts- und Leistungswelt lässt uns sooft den Moment und vorallem die Schönheit des Moments vergessen weil wir sehr fokussiert sein müssen, um in dieser Welt erfolgreich zu sein. Also so wie ein Pferd mit Scheuklappen, dass vor sich hintrappt. Solange es gut geht und das Pferd brav trappt ist ja alles gut, aber was ist dann wenn das Pferd plötzlich am Weg nach tausenden Kilometern richtig ausgelaugt ist und einfach den Glauben verloren hat oder vergessen hat ob es heute geregnet oder geschneit hat oder gar nicht mehr weiß was Glück ist und sich fragt bin ich glücklich?

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Lernen glücklich zu sein…

Glücklich sein, ist egal wie alt man ist erlernbar. Hier dazu auch ein schöner Artikel auf Zeit online. http://www.zeit.de/2012/01/Glueck-lernen Wie so oft im Leben wird einem das einfach nicht geschenkt, es ist ein jahrelanges Training seinen Kopf auf positives zu programmieren. An manchen Tag fällt es leicht, da wacht man auf und ist so positiv drauf, dass der ganze Tag super wird. Kennt Ihr solche Tage? Aber dann gibt es Tage da will man am liebsten alles hinschmeißen, hat die Geduld mit sich selbst und dadurch mit anderen nicht. Wie schon gesagt Glück hat viel mit Wahrnehmung zu tun und wie man Situationen für sich bewertet. Für mich ist es auch jeden Tag eine Challenge positiv in den Tag zu starten meine Wahrnehmung und Aufmerksamkeit auf positives schärfen manchmal gelingt es mir besser manchmal schlechter und somit ab und an und immer öfter in den absoluten Glücks-Flow zu gelangen. Aber wer ist schon jeden Tag glücklich? Ein meditierender Mönch der in Ruhe und Einklang lebt – ja der vielleicht?  Aber hier bei uns – schwierig oder? Schon alleine morgens Lärm, Handy piepst, mit dem Auto im Stau zur Arbeit, Stress in der Arbeit – Anforderungen, am Abend heim – Essen kaufen zubereiten, administrative Sachen erledigen. Da ist es doch verdammt schwer bei sich zu bleiben und in seinen Glücks-Flow zu kommen oder? Also hier nun meine #6 Tipps um das glücklich sein zu forcieren und seine Aufmerksamkeit zu steigern.

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 #1 Das HIER und jetzt zählt. Nimm dich selbst im Jetzt wahr.

Wenn wir manchmal alles zuviel wird oder ich merke ich schieße über die Grenze hinaus, dass mein Kopf schon wieder im übermorgen planen ist. Sag ich mir innerlich STOP. Suche mir für ein paar Minuten ein ruhiges Plätzchen und lasse mir zB warmes Wasser über die Hände laufen oder bereite mir bewußt ganz langsam und aufmerksam einen Tee zu. Dadurch merke ich wieder, dass ich hier im Moment jetzt bin und das eigentlich nur der Moment jetzt zählt und ich eigentlich dankbar für diesen Moment sein kann. Habt Ihr da spezielle Methoden das HIER und JETZT wahrzunehmen?

#2 Frag nicht WARUM? sondern „Wozu ist das gut“…

In vielen Momenten oder Situationen im Leben läuft man Gefahr sich zu Fragen WARUM habe ich das jetzt verdient. WARUM musste das jetzt mir passieren. Es ist absolut sinnlos nach dem WARUM zu fragen, weil es ja bereits geschehen ist. Wenn wir im HIER und JETZT leben, dann sollten wir uns fragen „Wozu war das Geschehene gut?“ „Was konnte ich daraus lernen?“ Anstatt sich mit WARUM Fragen, sich selbst in den Wahnsinn zu treiben.

#3 Sei dankbar für den Moment und nimm positives wahr

Den Moment anzunehmen und dankbar zu sein für alles was der Moment hergibt ist manchmal nicht einfach. Aber dennoch sehr effektiv. Plötzlich sieht man vielleicht Dinge die man vorher nicht wahrgenommen hat. Wie zB wie schön doch die gelbe Blume bereits blüht oder wie gut doch der Kuchen schmeckt oder der Frühling riecht.

#4 RAUS AUS DER Komfortzone

Neues entdecken. Offen und unvoreingenommen die Welt erkunden. Manchmal nicht leicht und dazu gehört auch anständig viel Mut. Aber wenn Ihr Euch euer Leben als Komfortzone vorstellt . Die Komfortzone ist der grüne Bereich und dann macht ihr was Neues, etwas Unbekanntes wagt ihr Euch in einen roten Bereich – ungute Zone. Das spannende aber ist daran wenn Ihr Euch öfter in eine sogenannte ungute Zone begebt dann wird es wieder ganz schnell Komfortzone und ihr könnt richtig stolz auf Euch sein und spürt das ihr für euch selbst etwas bewegen könnt. Wisst Ihr was ich meine?

#5 Freundschaften

Es gibt tausende Bekannte aber nur wenige ganz tiefe gute Freundschaften. Es gibt Menschen die können Euch unglaublich viel Kraft geben aber auch absaugen. Das ist ein Geben und Nehmen. Es ist wichtig auf seinen Bauch zu hören ob Euch der Mensch nun jetzt gut tut oder nicht. Freundschaften bzw die Liebe zwischen Menschen ist wie eine Waage, es gilt immer darauf zu achten und vorallem mit wenig Forderungen und Erwartungen an die Sache zu gehen. Nehmt die Zeit mit Euren Freunden wahr. Genießt den Moment. Ich habe vor einiger Zeit einmal einen Artikel über Geben und Nehmen geschrieben. Vielleicht interessiert er euch ja: Hier mein Artikel über Geben und Nehmen.

#6 Sorge für volle Energie bei dir selbst

Damit man in seiner Mitte ist und auch etwas geben kann ist es wichtig seine Akkus aufzuladen. So wie ein Feuerwehrauto, dass muss auch genug Wasser mitführen oder woher holen können sonst kann es den Brand nicht löschen. Bewusste Auszeiten schaffen und vorallem herauszufinden mit was ihr eure Akkus aufladet ist ganz wichtig. Da ist jeder von uns anders. Ich genieße zum Beispiel manchmal die Ruhe am Abend in meiner Wohnung mit einer heißen Tasse Ingwer Tee und dazu höre ich Entspannungsmusik. Aber auch Shiatsu, Yoga oder einfach nur ein langer Spaziergang in der frischen Luft lassen mich entspannen. Am Wochenende dann die Ruhe am Berg. Oder ein Gespräch mit lieben Menschen. Wie gesagt da ist jeder anders. Wichtig ist sich die Zeit zu geben herauszufinden was einem gut tut und die Akkus aufladen lässt. Die Ruhe und Gelassenheit kann nur von innen kommen.

Ich wünsche Euch zig glückliche Momente im Leben und hoffe der Artikel konnte Euch unterstützen!

„Aber durch das Suchen versäumen wir oft den Blick auf die kleinen Glücksmomente, die uns immer wieder begegnen und unser Leben besonders lebenswert machen.“

Quelle: http://www.zeitblueten.com/news/gluecklich/

Auf dieser Seite http://www.zeitblueten.com/news/gluecklich/ finden sich 40 Ideen für Glücksmomente. Ich denke da ist die ein oder andere Anregung dabei oder?

Glücksmomente schaffen. Auszeit für sich selbst. Loslassen. Eine Liste voll mit schönen Sachen.

Glücksmomente schaffen. Auszeit für sich selbst. Loslassen. Eine Liste voll mit schönen Sachen.

Es ist nicht immer leicht im alltäglichen Chaos die Schönheit von der Welt zu sehen. Oftmals fällt es einem schwer im Leben loszulassen oder gelassen durch die Welt zu gehen. Der Arbeitsalltag stresst und Fehler die im Wirtschaftsleben passieren werden überbewertet. Familie, Schicksalsschläge, Tod. Das Wirtschaftskarussell dreht sich immer schneller. Immer mehr Entscheidungen müssen schneller gefällt werden und ehe man sich versieht weiß man nicht mal mehr was für ein Monat ist, ob es geregnet oder geschneit hat. Vorallem kann es sein, dass man den Kontakt mit sich selbst verloren hat, weil man nur mehr funktioniert. Umso mehr ist es wichtiger immer wieder schöne Momente zu schaffen, seine Wahrnehmung zu schärfen und dem Leben wieder ein bisschen Leichtigkeit zu geben. STOP zu schreien und für sich AUS-Momente zu schaffen. Ich werde diese Liste versuchen immer wieder zu erweitern und soll Anregung geben, wenn wir wiedermal den Fokus verlieren. Wer noch mehr übers Glücklichsein lesen möchte – hier mein Blogartikel: GLÜCKLICHSEIN

Eine Liste für potenzielle Glücksmomente:

Für mich selbst heißt Glücklichsein machmal das Leben nicht zu ernst nehmen. Das ist oftmals leichter gesagt als getan, ich weiß das. Mir fällt es auch oftmals total schwer. Aber glaubt mir unsere Lebenszeit ist endlich und jeder Moment den wir hier verbringen ist wertvoll. Auch wenn das Leben manchmal nochmals so harte Schicksalschläge einen bringt. Wichtig ist niemals das Lächeln verlieren, alles hat seinen Sinn und ist einfach manchmal unbeeinflussbar von uns selbst obwohl wir das nicht wahrhaben möchten. Hier nun meine Liste der Glücksmomente als Anregung. Wenn Ihr noch weitere Anregungen habt – bitte schickt sie mir oder schreibt sie mir unten ins Kommentar! Ich bin schon gespannt wie Ihr Euch Glücksmomente schafft.

  1. Einen Tag ohne Handy und ohne Uhr verbringen.
  2. Einen lieben Menschen anrufen mit dem man schon lange keinen Kontakt mehr hatte.
  3. Die Lieblingsmusik ganz laut aufdrehen und wie wild tanzend durch die Wohnung hüpfen.
  4. Bei Regenwetter rausgehen und beim einem langen Spaziergang in jede Pfütze hüpfen.
  5. Sich im Sommer mitten in eine Blumenwiese legen, die Augen schließen und seine Lieblingsmusik hören.
  6. Jemanden anderen ganz aufmerksam zuhören.
  7. Ein schönes Essen für sich zubereiten, den Tisch schön decken und dann einfach nur genießen.
  8. Barfuss durch eine Wiese oder Sand laufen.
  9. Ein Abend zuhause mit Kerzenlicht und Entspannungsmusik verbringen. https://www.youtube.com/watch?v=UUCWsWa8E1k
  10. Auf einen Berg raufwandern bis zum Gipfelkreuz die Aussicht genießen und entspannen.
  11. In eine Therme SPA-Wellnessen fahren und sich entspannen.
  12. In die Sauna gehen und danach im kalten Wasser oder draußen abkühlen.
  13. Vom Fenster/Balkon aus eine zeitlang die Regentropfen beobachten, wenns regnet.
  14. In eine Yoga oder Meditationsstunde gehen.
  15. Sich massieren lassen.
  16. In einer lauen Sommernacht beim Donaustrand in die Donau schwimmen gehen und danach auf den Stufen beim ARS-Electronica mit Freunden entspannen.
  17. In einem Schaumbad  im Kerzenschein entspannen.
  18. Am Wochenende auf eine der Bauernmärkte gehen und mit allen Sinnen die Gerüche, Lebensmittel wahrnehmen.
  19. Sich frische Blumen kaufen und schön in eine Vase geben und diese dann bewundern.
  20. Einen schönen Kinofilm am Abend im Fernsehen oder Kino anschaun.
  21. Den Sternenhimmel in der Nacht anschaun und ein Glas Wein genießen.
  22. Sich draußen in der Natur einen schönen Platz suchen und ein Buch lesen.
  23. Einen schönen heißen Tee zubereiten und sich zuweit unter eine dicke Decke kuscheln.
  24. Mit einer Vespa/Motorrad durch die laue Sommernacht fahren.
  25. Einen lieben Menschen täglich was liebes sagen.
  26. Mit den liebsten Freundinnen ein Wellnesswochenende verbringen.
  27. Bei einem Film oder Buch so richtig mitheulen.
  28. Bei einem Konzert in der ersten Reihe stehe und so richtig mitsingen und mittanzen.
  29. Jemanden Fremden Ansprechen und zum Tanzen auffordern.
  30. Eine Postkarte einem Menschen schicken mit einem fröhlichen Spruch.
  31. Sich vor den Spiegel stellen und alle möglichen Grimassen ziehen und dabei mit sich selbst reden.
  32. Ein Fotoshooting für sich selbst machen.
  33. Mit der Kamera in der Natur Fotos machen und sich dabei auf die ganz ganz kleinen Sachen fokusieren.
  34. Sich sein zuHause schön wohnlich und kuschelig gestalten.
  35. Sich selbst Schokolade am Besten Pralinen kaufen und diese dann in einem ruhigen Moment genießen.
  36. Jemanden anderen etwas aus einem Buch vorlesen während man gemeinsam in der Sonne liegt.
  37. Ein langer Shopping-Nachmittag/Abend und sich selbst mit schönen Klamotten verwöhnen
  38. Shiatsu
  39. Dir ein richtig cooles Konzert im Posthof anschauen.
  40. Dir ein Kabarett oder Impro-Theater-Stück anschauen.
  41. Minutenlang richtig herzhaft lachen.
  42. An einem schönen Sommertag am Traunsee oder Mondsee segeln gehen.
  43. Singen ob falsch oder richtig! Singen unter der Dusche. Singen mit Freunden. Vorallem seine Stimme spüren!
  44. Mit dem Fahrrad fahren und den Fahrtwind spüren.

PS: Wie gesagt, ich werde versuchen die Liste laufend zu erweitern.

Quellen:

http://bucketlist.org/?noredir=1

http://www.zeitblueten.com/news/gluecklich/

http://www.zeitblueten.com/news/gluecksmomente/

 

Wandern mit Schneeschuhen | Dachstein | Krippenstein | Almwochenende OÖ

Wandern mit Schneeschuhen | Dachstein | Krippenstein | Almwochenende OÖ

Jetzt habt ihr länger schon nichts mehr gehört – stimmts. Allerdings gibt es einiges zu berichten wie zB über ein Almwochenende in eine der schönsten Ecken von Oberösterreich, nämlich die nördliche Seite des Dachstein-Massivs. Von Linz aus ging es mit dem Auto über Gmunden – Bad Ischl – Hallstadt nach Obertraun genauer zur Krippenstein Seilbahn-Talstation. Die Gegend ist Sommer wie auch Winter beliebt. Im Winter lockt der Gletscher viele Tourengeher und Schneeschuhwanderer. Im Sommer locken viele schöne Wanderwege, die Dachsteinhöhlen aber auch die 5-Fingers. Im Sommer habe ich die Gegend schon mal erkundigt, aber im Winter war es was neues für mich. Ich war also gespannt. Bei der Seilbahnstation habe ich mir im Sport-Shop Schneeschuhe geliehen. Kostenpunkt 15 EUR für 3 Tage. Aber auch Tourenschi bzw normale Schi inklusive Zubehör (Angefangen von Hauben, Helme bis Socken) lassen sich dort ausleihen. Weiterlesen „Wandern mit Schneeschuhen | Dachstein | Krippenstein | Almwochenende OÖ“

Sonntags im Prater – Vienna: Warum der Prater | Das Riesenrad auch heute noch Flair hat.

Sonntags im Prater – Vienna: Warum der Prater | Das Riesenrad auch heute noch Flair hat.

Letztes Wochenende konnte ich langjährige Freunde in Wien besuchen. Da die Sonne am Sonntag am blauen Himmel blinzelte mussten wir unbedingt raus. Aber wohin? Die Entscheidung mit den zwei Kindern fiel auf den Prater. Weil dort ein Fahrradverleih ist und vorallem zig Spielplätze wo die Kinder sich austoben können. Für mich als Erwachsenen weil ich schon so lange nicht mehr das Riesenrad, eins unserer vielen Österreichischen Wahrzeichen, nicht mehr von der Nähe gesehen habe.

Als kleines Mädel war ich mit meinen Eltern mal im Prater. Der Prater war ja in den 80ern total hipp. Damals durfte ich auch das erste Mal mit dem Riesenrad fahren. Ich kann mich noch gut dran erinnern. Es war so ewig langsam und die Erwachsenen haben nur gestaunt aus dem Fenster gesehen und ich konnte nichts sehen weil ich noch zu klein war. Ich wünschte mir damals nichts sehnlicher als, dass die Fahrt endlich zu Ende geht. Heute mehr als 30 Jahre später hat sich der Prater fast nicht verändert. Natürlich haben sich die Spiel-Attraktionen ein bisschen verändert. Aber grundsätzlich ist der Prater „alt“ geblieben. Er hat so einen LOMO-Kamera Flair so Retro halt und gibt auch für mich das Gefühl der Monarchiezeit.

Ich jedenfalls bin mit staunenden Augen und hoffentlich nicht mit offenen Mund durch den Prater gelatscht. Das Riesenrad wurde ja für unseren Kaiser Franz Josef gebaut. Kaiser Franz Josef „Franzl“ sollte allen ein Begriff sein oder? Das war der, der mit der Kaiserin Sissy (sie ist durch die Romy Schneider Filme weltweit bekannt geworden) verheiratet war und fast 68 Jahre lang die Monarchie Österreich Ungarn regierte. Zu seinem 50jährigen Thronjubiläum wurde eben das Wiener Riesenrad gebaut. 1897 wurde es eröffnet und galt damals als eines der größten Riesenräder der Welt. Ob der Kaiser Franz mit seiner Sissy damals eine romatische Fahrt gemacht hat? Wenn man jetzt davor steht wirkt es super klein, aber wenn man bedenkt wie anders vor mehr als 100 Jahren gebaut wurde bzw den damaligen Stand der Technik miteinbezieht ist das Riesenrad definitiv eine Meisterleistung gewesen. Laut Aufzeichnungen war die feierliche Eröffnung des Wiener Riesenrades ein ganz heißer Sommertag. Die Wiener sind auf das Gelände gestürmt und haben mit staunenden Augen das Wunderwerk betrachtet. Viele konnten sich damals eine Fahrt mit dem Riesenrad nicht leisten.

Die Sonne blinzelte durch das Riesenrad. Wieviele Menschen wohl das Riesenrad schon bewundert haben und vorallem viele die es nicht mehr gibt. Viele die ihre eigenen Geschichten mit dem Riesenrad hatten. Das Riesenrad steht ja schon mehr als 100 Jahre hier. Mich machen solche alten Plätze immer total wehmütig, sentimental und zeigen mir die Endlichkeit unseres eigenen Lebens auf.

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Das Riesenrad wurde auch im Laufe der Zeit für waghalsige Aktionen verwendet. Aber auch für den 1987 erschienen James Bond-Film galt es als Kulisse.

https://www.youtube.com/watch?v=h1ZvliUa2eA

Eine Fahrt mit dem Riesenrad kosten heute bei ca 10 EUR. Die Tickets können online oder auch Vorort gekauft werden. http://www.wienerriesenrad.com/de/tickets-kaufen

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Besuch!