Wie ich zur Journalistin ausgebildet wurde. OÖ Journalisten-Akademie ein Erfahrungsbericht.

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JA – seit heute habe ich das Bildmaterial meiner Zertifikatsverleihung zum Abschluss meiner Journalistenausbildung, wo mir Dr. Josef Pühringer unser Landeshauptmann das Journalisten-Zertifikat überreicht, daher kann ich eeendlich diesen Post veröffentlichen. Er ist mir echt schon schwer am Herzen gelegen. Meine Kollegen aus dem Journalisten-Grundkurs fühlen jetzt bestimmt mit mir und wissen, dass die Fotoangelegenheit einen bereits zähen, klebrigen Kaugummi glich. Aber Gott sei Dank, hat sich unser lieber HERBERT (der muss hier erwähnt werden) so ins Zeug gelegt, somit Ende gut alles gut. Wie einige liebe LeserInnen ja mitbekommen haben, habe ich mit Anfang dieses Jahres die Oberösterreichische Journalistenakademie abgeschlossen. Den Kurs habe ich im Herbst 2014 besucht und ich möchte Euch hier über meine Erfahrungen berichten.

Mein Geheimtipp: Es muss nicht immer Kaffee sein. Sonntagsnachmittags im Teehaus Madame Wu Linz

Blog, Linz | Austria

Die vielen Jahre die ich bereits in Linz wohne hat sich eines nicht verändert und das ist der Sonntag. Der Sonntag ist so ein eigenartiger toter Tag besonders am Nachmittag. Es ist wenig los – irgendwie scheinen alle zu ihren Familien gefahren zu sein bzw machen es sich gemütlich mit ihrer Familie zuhause. Auch die Innen-Stadt selbst ist, wenn nicht gerade ein Event ist, irgendwie wie ausgestorben. Nur wenige Restaurants und Kaffees haben offen. Auch für mich ist der Sonntag-Nachmittag wenn ich in der Stadt bin ein Nachmittag den ich gerne familär oder mit lieben Freunden verbringe. Am liebsten mit einem wunderschönen Spaziergang (gerade im Winter oder wenn so Übergangswetter herrscht) kombiniert mit einem schönen Kaffeehausbesuch. Dabei ist mir die Gemütlichkeit und eine angenehme Stimmung sehr wichtig. Letzte Woche hat sich die Gelegenheit ergeben und wir sind eine große Runde auf der Donaulände spazieren gegangen. Als die Nase dann schon kalt war und sniefte haben wir beschlossen ins Warme zu gehen und was gibt es da schöneres als in die Tee-Welt von Madame Wu einzutauchen. Madame Wu ist ein Teesalon mitten in der Altstadt von Linz. Der Laden hat einen Tee-Shop dabei und im hinteren Teil des Lokals gemütliche Bänke, Sofas und Tische. Die Gewölbe auf Grund des Altbaugebäude (ich denke es ist sogar Denkmal geschützt) und die verschiedenen Teegerüche verleihen dem Lokal dann auch noch einen speziellen Flair.

Wie du am Besten den Fasching in Linz feierst – Piratenball – alle Jahre wieder!

Blog, Linz | Austria

Die Faschingskultur ist ja bei uns in Österreich nicht so ausgeprägt wie bei unseren deutschen Nachbarn. Einige wollen mir da mit Sicherheit jetzt widersprechen. Aber sorry Leute, ich habe es bis dato jetzt zweimal miterleben dürfen wie zB in Düsseldorf wie auch Köln der Fasching -ehm die Deutschen sagen dazu ja- Karneval – abgeht. Leider habe ich damals keine Fotos gemacht aber vielleicht wenn ich das drittemal dort oben im Norden bin, dann werde ich sicherlich in meinen Blog darüber berichten. Die zweimal wie ich in Düsseldorf bzw Köln mitten im Karneval war ist mir schlichtweg vor Staunen der Mund nicht mehr zugegangen und ich war restlos überfordert von den Eindrücken. Das war wahrscheinlich der Grund, dass ich damals keine Fotos gemacht habe.

Näh dir eins! Wie du dir ohne Nähkenntnisse, ohne eigenen Stoff und eigener Nähmaschine kostenfrei ein Faschingskostüm in Linz nähen kannst.

Blog, Linz | Austria

Meine Nähkenntnisse beschränken sich auf soviel Wissen, dass ich genau weiß wie ich einen Faden in eine Öse reinbekomme. Ich habe mein Leben noch nie eine Nähmaschine näher als 1 Meter gesehen geschweige den eine bedient. Hilfe ich brauche ein Faschingskostüm nur woher bekomme ich eines? Ich habe mehrere Kostüme online bestellt alles was ankam war Mist, war verzogen, passte nicht. In der Stadt selbst, in diversen Spielgeschäften, ja schon Kostüme, aber keines in dem ich mich wohlfühlte bzw zu mir passte. Enttäuscht ging ich nachhause. Kurz vorm Einschlafen dann fiel mein Blick auf einen IKEA-Vorhangstoff der schon seit mehreren Monaten vor sich hin bei mir in der Wohnung lag. Er hatte keine Funktion mehr, zu schade und teuer zum Wegwerfen, aber eine Idee für eine weitere Verwendung hatte ich noch keine, also lag er da so einfach – der Stoff. Am Morgen dann  hatte ich die Idee – ich nähe mir daraus ein Faschingskostüm.