Wandern Hochleckenhaus (1572m) Salzkammergut: Dem Nebel entkommen.

Wandern Hochleckenhaus (1572m) Salzkammergut: Dem Nebel entkommen.

Das Wochenende startete mit der Frage. Auf was für einen Berg gehen wir? Wohin gemma? Nämlich dann wenn die sogenannte Nebelsuppe tief in den Tälern liegt, ist das eine ganz schöne Challenge herauszufinden auf welchem Gipfel oder Hütte man noch Sonnenstrahlen ergattern kann. Gitte und ich entschieden uns diesmal für das Hochleckenhaus. Eine sehr, gerade unter Touristen, bekannte Wanderroute im Salzkammergut. Startpunkt war die Taferlklause (765m). Der Weg geht zuerst auf einer Forststraße und dann durch den Wald. Durch den Regen am Vortag und dem Laub war das eine rutschige Angelegenheit. Auch fand ich den Weg im Wald zeimlich unrund, da ziemlich viele Felsen ein Kraxeln abverlangten. Nach dem Wald geht es hinauf über Schotter-Serpentinen. Der Kies ist rutschig und auch hier ist viel Kraxel-Arbeit gefragt. Dazu kommt noch, dass viele Touristen diesen Weg wählen. Mit einsam und alleine Wandern ist da nichts. Meistens sind vor einem 30 Leute und hinter einem 30 Leute auf dem schmalen Wanderweg. Auf der Hochleckenhütte wurde wir zwar mit Wind und kühlen Temperaturen erwartet allerdings lachte die Sonne herrlich vom Himmel. Wir haben uns daher eng bei der Hütte einen Platz gesucht, wo wir mit Rind- und Wildsuppe unseren Hunger stillten und die Sonne unsere Rücken wärmte. Unsere beiden Sitznachbarn haben uns dabei prächtig unterhalten und zum Abschluss gabs noch einen anständigen Zirbenlikör. Beschwingt gings dann schon wieder talwärts, am selben Weg.

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Faktbox:

Insgesamt Aufstieg 820hm

Auf- und Abstieg ca 3,5 Stunden Gehzeit

Strategie – Menschen und Märkte verstehen: Marketingforum Linz 2014

Strategie – Menschen und Märkte verstehen: Marketingforum Linz 2014

Einmal im Jahr findet das sogenannte Marketing-Forum im Design-Center in Linz für alle Fach- und Führungskräfte aus dem Bereich Marketing und Vertrieb statt. 280 „Marketing-Menschen“ auf einem Haufen an einem Tag die von Top-Referenten zu verschiedensten Themen berieselt werden.

Das heurige Motto war: „Strategie beginnt, wenn wir Märkte und Menschen verstehen.“ Es war mir auch heuer wieder eine Ehre dabei sein zu können. Zum einen war ich gespannt auf interessante, bewegende Vorträge die Gedanken anstoßen und zum anderen ja ganz klar zum Gedankenaustausch mit den anderen Leuten aus meiner Branche. Der Informationsgehalt der heurigen Vorträge war mir jetzt nichts großartiges Neues bzw von der Informations-Tiefe hätte ich mehr erwartet. Dennoch ein großes Lob dort an alle Vortragenden. Vor so einem großen Publikum zu stehen und Themen pointiert und spannend zu transportieren ist keine Leichtigkeit. Buch die Kunst der Selbstdarstellung.

Warum ich auf dem Foto so grinse. Am Marketingforum wurde für einen SMILE-STORM ausgerufen. Das heißt ein Foto von sich im Forum zu machen, auf eine Website hochladen und ein neues Smartphone gewinnen. Das Smartphone habe ich leider nicht gewonnen, dafür ist aber ein schönes Foto von mir entstanden oder?

Schafferteich – Zellerhütte – Warscheneck (2.388hm) – Gipfelsieg

Schafferteich – Zellerhütte – Warscheneck (2.388hm) – Gipfelsieg

Wie oft ich schon daran gedacht habe den Warschneck-Gipfel zu erklimmen. Bildern und Berichten nach soll dieser Gipfel eine unglaublich schöne Fernsicht unter anderem bis nach Linz bieten. Auch habe ich gehört, dass der Gipfel erst nach einer langen schwierigen Bergtour zu erreichen sei. Das Warscheneck ist 2388m hoch und der Hauptgipfel der Warscheneckgruppe, Teil des Toten Gebirges an der Grenze Oberösterreich | Steiermark. Der Gipfel lässt sich aus zwei Richtungen erklimmen zum Einen von Roßleiten, Gleinkersee, ausgehend und zum Anderen von Vorderstoder. Am Besten, gerade im Herbst, entweder ganz früh weggehen oder eine 2-Tagestour draus machen, da sonst das Tageslicht nicht mehr ausreicht. Weiters auf gutes Wetter achten. Gerade im hochalpinen Bereich kann Regen, Nebel – lebensgefährlich werden.

Unsere Tour – Oktober 2014

Mit dem Auto ging es von Linz nach Vorderstoder. Genauer zu den Schafferteichen (ca 800 Höhenmeter).

 Infos zu den Schafferteichen

Vor den Schafferteichen ist ein kleiner Parkplatz und ab da konnte die Wanderung wunderbar beginnen. Das erste Etappenziel war die Zellerhütte (1575 Höhenmeter). Von den Schafferteichen weg ist der Weg zur Zellerhütte angeschrieben. Auf einer Nebenstraße führt der Weg hinter einem Haus direkt in den Mischwald, der gerade im Herbst wunderschön bunt ist. Stetig bergauf durch den Wald kommt man zu einer Schotterstraße die wir überquerten. Von da an beginnt die Materialseilbahn der Zellerhütte. Der Weg führt uns eine zeitlang unterhalb der Materialseilbahn bergauf durch den Wald. Nach 2 Stunden haben wir die Zellerhütte erreicht.

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Zellerhütte | 1.575 Höhenmeter

Die Zellerhütte liegt 1.575 Höhenmeter hoch und bietet eine wunderschöne Fernsicht. Weiters bodenständige Kost, zwei Sonnenterassen und ein Schlaflager. Wir hatten das Glück, dass gerade an diesem Tag eine Gruppe auf der Hütte war, die Stimmung mit einer steirischen Ziehharmonika machten. Das war Austrian-Hüttenflair pur! http://www.zellerhuette.at/

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Nach einer kurzen Rast auf der Zellerhütte ging es weiter bergauf durch den Wald. Der Wald wechselt dann nahtlos in halbsteiniges Gelände mit Latschen. Es lässt sich mittlerweile erahnen was für ein großartiger Ausblick auf uns warten wird. Der Weg zieht sich zäh sehr weit und tief, bergauf in den Berg hinein. Ich fand es mental anstrengender als physisch. Bei jeder Anhöhe die Hoffnung den Gipfel endlich zu sehen um trotzdem wieder enttäuscht zu werden, dass es sich nur um einen weiteren kargen, steinigen Anstieg handelt. Jedoch das Durhalten lohnt sich. Irgendwann steht man auf einem steinigen Hochplateau und von da sind es dann nur mehr 30 Minuten auf den Gipfel und dieser ist dann auch schon in Sichtweite. Was für eine Freude und die Aussicht auf diesem Hochplateau ist bereits atemberaubend. Wir hatten Glück und wir hatten an diesem Tag einen prächtigen Bergwetter-Tag mit grandioser Fernsicht. Malerisch, ruhig, beeindruckend und doch ein bisschen windig kühl hat sich uns der Gipfel präsentiert. Insgesamt sind wir ca 3,0 Stunden von der Zellerhütte weg marschiert. Nach einer kurzen Rast am Gipfel wanderten wir dann wieder bergab – am selben Weg.

Der Gipfel – Warscheneck | 2.388 Höhenmeter

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Eine kurze Abendbrot-Einkehr auf der Zellerhütte um die letzten Sonnenstrahlen noch zu genießen. Weiter dann durch den Wald zu unserem Auto. Die letzten 20 min mussten wir bereits im Dunklen gehen, da sich gerade im Oktober mit 19:00 Uhr schlagartig das Tageslicht verabschiedet. Das hat uns aber nicht gestört, da wir mit einer Lampe ausgerüstet waren. Zusammengefasst anspruchsvolle Bergtour aber nicht übertrieben steil mit einer grandiosen Fernsicht.

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Factbox:

Schafferteich – Zellerhütte: ca 2,0 – 2,5h Gehzeit, ca 700 Höhenmeter

Zellerhütte – Warscheneck ca 2,5 – 3,0 h Gehzeit, ca 814 Höhenmeter

Insgesamt sind wir daher ca 8,5 – 9 Stunden reine Gehzeit unterwegs gewesen und haben ca 1500 Höhenmeter an einem Tag gemeistert.

Zitronen-Tomaten-Huhn aus dem Ofen.

Zitronen-Tomaten-Huhn aus dem Ofen.

Zu meinem 30. Geburtstag habe ich das 30min Menü Jamie Oliver Kochbuch www.jamieoliver.com geschenkt bekommen. Da ich schon seit meiner Kindheit kochen liebe, habe ich natürlich einige Menüs daraus nachgekocht. Bei allen Rezepten habe ich immer versucht 100% heimische Produkte zu verwenden. Ein Rezept liegt mir besonders am Herzen und ist eines meiner Lieblingsrezepte geworden, nämlich das Tomaten/Zitronen/Hühnchen aus dem Ofen. Erst kürzlich habe ich dieses Rezept für Freunde von mir gekocht und es wurde der Wunsch geäußert, dass ich das Rezept verrate. Also hier das Rezept:

ZUTATEN – THE AUSTRIAN WAY:

Grundsätzlich besorge ich Zutaten je nach Jahreszeiten aus Papa`s Eigengarten (mein Vater hat einen großen Gemüsegarten).  Weiters beziehe ich Zutaten von den Bauernmärkten in Linz und Umgebung. Bei weniger Zeit von Inges Bioladen auf der Hauptstraße oder beim Winkler Markt und alles was ich da nicht bekomme besorge ich beim Hofer, Merkur oder Spar.  Mir ist die regionale Viefalt gerade beim Kochen wichtig. Das ist nämlich mein Beitrag zum Umweltschutz. Wer jetzt denkt, das ist teurer – täuscht sich. Es kommt nur drauf an, saisonal zu kochen bzw stehe ich besonders auf Rezepte die aus natürlichen „einfachen“ Zutaten bestehen, aber einen  Hammergeschmack abwerfen. Ich denke Hauben bzw exquisite Küche muss nicht bestechen aus orginellen Zutaten sondern eher aus der besonderen Komposition bzw Zubereitung von qualitativ hochwertigen Produkten. Drei bis Vier hochwertige Zutaten und fertig ist ein grandioses Gericht! Darum mag ich auch die Rezepte von Jamie Oliver. Was mir allerdings nicht bei ihm gefällt ist, dass die orginal Zutaten von ihm manchmal ziemlich viel Sahne und Fett enthalten und mein Magen das leider nicht in dem Ausmaß verträgt. Daher habe ich es immer ein bisschen abgewandelt. Zu diesem Rezept: Ich koche am liebsten dieses Gericht im Sommer bis Spätsommer weil es da noch gute, saftige Tomaten aus Österreich gibt. Grundsätzlich braucht Ihr:

  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • Frischen Tymian (wenn nicht vorhanden, dann geht getrockneter auch)
  • Etwas Muskatnuss
  • Kaffeesahne (wenig Fett)
  • 400 g frischen Spinat (wenn nicht vorhanden, TK-Zwutschgerl)
  • 25g Parmesan
  • Oregano (getrocknet)
  • 400g Kartoffeln (am besten Heurige – kleine)
  • Edelsüßes Paprikapulver
  • 4 Hähnchenbrustfilets (je 180g)
  • 1 Bio Zitrone (unbehandelt)
  • 300 g Kirschtomaten (wichtig Vollreif; wenn keine Kirschtomaten vorhanden große Tomaten nehmen – auf jedenfall wichtig – Vollreif; ich muss ehrlich gestehen mit Dosentomaten hab ichs noch nicht probiert)
  • 100 g Karreespeck
  • Einige Zweige Rosmarien
  • Olivenöl
  • Meersalz / schwarzer Pfeffer

ZUBEREITUNG:

Die Zubereitung ist einfach und nicht aufwändig im Vergleich zum Output an Geschmack. Da hierzu einige meiner Blogger-KollegInnen (aus Deutschland) bereits sehr gut ausführlich und bildhaft die Zubereitung beschreiben verweise ich auf diese:

http://www.sonntagsistkaffeezeit.de/2013/11/hahnchen-tomaten-aus-dem-ofen-alla.html

http://www.übersee-mädchen.de/food-ofen-haehnchen-la-jamie-oliver/

Meine Getränkeempfehlung:

Aja und zum Essen kann ich wärmstens einen grünen Vetliner vom Weingut Steininger aus dem Kamptal empfehlen.

http://www.langenlois.at/wein/weinweg-langenlois/die-weinweg-winzer/weingut-steininger.html

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Kochen, gutes Gelingen und unglaublichen Genuss.